Eure Kinder wollen ins Kino zu „Pokémon Meisterdetektiv Pikachu“ und ihr misstraut der Altersfreigabe? Hier findet ihr genauere Informationen zur Einschätzung der FSK.

Wenn endlich der erste Realfilm mit Pikachu in den deutschen Kinos anläuft, dürfte dies ein Festtag für kleine und große Fans der kraftvollen Kreaturen und ihrer menschlichen Trainer sein. Doch auch Menschen, die zuvor nicht mit dem erfolgreichen Franchise zu tun hatten, könnten die Chance nutzen und sich vom knuffigen Meisterdetektiv verzaubern lassen. Der Trailer gibt euch allen einen ersten Einblick:

Der Film basiert auf dem kinderfreundlichen von Nintendo (Gameplay-Video ), welches ab Null Jahren freigegeben ist. Mittelpunkt der Handlung im Spiel wie im Film sind die beiden Hauptfiguren Pikachu und der 21-jährige Mensch Tim Goodman, der auf der Suche nach seinem Vater ist, der spurlos verschwand.

Pikachu kann ihm bei der Recherche helfen, denn Tim ist der einzige Mensch, der verstehen kann, was er sagt. Alle anderen hören immer nur „Pika, Pika“. In Ryme City, wo Mensch und Pokémon friedlich koexistieren, beginnen ihre Ermittlungen. Dabei decken sie eine finstere Verschwörung auf.

Die Regie führte Rob Letterman („Gänsehaut“), das Drehbuch stammt von Nicole Perlman („Guardians of the Galaxy“) und Alex Hirsch („Willkommen in Gravity Falls“).

Bilderstrecke starten(25 Bilder)
Pokémon: Alle Filme im Stream – kostenlos, Flatrate, kaufen & leihen

Zu krass für kleine Kinder? FSK vergibt Altersfreigabe ab sechs Jahren

Der Trailer deutet schon an, dass der Film nicht ganz frei von Gewalt ist und sich eines eher robusten Erwachsenen-Humors bedient. Insgesamt ist die Atmosphäre um einiges düsterer und der Ton wesentlich sarkastischer als in der Animationsserie oder dem Videospiel. Ihr lernt so manches Pokémon von einer etwas anderen Seite kennen als bisher.

Dieser Tatsache trägt die FSK mit ihrer Freigabe von sechs Jahren Rechnung. Kleinere Kinder sind wahrscheinlich sowohl vom verwendeten Wortschatz als auch von der Action im Film und dem sarkastischen Unterton schnell überfordert. Wir finden diese Entscheidung der Freiwilligen Selbstkontrolle an dieser Stelle vollkommen nachvollziehbar und richtig und es entspricht auch der üblichen Altersfreigabe für die animierten Kinofilme.

Was Eltern noch wissen sollten

Eltern kennen ihre Kinder und wie sie auf Filme und Serien reagieren am besten. Vielleicht ist euer Kind schon sechs und Pokémon-Fan, aber kann sich für die (sehr gute) CGI-Animation, die sehr lebensecht wirkt, nicht erwärmen? Der Film enthält etliche Pokémon, die als Passanten und Begleiter entdeckt werden können, sie alle sehen aber sehr real aus. Teilweise niedlich und flauschig, teilweise aber auch eher unfreundlich, zumal sie auch als Kontrahenten von Pikachu auftreten.

Wir würden aber hier keinen Anlass zu Tränen vermuten, vielmehr ist es wahrscheinlich sehr aufregend und spannend immer wieder neue Pokémon zu entdecken. Falls eure Kinder die fotorealistischen Kreaturen aber doch unheimlich fanden, freuen wir uns, wenn ihr andere in den Kommentaren davon in Kenntnis setzt. Wir konnten leider bisher keine Kinder bei der Betrachtung des Films beobachten. Generell seid ihr als Eltern die Experten und andere können am besten von euren Erfahrungen und persönlichen Einschätzungen profitieren, also lasst sie uns wissen!

Wie gut kennt ihr die Pokémon?

 

Hat dir dieser Artikel gefallen? Dann hinterlasse uns einen Kommentar auf dieser Seite und diskutiere mit uns über aktuelle Kinostarts, deine Lieblingsserien und Filme, auf die du sehnlichst wartest. Wir freuen uns auf deine Meinung.

Zu den Kommentaren

News und Stories

Kommentare