Die Chaoscamper

  1. Ø 2.5
   2006
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Filmhandlung und Hintergrund

Die Chaoscamper: Überdrehte Roadkomödie über eine Großstadtfamilie, die Chaos auf einem Campingplatz in den Rocky Mountains erlebt.

Um das beruflich Nützliche mit dem familiär dringend Gebotenen zu verbinden und Frau und Tochter auf einem Camping-Roadtrip näher zu kommen, mietet Geschäftsmann Bob Munro (Robin Williams) für seine neueste Aquise-Reise nach Colorado einen vielleicht etwas gar zu protzig geratenen Campingwagen. Die Tücken des Objekts, Gefahren der Natur und jede Menge schräger Vögel am Ziel der Reise sorgen dafür, dass es unterwegs nicht langweilig wird.

Robin Williams und Barry Sonnenfeld („Men in Black„) begeben sich mit einem anspruchslos-vergnüglichen Ferienabenteuer in die Tradition von „Mr. Hobbs macht Ferien“ und „Die schrillen Vier auf Achse„.

Obwohl es um die Harmonie in der Chaosfamilie von Bob Munro nicht zum Besten steht, mietet er einen rieisgen Wohnwagen und macht sich damit auf den pannenreichen Weg in die Rocky Mountains in Colorado. Dort landen die Munros auf einem Campingplatz, dessen andere Bewohner sich als noch bizarrer als Bobs Familie entpuppen.

Mit seiner Familie macht Bob Munro sich im Wohnmobil auf den Weg in die Rocky Mountains, doch der Ärger ist schon vorprogrammiert. Denn Bob muss, will er seinen Job behalten, in Wahrheit zu einem vom Chef verordneten Business-Meeting – und das notwendige Strategiepapier dazu hat er noch nicht verfasst. Das heißt Laptop-Nachtschichten auf Campingplatz-Toiletten und andere Heimlichkeiten. Keine Traumreise also – besonders als auch noch die Technik streikt und eine Supercamper-Family auftaucht.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • „Die Chaoscamper“ ist wieder eine auf Robin Williams zugeschnittene Komödie. Mit seinem gutmütigen, gequälten Lächeln und dem Willen, es allen recht zu machen, manövriert Bob seine Lieben und das überdimensionale Wohnmobil über steilste Klippen. Selbst aus dem Wasser eines Bergsees, in den das Fahrzeug versinkt, taucht er auf dem Sattel eines Fahrrads und behelmt wieder auf, weil er zum beruflichen Meeting fahren muss.

    Eine Woche zu viert in einem Bus unterwegs durch schönste Berggegenden, das kann ja nicht so schwer sein. Wer allerdings zwei Minuten lang Cassies böse Zunge erlebt oder Carls gelangweiltes Maulen, der begreift, dass nur Robin Williams das Herz, die Seele und den Glauben an die Menschheit besitzt, um hier nicht aufzugeben. Selbst dann nicht, als er die Toilette entleeren muss unter den Augen von wartenden Campern. Nun ja, dass sich die Exkremente auf seinem Hemd und Haar niederlassen, ist etwas dick aufgetragen.

    Waschbären im Auto, eine Stinkbombe und dann die penetranten Gornickes, die als fünfköpfige Familie Countrysongs zum Besten geben. Bob und die Seinen sind plötzlich auf der Flucht, und irgendwann brechen sie in dieses Lachen aus, das einen Nervenzusammenbruch bedeuten kann oder auch nur völlig durchnässte Klamotten. Allein das Wohnmobil funktioniert in einem running gag wie gewohnt und rollt aus dem Stand davon.

    Augenzwinkernd lässt Regisseur Barry Sonnenfeld die Missgeschicke in surreale Höhen steigen, so das Riesenfahrzeug auf einem spitzen Felsen stranden, von dem es Bob runterwippen will. Der Film hat weder große Höhen noch Tiefen, sondern ist ein familiengerechtes Feelgoodmovie. Das ganze Pech unterwegs und die fehlenden Rückzugsmöglichkeiten bewirken, dass Bobs Familie sich neu entdeckt. Ihr Spaß teilt sich erfrischend mit und beflügelt eigene Erinnerungen an Familienausflüge. Gut möglich, dass es in diesem Sommer ein paar Campingurlauber mehr gibt.

    Fazit: Robin Williams packt Frau und zwei jugendliche Nervensägen ins Wohnmobil: Der Abenteuertrip durch Dreck, Missgeschicke und schlechte Laune kann beginnen.
  • Unter der Regie von Barry Sonnenfeld („Schnappt Shorty!“) meldet sich Komiker Robin Williams mit einer turbulenten Familienkomödie zurück, in der er auf den Chaospfaden von Chevy Chase in „Die schrillen Vier auf Achse“ wandelt.

    Denn seien es allein in jüngerer Vergangenheit „Familie Johnson geht auf Reisen“, „Sind wir schon da?“ oder „Im Dutzend Billiger 2“, letztlich ist es stets die „National Lampoon“-Reihe aus den achtziger Jahren, die die überdrehten Reisekomödien inspirierte. Originalität braucht man also auch hier nicht zu erwarten. Doch die Mischung aus Humor und Herz stimmt in dieser Story um eine Familie, die auf einem pannenreichen Roadtrip ihre abhanden gekommene Harmonie wieder findet.

    Der kurze Prolog zeigt, wie Bob Munro (Williams) von seiner kleinen Tochter angehimmelt wird. Zehn Jahre später ist das Gegenteil der Fall: Teenager Cassie (Popstar Joanna „JoJo“ Levesque, die zuletzt in der Twenfantasy „Aquamarin“ auftrat) hat nur noch ätzend sarkastische Kommentare für ihren gestressten Dad parat. Denn Bob geht, um den Lebensstandard seiner Familie aufrecht zu erhalten, gezwungenermaßen in seinem gehobenen Management-Job für einen Getränkekonzern auf. So spurt er auch, als sein unausstehlicher Boss ihm nahelegt, den lange geplanten Familienurlaub auf Hawaii abzusagen, um einem Businessmeeting in Colorado beizuwohnen. Bob behilft sich, indem er Frau (Cheryl Hines) und Kindern den wahren Grund verheimlicht und einen Tourbus für einen Ausflug in die Rocky Mountains mietet. Die mit Werbeslogan und defekten Bremsen versehene Monsterkiste fungiert als sprudelnde Gagquelle – beim Ablassen des Abwassers in einer Sickergrube sogar im wahrsten Sinne des Wortes. Bobs verwöhnte Großstadtfamilie kann dem Ausflug in die Natur zunächst nicht viel abgewinnen, da hilft auch nicht ihre Bekanntschaft mit dem Bilderbuch-Clan der Gornickes (mit einem famosen Jeff Daniels und dem witzigen Broadwaystar Kristin Chenoweth als seine jodelnde Ehefrau). Bei ihrer Charakterisierung umgeht es Drehbuchautor Geoff Rodkey („Der Kindergarten Daddy“), sie als Karikaturen mit bizarren Gewohnheiten zu skizzieren, sondern gestaltet sie sympathisch. Nach zahlreichen überstandenen Pannen und Peinlichkeiten finden dies auch die zunächst angenervten Munros.

    Williams bekommt bei der Verteidigung seines kleinen Sohnes gegen eine handvoll streitsüchtiger Jungs Gelegenheit mit einem improvisierten Rapperslang-Monolog seine patentierten Wortschwall-Künste unter Beweis zu stellen. Ansonsten erduldet er einige Slapstick-Schmach. Ins Auge fallen die atemberaubenden Naturaufnahmen (gefilmt wurde in British Columbia), die dem Film einen fürs Genre unerwarteten optischen Qualitätsstempel verleihen. Das Familienpublikum sollte an diesem nicht übermäßig kruden Ulk seinen Spaß haben. ara.

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