Die Abrechnung

Filmhandlung und Hintergrund

Ein Zeitungsreporter hat nach dem Unfalltod seiner Tochter nur noch ein Ziel: den fahrerflüchtigen Täter zu finden.

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Kritikerrezensionen

  • Die Abrechnung: Ein Zeitungsreporter hat nach dem Unfalltod seiner Tochter nur noch ein Ziel: den fahrerflüchtigen Täter zu finden.

    Thorsten Näter und Peter Zingler versuchen sich zehn Jahre nach ihrem gemeinsamen Zweiteiler „Napoleon Fitz“ mit Klaus Löwitsch an einem Drama, das um die Themen Schuld und Sühne kreist.

    Der frühere verurteilte Einbrecher Peter Zingler war als Drehbuchautor in der Vergangenheit erfolgreich gewesen, wenn er seine Erfahrungen aus dem Gefängnis oder der Verbrechensszene in Krimis wie „Tatort“ oder „Die Straßen von Berlin“ verarbeitete. Bei seinem neuen Film „Die Abrechnung“ fehlt hingegen vor allem eines: Glaubwürdigkeit. Es geht um den skrupellosen Polizeireporter Robert Kurzeck (Florian Martens), dessen Tochter bei einem Verkehrsunfall mit Fahrerflucht ums Leben kommt. Nach dem Motto „ein Mann sieht rot“ sucht er verbissen nach dem Unfallfahrer und glaubt ihn in dem reichen Bauunternehmer Karl-Heinz Haeßler (Oliver Stokowski) gefunden zu haben. Doch Haeßler leugnet seine Schuld hartnäckig. Da wird das Schicksal der beiden Männer ein weiteres Mal verknüpft, als Haeßlers todkranker Sohn die Niere der verstorbenen Tochter erhält.

    Das Drama „Die Abrechnung“ krankt auf verschiedenen Ebenen. Die Geschichte ist hanebüchen konstruiert, der Zufall wird überstrapaziert. In der Schilderung des Zeitungsmilieus sind regelrechte Patzer eingebaut - symptomatisch ist, dass der mit Robert Kurzeck befreundete Pressefotograf behauptet, er müsse aktuelle Bilder über Nacht im Labor entwickelt; spätestens hier hätte der Regisseur Thorsten Näter korrigierend eingreifen müssen. Auch die Dialoge lassen zu wünschen übrig (z.B. hat man den Satz „Ärger ist mein zweiter Vorname“ bereits x-mal an originellerer Stelle gehört). Dazu kommt, dass die beiden Hauptfiguren unsympathisch sind. Die ZDF-Redakteurin Gabriele Heuser hebt in den Presseunterlagen lobend hervor, dass die Erzählweise ohne moralischen Zeigefinger auskommt und stets die Perspektive von Opfer und Täter präsentiert. Wenn Kurzeck und Haeßler dem Zuschauer jedoch egal sind, weil er ihre Handlungsweisen missbilligt, ist diese Mühe vergeblich. Positiv hervorzuheben sind die Darsteller der Nebenrollen wie Henny Reents, die als schwangere Geliebte des Unfallfahrers zu sehen ist. sw.

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