Der zehnte Tag

Kinostart: 14.01.1973

Filmhandlung und Hintergrund

Orson Welles versucht, für Claude Chabrol Gott zu spielen.

Der labile Bildhauer Charles bittet seinen früheren Philosophieprofessor Régis, ihn in der Villa seines reichen Adoptivvaters van Horn zu besuchen. Dort angekommen, erfährt Régis, dass Charles in großen Schwierigkeiten steckt: Er hat eine Affäre mit seiner Stiefmutter Hélène und wird deshalb erpresst. Als sich der Erpresser nach einer ersten Zahlung nicht zufrieden gibt, bittet Charles Régis, ein Halsband Hélènes zu einem Pfandleiher zu bringen. Kurz darauf bemerkt van Horn das Verschwinden des Halsbandes und schaltet die Polizei ein.

Ein Millionär, der an Amnesie leidet und sich erst langsam wieder auf seine Identität besinnen muß, treibt seine junge Frau und den Adoptivsohn - beide haben ein Verhältnis miteinander - mit kühler Berechnung in den Tod.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der zehnte Tag: Orson Welles versucht, für Claude Chabrol Gott zu spielen.

    Komplex inszenierte Kriminalgeschichte mit Ehebruch, Wahnsinn, Erpressung und Eifersucht, für die Claude Chabrol einen Roman von Ellery Queen adaptierte. Als Prachtexemplar der dekadenten Bourgeoisie versucht Orson Welles, Gott zu spielen und Stiefsohn Anthony Perkins sowie Gattin Marlène Jobert dazu zu bringen, an zehn Tagen gegen jeweils eines der zehn Gebote zu verstoßen. Als ihm Philosophieprofessor Michel Piccoli auf die Schliche kommt, ist es bereits zu spät…

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