Filmhandlung und Hintergrund

John Schlesinger inszeniert den Albtraum Hollywood.

30er Jahre. Voller Erwartungen kommt Zeichner Tod nach Hollywood, um Filmgrafiker zu werden. Nachbarin Faye, erfolglose Kleindarstellerin, verdreht ihm den Kopf. Sie träumt von einer Karriere als Film-Diva. Da Tod mittellos ist, wendet sie sich dem verklemmten Buchhalter Homer zu, der eine kleine Erbschaft gemacht hat. Homer erträgt Fayes Eskapaden. Als er sie mit einem Studenten ertappt, begeht er eine Gewalttat, der in einem Blutbad vor einem Kino endet und bei der Homer buchstäblich von der Menge zerrissen wird.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der Tag der Heuschrecke: John Schlesinger inszeniert den Albtraum Hollywood.

    John Schlesinger (1926 - 2003) nimmt Hollywood in diesem Abgesang jeglichen Zauber und ruiniert den Ruf der Filmmetropole auf furchtbare Weise. Die apokalyptische Schlussvision ist ein grausamer Albtraum und in seiner Exzessivität überwältigend. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Nathaniel Hawthorne. Wie dort ist die Traumfarbik Ort der niedrigsten Instinkte, wird das verlogene Gebaren von Schönen, Stars und Sternchen aufgedeckt, tun sich Abgründe hinter der Glamour-Fassade auf.

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