Filmhandlung und Hintergrund

TV-Liebesfilm nach dem gleichnamigen Roman von Maria Nurowska.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der russische Geliebte: TV-Liebesfilm nach dem gleichnamigen Roman von Maria Nurowska.

    ZDF-Quoten Queen Iris Berben mausert sich in Ulrich Starks Liebesdrama von einer staubtrockenen Literaturdozentin zur glühenden Geliebten eines jungen Mannes. Romanverfilmung mit Kitschfallen.

    Mit Ulrich Stark hatte Iris Berben bereits in den achtziger Jahren bei der Comedy-Show „Sketchup“ gearbeitet, später drehten sie das ZDF-Beziehungsdrama „Simones Entscheidung“ zusammen. Den Roman „Der russische Geliebte“ der polnischen Autorin Maria Nurowska hatten sie unabhängig voneinander entdeckt. Ulrich Stark gelang es ndF-Chefin Claudia Sihler für das Projekt zu begeistert. Für die Drehbuchentwicklung wurde Christian Jeltsch (Deutscher Fernsehpreis für „Bella Block – Das Glück der Anderen“) verpflichtet, der die komplexe Struktur des Romans aufbrach und fernsehtauglich machte. Der Inhalt ist schnell erzählt: die vereinsamte, strenge Literaturdozentin Julia (Iris Berben) unterrichtet ein Semester an der Sorbonne in Paris, doch ihre Zimmernachbarn, ein junges Paar, stören durch ihre Streitereien und ihr Liebesspiel ihre Konzentration. Julia lernt sie kennen und ist wider Willen von dem jungen Historiker Alexander (Ronald Zehrfeld) fasziniert. Als Alexanders Gefährtin Nadja nach Russland zurückgeht, beginnt er, um Julia zu werben. Sie versucht, ihre Gefühle zu beherrschen, doch schließlich erliegt sie der Sehnsucht. Reife Liebe, Leidenschaft, Krankheit und Verlustangst bestimmen nach und nach ihre Beziehung – klingt nach Kitsch, ist es auch zeitweise. Auch wenn es die gleichen Zutaten wie bei einer Pilcher-Verfilmung sind, bei einem Film mit Iris Berben erwartet man eben etwas mehr Anspruch, als hier geboten wird. Und ob ein derartiges Liebesdrama im lieblichen Südengland oder im pittoresken Paris spielt, ist dabei unerheblich. Andererseits ist die Julia eine Paraderolle für Iris Berben, die Wandlung von der grauen, fast ungeschminkten Maus zur freizügigen Geliebten macht ihr sichtlich Spaß. Die Chemie mit Ronald Zehrfeld, den Dominik Graf für seinen Kinofilm „Der rote Kakadu“ entdeckte, stimmte zudem offenbar, denn die Leidenschaft trotz des großen Altersunterschiedes nimmt man den beiden ab. sw.

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