Filmhandlung und Hintergrund

Deutsch-österreichischer Krimi mit Florian Teichtmeister und Michael Fitz als konkurrierende Ermittler.

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Kritikerrezensionen

  • Die Toten von Salzburg: Deutsch-österreichischer Krimi mit Florian Teichtmeister und Michael Fitz als konkurrierende Ermittler.

    Die Titelähnlichkeit zur ZDF-Krimireihe „Die Toten vom Bodensee“ ist kein Zufall: Hier wie dort geht es um grenzüberschreitende Mordermittlungen. Aber während sich das Duo im Großraum Lindau/Bregenz nach anfänglichem Fremdeln zu einem Team zusammengefunden hat, streiten sich die Herren Palfinger und Mur wie Kinder im Sandkasten, als ein Mann im deutsch-österreichischen Grenzgebiet nahe Salzburg tot im Wald gefunden wird: Jeder will die Leiche haben.

    Das ist schon mal eine zwar wenig realistische, aber schöne Ausgangssituation. Außerdem sind die beiden Ermittler grundverschiedene Charaktere: Major Peter Palfinger hat eine rasante Polizeikarriere gemacht, die auch ein Gleitschirmunfall nicht stoppen konnte; seither sitzt er im Rollstuhl, hat es aber geschafft, weder verbittert noch zum Zyniker zu werden. Das kann man von Kriminalhauptkommissar Hubert Mur nicht behaupten: Der Bayer sagt, was er denkt, und das ist selten was Nettes.

    Mindestens genauso gut wie die Figuren sind die beiden Darsteller: Florian Teichtmeister, hierzulande am ehesten als Staatsanwalt in der ZDF-Serie „Die Chefin“ bekannt, passt ebenso ausgezeichnet zu seiner Rolle wie Michael Fitz, der spürbare Freude an den boshaften Dialogzeilen des deutlich älteren Grantlers aus Bayern hat. Die beiden beharken sich mit einer Hingabe wie sonst nur potenzielle Paare in romantischen Komödie, und tatsächlich lässt der Schluss darauf hoffen, dass ihr erster gemeinsamer kleiner Grenzverkehr der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ist; der Film ist in der Tat der Auftakt zu einer geplanten Reihe.

    Perfekte Ergänzung dieses Duos ist Erwin Steinhauer als Palfingers Chef Alfons Seywald. Der Kriminalrat steckt mitten drin im Salzburger Filz, hat aber keine Skrupel, andere Honoratioren ans Messer zu liefern, wenn er in seiner Eitelkeit gekränkt wird. Umso größer ist die Freude, dass Regisseur Erhard Riedlsperger den Mann immer wieder in Fettnäpfchen treten lässt: Ausgerechnet Seywald ist auch der Behindertenbeauftragte seiner Behörde. Das hält ihn allerdings nicht davon ab, vor einem Café, in dem ihn ein Messingschild als Stammgast ausweist, auf dem Behindertenparkplatz zu parken. Ganz wichtig fürs Figurengefüge ist auch Irene Russmeyer: Die loyale junge Mitarbeiterin des Majors deckt dessen Alleingänge selbst dann, wenn sie den Boden der Legalität verlassen; Fanny Krausz ist unter anderem in dem ZDF-Melodram „Ein Sommer im Burgenland“ positiv aufgefallen.

    Bleibt noch die Krimigeschichte: Der Tote im Wald entpuppt sich als Immobilienspekulant, der viele kleine und große Leute mit einem Schneeballgeschäft um ihre Ersparnisse betrogen hat und sich, als der Schwindel aufflog, dank der schützenden Hand einflussreicher Freunde ins benachbarte Deutschland verziehen konnte. Palfinger tippt umgehend auf eine Rachetat, aber Mur ist überzeugt, die Ehefrau und ihr Liebhaber hätten den Mann auf dem Gewissen. Die Wahrheit ist eine ganz andere, und dass Irene Russmeyer in ihrer Freizeit im Chor der Festspiele mitwirkt, hat auf verblüffende Weise entscheidenden Anteil an der Lösung des Falls. tpg.

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