Filmhandlung und Hintergrund

Ein Meisterwek von einem Thriller mit großartigen Schauspielern dem Film noir durch und durch verpflichtet.

Alexander, Sohn und kreativer Kopf der traditionsreichen Juwelierdynastie Brandenburg, ist glücklich mit der Rechtsanwältin Konstanze verheiratet. Eines Tages taucht Helen Berg, eine geheimnisvolle Schönheit auf, die Alexander in ihren erotischen Bann zieht. Alexander ist von der rauschhaften Liebe zu dieser Frau überwältigt. Doch Helen verfolgt einen mysteriösen Plan: Sie observiert seine Familie, sucht den Kontakt zu Konstanze und Alexanders Mutter Elisabeth. Gezielt fängt sie an, eine familiäre Katastrophe heraufzubeschwören. Ihre Liebe zu Alexander scheint ein wohl kalkuliertes Instrument in einem emotionsgeladenen Rachefeldzug zu sein. Alexanders Leben gerät völlig aus den Fugen, als er in sonderbare Geschehnisse verwickelt wird, die mit dem gewaltsamen Tod eines gewissen Peter Dormin zu tun haben. Auf seiner Suche nach Erklärungen fügen sich die scheinbar zufälligen Ereignisse zu einer neuen, bestürzenden Wahrheit zusammen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die fremde Frau: Ein Meisterwek von einem Thriller mit großartigen Schauspielern dem Film noir durch und durch verpflichtet.

    Ein Meisterwerk! Ein Film noir bis in die Haarspitzen, die sich beim Zuschauer vor Gänsehaut aufrichten. Die Ästehtik der Bilder, die Matthias Glasner mit seiner Kamerafrau Jutta Pohlmann auf den Bildschirm bringt, ist schlichtweg umwerfend: das in Blutrot getauchte Hotelzimmer, in der die Armou fou zwischen Tukur/Harfouch eine kurze Erfüllung findet oder die kühle Noblesse im Anwesen der Brandenburgs. Solch ausgeprägte Ästhetik kann natürlich einer Geschichte habhaft werden und sie ersticken. Nicht aber im Falle Glasners: Er stellt den Zuschauer zunächst vor ein Rätsel, jenes Rätsel, das Harfouchs „fremde Frau“ mit sich herumträgt. Dann gestattet er dem Zuschauer eine leise Ahnung und verblüfft ihn letztlich mit einer umwerfenden Auflösung. Glasners Figuren - ganz wunderbar Harfouch, Tukur, Regnier und Engel - leben auf eine Art zusammen, und sind auf eine ganz andere vollkommen einsam. Und das I-Tüpfelchen ist die Musik - bei Fernsehfilmen häufig ein schwieriges Thema. Hier, entlehnt von Hitchcocks „Vertigo“, führt sie zur Vollendung des Meisterwerks.

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