Diamantenhochzeit

Kinostart: 03.06.2010

Filmhandlung und Hintergrund

Schwarzhumorige Burleske und Slapstickklamotte mit vielen Lachern, in dem eine Hochzeit zur Katastrophe gerät, weil der kleinkriminelle Bräutigam-Vater eine Leiche mit Diamanten im Bauch entsorgen muss.

Alexander möchte Julia heiraten. Während ihre Eltern längst an der Kirche sind, muss er seinen Vater noch von zu Hause abholen. Der Kleinkriminelle ist nicht nur noch nicht fertig angezogen, sondern Vater und Sohn müssen mit einem viel schwierigeren Problem fertig werden, nämlich einen toten Gangster mit Diamanten im Bauch „entsorgen“. Dessen Geschäftspartner wollen natürlich nicht auf die Klunker verzichten und machen sich auf die Suche nach ihnen. Derweil zweifelt Julia am Heiratswillen ihres Verlobten, weil er zum avisierten Termin immer noch nicht aufgetaucht ist.

Während einer Hochzeitsfeier muss der Bräutigam einen toter Gangster mit Diamanten im Bauch „entsorgen“. Witzige, aber etwas grob gezeichnete schwarze Komödie von Michael Kupczyk (Nordstadt“) mit gut aufgelegten Darstellern.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Diamantenhochzeit: Schwarzhumorige Burleske und Slapstickklamotte mit vielen Lachern, in dem eine Hochzeit zur Katastrophe gerät, weil der kleinkriminelle Bräutigam-Vater eine Leiche mit Diamanten im Bauch entsorgen muss.

    Ob schwarze Burleske oder Komödienklamotte - an diesem provokanten Ganovenstückchen scheiden sich die Geister.

    Kleingangster dürfen intellektuelle Schlichtheit beweisen und in jedes Fettnäpfchen treten, solange sie eigenen Charme entwickeln und glaubhaft dämlich sind. Dämlich sind in Michael Kupczyks ersten Langfilm nach seinem Abschlussfilm „Nordstadt“ einige Gestalten, allen voran der kleinkriminelle Manfred Protovski, dessen Sohn mit einer entzückenden Studentin den Bund der Ehe eingehen will. Deren spießig-bürgerliche Eltern residieren im noblen Hotel und schenken dem Paar einen Kleinwagen, während der Bräutigam-Vater und seine esoterisch angehauchte Ex etwas unkonventionell daherkommen. Bevor die Hochzeitstorte angeschnitten werden kann, erschießt der Trottel einen Diamantenkurier durch die Toilettentür und hat nun die Leiche mit den Klunkern im Bauch am Hals. Die Entsorgung des corpus delicti gestaltet sich im alten Saab des Filius als kompliziert, die Entfernung der Diamanten aus demselbigen noch schwieriger, selbst Darmspülung und „Kaiserschnitt“ bringen keine große Hilfe. Und zu allem Übel stehen noch zwei weitere bis an die Zähne bewaffnete Ganoven bei Fuß und die nichts ahnende Braut zweifelt zunehmend an der wahren Liebe des zukünftigen Göttergatten.

    In diesem Tohuwabohu am schönsten Tag im Leben spielt sich das kunterbunte Ensemble die Bälle zu, mit manchmal grenzwertigem Witz und nicht gerade fein geschliffenem Humor, der Holzhammer ersetzt das Florett, was aber gut zu diesem Komödienplot passt, bei dem alles in Echtzeit passiert. Die Handlung erstreckt sich über die knappen 90 Minuten inszenierte Filmerzählzeit zwischen Tempo und Hektik, in deren Verlauf noch andere ins Gras beißen. Bei der Bildgestaltung hat sich Kupczyk einige Sperenzchen mit Splitscreens und Wischblenden einfallen lassen, was die Chronologie der Ereignisse erholsam durchbricht. Slapstick-Szenen von unterschiedlicher Güte runden dieses „Kleine Fernsehspiel“ ab und sorgen für etliche, befreiende Lachsalven, derer sich Liebhaber leichter Kost nicht schämen sollten. Es muss nicht immer cineastischer Kaviar sein, auch eine einfache Knackwurst kann schmecken. mk.

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