Filmhandlung und Hintergrund

Ernst Lubitsch präsentiert in einem seiner ersten amerikanischen Filme das frivole Treiben der Wiener Gesellschaft.

Buntes Treiben in Wien: Um die Ehe von Professor Stock und seiner Frau Mizzi steht es gar nicht gut, weshalb Mizzi ihre Fühler nach Dr. Franz Braun ausstreckt, obwohl der frisch und glücklich mit ihrer Freundin Charlotte verheiratet ist. Während Franz‘ Kollege Dr. Mueller Morgenluft wittert und hofft, endlich bei Charlotte landen zu können, befürchtet die, ihr Franz habe ein Auge auf Fräulein Hofer geworfen - und bittet ausgerechnet Mizzi, ihn abzulenken. Und dann ist da ja noch Professor Stock, der versucht durch einen Detektiv endlich in den Besitz von Druckmitteln für eine Scheidung von Mizzi zu kommen.

Darsteller und Crew

  • Ernst Lubitsch
    Ernst Lubitsch
    Infos zum Star
  • Marie Prévost
    Marie Prévost
  • Florence Vidor
    Florence Vidor
  • Adolphe Menjou
    Adolphe Menjou
  • Monte Blue
    Monte Blue
  • Creighton Hale
    Creighton Hale
  • Esther Ralston
    Esther Ralston
  • Harry Myers
    Harry Myers
  • Dale Fuller
    Dale Fuller
  • Paul Bern
    Paul Bern
  • Charles van Enger
    Charles van Enger

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Ehe im Kreise: Ernst Lubitsch präsentiert in einem seiner ersten amerikanischen Filme das frivole Treiben der Wiener Gesellschaft.

    Einer der ersten Stummfilme, die Ernst Lubitsch („Sein oder nicht sein“) in den USA drehte und mit denen er sich frühzeitig das Prädikat des „Lubitsch Touch“ erwarb. Die frivole Komödie mit Missverständnissen, Verwechslungen und Täuschungen verfügt über ein hervorragendes Ensemble, dem neben Marie Prevost und Adolphe Menjou auch Florence Vidor und Monte Blue angehören. Ort der Handlung ist Wien, offenbar um den Amerikanern die schockierende Vorstellung zu ersparen, ein solch unsittliches Treiben sei auch bei ihnen möglich.
  • Ernst Lubitschs Komödie „Die Ehe im Kreise“ (auf DVD bei Absolut Medien) stammt aus dem Jahr 1924. Damals lag die Erfindung der Tonspur noch in einiger Ferne. Aber dieser Film über die Differenz zwischen bürgerlicher Fassade und den Abgründen des Herzens, zwischen Konvention und Hormonen, ist elegant, spritzig, frech, frivol, raffiniert und so böse komisch, dass sich noch heute Regisseure wünschen, wenigstens halb so viel Esprit in ihre Werke zu bekommen.

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