Die falsche Fährte

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   2001
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Filmhandlung und Hintergrund

Die falsche Fährte: Ein junges Mädchen, das sich vor Wallanders Augen selbst anzündet und ein Mörder, der seine Opfer skalpiert, machen dem schwedischen Kommissar schwer zu schaffen (nach dem Roman von Henning Mankell).

Kommissar Kurt Wallander muss in einem Maisfeld mit ansehen, wie sich ein Mädchen mit Benzin übergießt und bei lebendigem Leib verbrennt. Während Wallander beginnt, die Hintergründe des Selbstmords zu erforschen, fällt ein ehemaliger Justizminister einem Serienkiller zum Opfer. Weitere Morde folgen. Der Täter, der in Indianer-Maskerade auftritt, hinterlässt stets die selbe grausame Visitenkarte: Er skalpiert seine Opfer. Kommissar Wallander stößt bei seinen Ermittlungen auf einen Ring von Verbrechern, deren Verbindungen bis in die oberste Schicht der schwedischen Gesellschaft reichen.

Kommissar Kurt Wallander muss mit ansehen, wie sich ein Mädchen mit Benzin übergießt und bei lebendigem Leib verbrennt. Während er beginnt, die Hintergründe des Selbstmords zu erforschen, fällt ein ehemaliger Justizminister einem Serienkiller zum Opfer. Weitere Morde folgen. Auftakt einer Reihe von TV-Verfilmungen der Bestseller-Kriminalromane von Henning Mankell.

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • „Die falsche Fährte“ markiert den Auftakt einer Reihe mit Verfilmungen der Bestseller-Kriminalromane von Henning Mankell, die das ZDF gemeinsam mit dem schwedischen SVT produziert. Die Entscheidung, den schwedischen Kollegen dabei die Federführung zu überlassen und ausschließlich auf schwedische Schauspieler und Originalschauplätze zu setzen, erweist sich schon auf ersten Blick als richtiger und wichtiger Schritt.

    Dem Team um Regisseur Leif Magnusson, der auch gemeinsam mit Mankell das Drehbuch erarbeitet hat, gelingt es mit erheblicher Authentizität, die spezielle nordisch-melancholische Stimmung der Wallander-Bücher auf dem TV-Bildschirm umzusetzen. Dennoch bleiben auch die Spannungsmomente nicht auf der Strecke. Mankell und Magnusson haben „Die falsche Fährte“ an den nötigen Stellen gestrafft, um den Stoff über zweieinhalb Fernsehstunden hinweg nachvollziehbar zu halten. Die schwierige Aufgabe, den Buch-Stoff Wallander als Fernsehstoff Wallander für ein breiteres Publikum aufzubereiten, haben die Autoren damit gemeistert, auch wenn einige typische Charakterzüge der Mankellschen Buch-Erzählweise verloren gehen. Auch bei der Darstellung der doch recht drastischen

    Mordszenen haben die Fernsehfilmmacher einen wohltuenden Mittelweg gefunden und setzen eher auf düster-atmosphärische Bilder als auf offensive Gewaltdarstellungen – auch wenn das ZDF den Dreiteiler vorsorglich in der

    späten Primetime angesetzt hat. Beim Cast haben die Produzenten dem Wunsch Mankells entsprochen und dessen Wallander-Idealbesetzung Rolf Lassgard, der

    den Kommissar bereits in einer früheren schwedischen Verfilmung dargestellt

    hatte, engagiert. Lassgard brilliert in der Rolle des introvertiert-sensiblen Polizisten und dürfte auch eingefleischte Anhänger der Buchfigur Wallander überzeugen. Von den übrigen Darstellern überzeugt insbesondere der junge Henrik Persson in der Rolle des mordenden Teenagers Stefan. Insgesamt eine gelungene Adaption zum Auftakt der Wallander-Reihe,

    die mit „Die fünfte Frau“ (Frühjahr 2002), „Mittsommermord“ und „Die Brandmauer“ fortgesetzt wird.

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