Die Entführung der U-Bahn Pelham 123 Poster

The Crow - Die Krähe flattert wieder

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Eine mausetote Filmserie bekommt neues Leben eingehaucht. Hoffentlich wird beim Dreh nicht wieder scharf geschossen …

Erschossen: Die "Ur-Krähe" Brandon Lee überlebte die Dreharbeiten nicht Bild: Disney

Dicke Lippe: Wenn Filmproduzent Ryan Cavanaugh über die Neuverfilmung von „The Crow – Die Krähe“ spricht, geizt er nicht mit Superlativen: „Es ist ein kompletter Relaunch der Serie, wir erschaffen einen dunklen Superhelden.“ Das ist selbstbewußt, schließlich war nur der erste „Teil“ von 1994 ein Erfolg. Der Nachfolger „The Crow – Die Rache der Krähe“ floppte und zwei weitere Fortsetzungen schafftene es nicht einmal mehr ins Kino.

Cavanaugh ist ein Top-Produzent und hat Erfahrung mit Remakes, u.a. war er an „Death Race“ und „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“ beteiligt. Die neue Krähe“ soll aber mehr werden: „Den Unterschied zur „Ur-Krähe“ versteht man am besten, wenn man den ersten „Batman“ mit „Batman Begins“ vergleicht.“ Die Rede ist also von einem sogenannten ‚Reboot‘, einem kompletten Neustart – sowas hat zuletzt bei „Star Trek“ prächtig und bei „Terminator – die Erlösung“ so einigermaßen hingehauen.

Die Wucht der neuen ‚Batman“-Filme sind das Vorbild für „The Crow – Die Krähe“

Im Augenblick sitzt Ryan Cavanaugh auf einem fertigen Drehbuch und wartet auf grünes Licht – also viel Geld – vom Studio. Gut für den Hauptdarsteller in spe wäre es, wenn diesmal die Ausstatter gutbezahlte Profis wären. Bei den Dreharbeiten von „The Crow – Die Krähe“ 1993 wurde der Hauptdarsteller Brandon Lee mit einer nachlässig gewarteten Filmpistole erschossen.

Ursprünglich ist „The Crow“ ein Comic des Zeichners James O’Barr. Eine Krähe geleitet die Verstorbenen ins Reich der Toten – kann besonders ruhelose Geister aber auch wiedererwecken. Als der Gitarrist Eric Draven von einer Gang brutal ermordet wird, holt „Die Krähe“ den fürderhin unverwundbaren Draven für einen gepflegten Rachefeldzug zurück. Feiner düsterer Stoff eigentlich und viel zu schade für die B-Movie-Kiste.

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