Der verrückte Professor

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   1996

Der verrückte Professor: Gelungenes Remake des Jerry-Lewis-Klamauks mit Eddie Murphy, der in insgesamt sieben Rollen glänzt.

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Filmhandlung und Hintergrund

Der verrückte Professor: Gelungenes Remake des Jerry-Lewis-Klamauks mit Eddie Murphy, der in insgesamt sieben Rollen glänzt.

Als für den gutmütigen Chemie-Professor Sherman Klump aufgrund seines extremen Übergewichts ein Rendezvous mit der hübschen Lehrerin Carla im Disaster endet, hat er die Nase voll. Mit Hilfe eines selbstgebrauten Mittels zur DNA-Rekonstruktion verwandelt er sich in den gertenschlanken Frauenhelden Buddy Love. Doch der fortan erhöhte Testosteronspiegel macht ihn zunehmend unausstehlich.

Chemie-Professor Sherman Klump ist klug, witzig und charmant – doch leider auch zu dick. Als er sich in seine neue Kollegin Carla Purty verliebt, beschließt er, sein neues Schlankheits-Wundermittel, das er bisher nur an Hamstern getestet hatte, auch an sich selbst auszuprobieren. Die Droge wirkt und der kugelrunde Sherman Klump verwandelt sich in den gertenschlanken Buddy Love. Der Erfolg bei den Damen bleibt nicht aus – selbst die zurückhaltende Carla zeigt sich angetan. Doch leider ist die Wirkung der Mixtur nur von kurzer Dauer…

Der nette Professor Klump hat wegen seines Übergewichts keine Chance bei den Frauen. Deshalb braut er ein Mittel, das ihn in den schlanken Buddy Love verwandelt. Jetzt ist er ein Frauenheld, doch der erhöhte Testosteronspiegel macht ihn nicht gerade freundlicher. Comeback für Eddie Murphy.

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Kritikerrezensionen

  • Nach langer Erfolgsflaute ist Eddie Murphy, dem Starkomiker der achtziger Jahre, endlich das Comeback geglückt. Im Remake des Jerry-Lewis-Klamauks von 1962 schlüpft er in die Rolle des extrem übergewichtigen Chemie-Professors Sherman Klump, der sich in bester „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“-Manier in sein schlank-arrogantes Alter ego Buddy Love verwandelt. Die Regie der sich schonungslos in Dicken-Witze ergehenden Kalauerkomödie, die mit einem gelungenen ernsthaften Touch aufzuwarten versteht, hatte der „Ace Ventura – Ein tierischer Detektiv“-Regisseur Tom Shadyac inne.

    Makeup-Künstler Rick Baker vollbrachte wahre Wunderdinge und transformierte Murphy in einen schwabbernden 400-Pfund-Fettwanst, komplett mit Vollmondgesicht und Fettnacken. Selbst bei näherer Begutachtung können die Gesichtsprothesen nicht ausgemacht werden. Hinter der ausufernden Fassade verbirgt sich ein bescheiden-gutmütiger Sympathieträger, was den überdrehten Murphy von einer völlig neuen Seite zeigt. Wenn Klump wie ein Elefant im Porzellanladen durch seine Wohnung tanzt, angestrebte Radikaldiäten mit exzessiven Freßorgien vor der Glotze ersetzt und sich in seinen beängstigenden Tagträumen als King-Kong-artiges Riesenmonster sieht, muß man ihn in seiner rührenden Hilfloskeit einfach gern haben. Nachdem ein Date mit der schnuckeligen neuen Lehrerin Carla Purdy (Jada Pinkett gefällt als liebreizende Lady) im lokalen Szene-Nachtclub für Klump zum peinlich-traurigen Disaster wird, als ein Standup-Komödiant ihn als Zielscheibe nicht enden wollender Dickenwitze mißbraucht, beschließt der Geschmähte sein bisher nur an Hamstern erprobtes Mittel für die DNA-Rekonstruktion von Fettzellen im Selbstversuch zu testen. Zum Vorschein kommt der gertenschlanke Buddy Love, der von Murphy wie eine Parodie seiner selbst angelegt wurde. Er hat mächtig Schlag bei den Damen – auch bei Miss Purdy -, kleidet sich in schrill-enganliegende Outfits und kann mit seinem aalglatt-überheblichen Gebaren sogar dem lästigen Clubkomiker zeigen, was eine Harke ist. Doch sein erhöhter Testosteronlevel macht ihn zunehmend unausstehlich, so daß es zwischen ihm und dem an den Rand gedrängten Klump beim Fakultätsball zum spezialeffektreichen Duell kommt, das an Steve Martins Eigenkampf in „Solo für 2“ erinnert. Die Morphing-Sequenzen, in denen Klumps anschwellende Anatomie, wie eine hängende Unterlippe oder der runde Ballonbauch, regelrecht aus dem

    ranken Love herauszublubbern beginnen, sind sichere Volltreffer. Extrem lustig geht es auch zu, wenn Murphy, der mit insgesamt insgesamt sieben Rollen eine erstaunliche Demonstration seiner stimmlichen und körperlichen Agilität und Flexibilität bietet, seine eigene Familie spielt.

    Darunter findet sich seine fürsorgliche Mutter, sein fröhlich furzender Großvater, sein machohafter Bruder mit Halbglatze und seine bärbeißige Oma, die sich am Essenstisch bevorzugt über Darmsäuberungen und Sexualpraktiken unterhalten. Darüber hinaus schlüpft Murphy in die Rolle des weißen DiätGurus Lance Perkins, wobei die Abspeck-Institution Richard Simmons verulkt wird. Das Drehbuch-Quartett, darunter „Ace Ventura – Jetzt wird’s Wild“-Regisseur Steven Oedekerk – versteht es zudem, ohne zu sentimental zu werden, sozusagen als Streusel auf dem Komödienkuchen die Botschaft vom Wert innerer Schönheit und gesundem Selbstvertrauen einzustreuen. Das drittbeste Startwochenendergebnis des Jahres beweist, daß ihre Rezeptur aufgegangen ist und Eddie Murphy fortan mit neuem Mut an weitere Projekte gehen kann. ara.

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