Die Braut im Schnee

  1. Ø 5
   2011
Die Braut im Schnee Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Die Braut im Schnee: TV-Thriller nach dem gleichnamigen Roman des Frankfurter Krimiautors Jan Seghers.

Kriminalhauptkommissar Robert Marthaler und sein Team müssen den Mord an einer jungen Frau aufklären. Neben der Suche nach dem Täter, der den Ermittlern immer einen Schritt voraus zu sein scheint, plagen den Polizisten auch private Probleme.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Regisseur Lancelot von Naso („Waffenstillstand“) konzentriert sich bei seinem Primetime-Fernsehdebüt auf das Wesentliche. „Die Braut im Schnee“ ist ein konventionell inszenierter Thriller, der von seiner raffiniert konstruierten Geschichte und dem intensiven Zusammenspiel der Darsteller lebt.

    Gemeinsam mit Christian Görlitz und Kai-Uwe Hasenheit zeichnet Newcomer von Naso auch für das Drehbuch verantwortlich, das auf einem Roman des Autors Matthias Altenburg unter seinem Pseudonym Jan Seghers basiert. Erzählt wird die Geschichte eines jungen Kriminalhauptkommissars, der mit einem sadistischen Mörder, aber auch mit seinem chaotischen Privatleben zu kämpfen hat.

    Das Motiv des gebrochenen Helden, der sich mit drastischen Kriminalfällen auseinandersetzen muss, ist vor allem aus zahlreichen populären skandinavischen Romanserien und Fernsehproduktionen bekannt. „Die Braut im Schnee“ kann in dieser Hinsicht wenig Neues bieten, überzeugt aber mit einer überaus spannenden Geschichte, die dem Zuschauer zahlreiche falsche Fährten legt und letztlich in ein recht überraschendes Ende mündet.

    Getragen wird der TV-Thriller vor allem von einem gut zusammengestellten Darstellerensemble, das in Matthias Koeberlin, Bernadette Heerwagen oder Jürgen Tonkel sympathische und überzeugende Hauptfiguren bieten kann, aber mit Darstellern wie Ellenie Salvo González, Mirjam Weichselbraun und Andreas Pietschmann auch in den kleinen Rollen prominent besetzt ist.

    Lancelot von Naso ist sich dieser Stärke offensichtlich bewusst und setzt auf eine ruhige Inszenierung mit vielen Dialogen. Die drastischen Verbrechen werden nur in Ansätzen dargestellt, Verfolgungsjagden und Schießereien spielen eine untergeordnete Rolle. Stattdessen gewährt der Film immer wieder Einblicke in das komplizierte Privatleben des von Koeberlin souverän gespielten Ermittlers, dessen Freundin nach einem längeren Aufenthalt im Ausland zurückkehrt.Von Naso beweist auch in diesen Segmenten das richtige Timing, lässt seine Hauptfigur mitunter als „einsamen Wolf“ durch das nächtliche Frankfurt streifen, driftet aber nie in aufgesetzte Emotionalität ab.

    Somit bietet „Die Braut im Schnee“ insgesamt solide und überzeugende Krimi-Unterhaltung. Die Grundkonstellation und viele Elemente der Handlung kommen einem zwar in irgendeiner Form bekannt vor, der hohen Spannung tut dies aber keinerlei Abbruch. jl.

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