Neues von Dune - Der Wüstenplanet

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Der „Dune“-Stoff ist kultig wie Tolkiens „Herr der Ringe“ und hat längst eine große Neuverfilmung verdient. Jetzt ist es wohl endlich soweit …

Superstar Sting im hart kritisierten "Der Wüstenplanet" von 1984. Im neuen Film wird er wohl fehlen. Bild: Constantin

Es gibt so Bücher, die sind echte Herausforderungen für Filmemacher. Frank Herbert’s Klassiker Der Wüstenplanet gehört dazu und selbst ein Top-Regisseur wie David Lynch biss sich 1984 beinahe die Zähne daran aus. Jetzt wirft Peter Berg, der zuletzt Hancock mit Will Smith ins Kino brachte, während eines Interviews vergangene Woche seinen Hut in den Ring: „Ich denke, ich habe eine ganz andere Erfahrung mit dem Buch als es David Lynch hatte und meine Interpretation wird ganz anders sein als seine oder die der TV-Miniserie. Lynchs Version konzentriert sich auf die Herrscherhäuser in Herberts Roman und deren Kampf um „Spice“, das nur auf dem Wüstenplaneten Arrakis gewonnen werden kann. Berg sieht die Geschichte eher als episches Abenteuer. „Das Buch ist kraftvoller und abenteuerlicher, viel brutaler, aber auch lustiger.“

Vor der kritischen „Dune“-Fanbase hat er keine Angst: „Das sind die Elemente meiner Erfahrungen mit dem Buch und ich bin sicher, dass das verfilmt werden kann, ohne die selbst die ganz harten Fans von Bene Gesserit und Kwisatz Haderach vor den Kopf zu stoßen.“ Bevor er loslegen kann, muß er aber seine aktuellen Projekte zuende bringen. Derzeit schreibt Berg für den TV-Sender NBC eine weitere Staffel der Football-High-School-Serie ‚Friday Night Lights‘ (sein Spielfilm mit gleichem Titel schaffte es nicht ins Kino) und seine Dokumentation über die Eishockeylegende Wayne Gretzky muß noch geschnitten werden. „Der Wüstenplanet“ wird kommen. Ich arbeite Tag und Nacht, damit das klappt“.

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