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Der Schwan mit der Trompete

Kinostart: 14.06.2001
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Filmhandlung und Hintergrund

Sympathischer Zeichentrickfilm, um einen stummen Schwan, der nach dem ihm gemäßen Ausdrucksmittel sucht und es in einer Trompete findet.

In der kanadischen Wildnis wächst der kleine Schwan Louie auf. Er ist stumm, ein echtes Problem in einer Familie von Sing- und Trompeter-Schwänen. Auch seiner Liebe Serena kann er seine Gefühle nicht mitteilen. Da kommt er auf die Idee, in der Menschenschule lesen und schreiben zu lernen. Der mit ihm befreundete Junge Sam erfüllt ihm den Wunsch, doch erst mit einer vom Vater geschenkten Trompete kann er Serena für sich gewinnen.

Louie, ein kleiner Trompeter-Schwan, kommt stumm zur Welt und kann deshalb mit seiner Umwelt nur schwer kommunizieren. Um den Sohn zu trösten, „besorgt“ ihm sein Vater unter Lebensgefahr aus einer Musikalienhandlung eine Trompete. Langsam kommt Louie mit dem Blasinstrument zurecht und fasst daraufhin den Entschluss, von zu Hause wegzugehen. In Boston will er ein großer Jazz-Musiker werden, um so endlich das das Herz des schönen Schwanen-Mädchens Serena zu erobern…

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der Schwan mit der Trompete: Sympathischer Zeichentrickfilm, um einen stummen Schwan, der nach dem ihm gemäßen Ausdrucksmittel sucht und es in einer Trompete findet.

    Tiere sind besonders bei Kindern beliebte Zeichentrickfiguren. Diesmal geht es um Schwäne. Jene majestätisch ruhig auf Seen und Teichen dahin gleitende Wasservögel, die so geheimnisvoll wirken und doch so reale Probleme haben können wie in dem emotional engagierten Animationsfilm von Richard Rich. Für kleine und große Kinder gleichermaßen bewegend, hat der Film das Zeug zu einem schönen Sommerhit.

    Wie schon „Stuart Little“ basiert auch „Der Schwan mit der Trompete“ auf einem Kinderbuch von E.B. White, von der New York Times als „Outstanding Children’s Book“ geblobt. Und die Geschichte ist von klassischer Geradlinigkeit, auch für Sechsjährige miterlebbar und nachvollziehbar. In der kanadischen Wildnis wird Louie geboren, ein possierlicher kleiner Schwan, den zunächst nichts von seinen Geschwistern unterscheidet. Doch schon bald müssen die glücklichen Eltern feststellen, dass Louie stumm ist, und das ist in einer Familie von Sing- oder auch Trompeter-Schwänen ein echtes Problem. So sehr er sich auch müht - Louie bringt keinen Ton heraus und leidet darunter, sich nicht verständlich machen zu können. Besonders der schönen Schwänin Serena möchte er seine Gefühle mitteilen und sie nicht dem eingebildeten Boyd überlassen. Die Sprachlosigkeit des jungen Schwans löst Rich überzeugend durch den inneren Gedankenmonolog Louies. Der kleine Schwan hat bald eine, wie es scheint, geniale Idee: er will lesen und schreiben lernen, denn dadurch würde er sich mitteilen können. Im Wald hat er sich mit dem freundlichen Jungen Sam angefreundet, der ihn mit in seine Schulklasse nimmt. Die zunächst etwas verwunderte Lehrerin akzeptiert Louie so zu sagen als erstes wissenschaftliches Versuchs-Schwänchen. Schon bald ist sie begeistert von dem gelehrigen Schüler, und die Mitschüler sind ebenso begeistert. Aber die Not folgt auf dem Fuße: Er kann zwar lesen und schreiben, aber die anderen Schwäne können es nicht. Aus der Traum von der Kommunikation. Glücklicherweise kommt Richard Rich hier ohne erhobenen Zeigefinger aus, entwickelt diese logische Wendung der Geschichte spielerisch und bereitet so den Übergang für eine dramatischere Handlungsart vor. Denn jetzt wird Vater Schwan aktiv, fliegt ins nächste Städtchen, direkt durch die Schaufensterscheibe eines Musikladens und klaut eine Trompete. Vituos beherrscht Louie bald auch dieses Instrument und entlockt ihm, in memoriam seines großen Namensvetters Armstrong, die schönsten und seelenvollsten Jazztöne (Musik: Marcus Miller). Er macht eine Blitz-Karriere in Boston und Philadelphia und kehrt mit einer stattlichen Summe Geld nach Hause zurück - genug, dass Vater Schwan dem Musikhändler die Trompete bezahlen kann, und rechtzeitig, um die schöne Serena von der Hochzeit mit einem anderen abzuhalten. Getreu der Tradition des amerikanischen Animationsfilms ist auch „Der Schwan mit der Trompete“ ein harmoniesüchtiges Märchen, in dem das einzige die Idylle störende Problem happyendlich und zu aller Glück und Zufriedenheit gelöst wird. fh.
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