Die Geister der Titanic - 3D (IMAX)

  1. Ø 5
   2003
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Filmhandlung und Hintergrund

Die Geister der Titanic - 3D (IMAX): IMAX-Filmdokumentation, in der "Titanic"-Regisseur James Cameron mit einem Team von Forschern zum Wrack der Titanic taucht.

Fünf Jahre nach seinem bombastischen Erfolgsfilm und runde 90 Jahre nach dem Untergang jenes Schiffes, auf dem fast 1500 Menschen ihr Leben ließen, kehrt „Titanic„-Regisseur James Cameron begleitet von Fachleuten und Schauspielern zurück zum prominenten Wrack. Bewaffnet mit modernstem Gerät von der wieseligen RoboCam bis zum IMAX-3D-Monstrum erweckt er in der ewigen Nacht der Tiefsee die Geister der Vergangenheit zu nahezu greifbarem Leben.

Aller Aufwand dient der Erinnerung. Nicht die Technik beeindruckt letztlich, sondern die gespenstische Unversehrtheit des Schiffs. Fahrten durch Salons, Wohnkabinen aller Preisklassen und die Maschinenräume, Blicke durch Tiffanyfenster und illuminierte Kronleuchter versetzen den Zuschauer geradewegs an Bord und lassen das frühe 20. Jahrhundert spürbar werden.

Auf Einladung seines Freundes James Cameron darf Schauspieler Bill Paxton, „Moderator“ dieser 3D-Dokumentation, in einem Spezial-U-Boot zu dem nach einer Kollision mit einem Eisberg gesunkenen Ozeanriesen hinabtauchen. Mit zwei Tauchrobotern besucht das Forscherteam den großen Speisesaal, späht in Luxuskabinen und vergleicht sie mit Fotografien von damals.

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Über 600 Millionen Dollar hat sein Blockbuster „Titanic“ allein in den USA in die Kassen gespült. Damit ist James Cameron – zumindest, was das Kino betrifft – immer noch „King of the World“. In seiner IMAX-Dokumentation „Die Geister der Titanic“ geht er nun mit seiner alten Leidenschaft auf Tuchfühlung, erforscht in 4000 Metern Tiefe mittels aufwändigster Technik das Wrack des 1912 gesunkenen Luxusdampfers und erweckt dessen Mythos noch einmal bildgewaltig und wohl auch kassenträchtig zum Leben.

    Bill Paxton mit geschultertem Seesack, angetan in bequemen Alltagsklamotten, betritt, etwas grün um die Nase, das Forschungsschiff, das ihn und ein Team hochspezialisierter Wissenschaftler in den Nordatlantik bringen soll. Ihr Ziel: das Wrack der Titanic. Der Schauspieler als Privatmann. Auf Einladung seines Freundes James Cameron, hier Produzent und Regisseur, darf er, Identifikationsfigur und „Moderator“ dieser packenden 3D-Dokumentation, in einem kleinen Spezial-U-Boot zu dem nach einer Kollision mit einem Eisberg gesunkenen Ozeanriesen hinabtauchen. Die Freude mischt sich mit Unsicherheit, vielleicht sogar etwas Angst – und die überträgt sich auf den Zuschauer: als wohliger Schauer.

    Nach ein paar wenigen Szenen an Bord, in denen die Tauchtechnik überprüft, letzte Vorbereitungen getroffen werden und ein Greifarm – 3D macht’s möglich – dem Zuseher förmlich in die Nase zwickt, geht’s hinab in die eisige Tiefe. Kein Leben weit und breit, Todesstille – und dann plötzlich, illuminiert von einer herabgelassenen Scheinwerferbatterie, das riesige Wrack. Zerborsten, verrostet, die Titanic mit gebrochenem Rückgrat. Aber immer noch majestätisch. Ein Meisterwerk der Ingenieurskunst. Mit zwei Tauchrobotern, Elwood und Jake – die „Blues Brothers“ lassen grüßen -, dringen die Forscher unter Camerons Anweisungen ins Innere des Schiffes vor. Besuchen den großen Speisesaal, lokalisieren den Standort der ehemals imposanten Freitreppe, spähen in Luxuskabinen, deren kunstvoll gearbeitete Glasfenster tatsächlich noch fast intakt sind. Bilder von heute werden mit Fotografien von gestern verglichen, computeranimiert erwachen zahlreiche der 1500 Ertrunkenen wieder zum Leben. Verblüffend ist das, lehrreich und auch überaus unterhaltsam – IMAX 3D in Perfektion. Eine ideale Ergänzung zu Camerons „Titanic“, bei dem der wissenschaftliche Aspekt des Unternehmens etwas zu kurz kommt. geh.

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