Von den 27 Büchern und Dutzenden von Kurzgeschichten und Erzählungen des Schriftstellers Frank Herbert, war den Filmemachern bislang lediglich Dune ("Der Wüstenplanet") eine Verfilmung wert gewesen. Das wird sich nun bald ändern. Der Regisseur und Drehbuchautor John Sayles (Die Geheimnisse der Spiderwicks) ist jüngst mit dem Skript für die Kinoumsetzung von Herberts Soul Catcher beauftragt worden. Inszenieren wird den Film Chris Eyre, der bislang hauptsächlich für das Fernsehen tätig war.

Für Herbert etwas ungewöhnlich, ist Soul Catcher kein Science-Fiction-Roman, wenn auch diese Geschichte sich mit den gesellschaftlichen Themenkomplexen der Politik und der Ökologie auseinandersetzt, die für Herberts Werke meist charakteristisch sind. Im Mittelpunkt der Handlung steht ein Native-American-Aktivist, der den Sohn eines hochrangigen US-Politikers entführt. Er beabsichtigt ihn den Geistern seiner Ahnen zu opfern. Als die beiden, durch die Behörden verfolgt, quer durch den pazifischen Nordwesten fliehen, entsteht ein sonderbares Freundschaftsband zwischen ihnen. Das ändert die Absichten des Entführers.

Die Wahl Chris Eyre mit der Regie für Soul Catcher zu beauftragen, steht sicherlich in Zusammenhang mit dem Umstand, dass er selbst Mitglied der Native-American-Sociaty ist. Seine Wurzeln liegen bei den Cheyenne und den Arapaho. Bereits seine Inszenierungen Smoke Signals, Skins und Skinwalkers standen eng mit Belangen der Native Americans in Verbindung. Seine aktuellste Regiearbeit stammt aus dem Jahr 2011. Es handelt sich um das Drama Hide Away mit Josh Lucas, Ayelet Zurer und James Cromwell in den Hauptrollen.

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