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"Feuerzangenbowle" erheitert die Gemüter

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Die Feuerzangenbowle Poster
© Kinowelt

Im Winter 1944 tobte in Deutschland der Zweite Weltkrieg. Ein guter Grund ins Kino zu gehen, um dem Alltag zu entfliehen.

Heinz Rühmann gönnt sich eine Feuerzangenbowle Bild: Kinowelt

Dazu bot „Die Feuerzangenbowle“ ab dem 28. Januar 1944 die beste Gelegenheit. Harmlos und unpolitisch sollte die Komödie laut Propaganda-Chef Joseph Goebbels sein, damit das Volk von den Schrecken des Krieges abgelenkt war und zum Durchhalten animiert wurde.

Und so kam es, dass ein erwachsener Schriftsteller namens Pfeiffer - mit drei f - noch einmal die Schulbank drückte und keine Gelegenheit für einen Streich ungenutzt ließ. Heinz Rühmann begeisterte damals in seiner Paraderolle als pfiffiges Schlitzohr das Publikum und lockt noch heute treue Filmfans zur Weihnachtszeit in die Kinos, um die kultige Komödie bei einem Tässchen Glühwein oder Feuerzangenbowle zu zelebrieren.

Nicht mehr miterlebt

Dabei waren die Dreharbeiten alles andere als entspannt. Mit Absicht wurde die Produktion in die Länge gezogen, um die zahlreichen Jungdarsteller vor dem Einsatz an der Front zu bewahren. Leider vergeblich, denn bis zur Premiere waren viele von ihnen bereits im Krieg gefallen.

News und Stories

  • "Feuerzangenbowle" erheitert die Gemüter

    "Feuerzangenbowle" erheitert die Gemüter

    Ehemalige BEM-Accounts28.01.2008

    Im Kriegswinter 1944 war das Bedürfnis nach Unterhaltung besonders groß - da kam die Komödie mit Heinz Rühmann gerade zum richtigen Zeitpunkt.