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Über die Produktion

1988 gab es noch keine Smartphones, soziale Netzwerke oder WLAN. Entsprechend verbreiteten sich Nachrichten viel langsamer als heute. Aufgrund des Siegeszugs von Kabel-TV und Satellitenübertragungen merkte die Welt, dass Informationen nicht mehr nur über die Morgenzeitung oder die Abendnachrichten der drei großen TV-Networks weitergegeben wurden. In dieser neuen Ära war es plötzlich möglich, Nachrichtenstorys rund um die Uhr zu verfolgen. Und das war eine sehr gute Nachricht für drei Grauwale aus California, die vor der Küste von Barrow in Alaska während ihrer jährlichen Wanderung vom Eis eingeschlossen wurden.

Einer der Zeugen der sich anbahnenden Rettung war Journalist Thomas Rose, dessen Buch „Freeing the Whales“ 1989 veröffentlicht wurde. Roses Story erschien ursprünglich als Artikel in dem inzwischen nicht mehr existierenden Magazin Spy und wurde später auf Buchlänge erweitert. Rose schildert die Chronik der Ereignisse im Zuge der gewaltigen Rettungsaktion der drei Grauwale im Eis vor Barrow. Als ein Nachrichtenkameramann vor Ort Videobilder der Wale drehte, die in einem kleinen Atemloch Luft holten, das man in das dicke Eis geschlagen hatte, gelangten diese Aufnahmen von der Redaktion in Anchorage bis in die landesweiten Abendnachrichtten des NBC-Moderators Tom Brokaw.

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Bald verfolgte die ganze Welt die missliche Lage der Wale – die Medienhysterie überschwemmte den kleinen Ort. Die Bewohner des nördlichsten und wohl auch kältesten Orts in Amerika wurden von der Presse förmlich überrannt. Der verschlafene Walfängerort musste sich mit dem Wandel der Zeiten arrangieren. Dies war die größte – und durchaus nicht nur positive – Aufmerksamkeit, die er im vergangenen Jahrhundert erlebte.

Doch nicht nur die Vierte Gewalt interessierte sich für die menschlich anrührende Geschichte. Auch die Reagan-Regierung im Weißen Haus nahm sie zur Kentnis. Sie konzentrierte sich damals gerade auf den Wahlkampf im November und die Unterstützung von Vizepräsident George H.W. Bush. Reagan beauftragte Stabsmitglied Bonnie Mersinger, die als Assistentin für Kabinettsbelange zuständig war, Bush als ökologisch engagierten Kandidaten zu präsentieren und die Bundesregierung in die humanitäre Aktion einzubinden. „Präsident Reagan sprach mich an jenem Abend in meinem Büro im West Wing an“, erinnert sich Bonnie Mersinger Carroll, die als technische Beraterin an „Der Ruf der Wale“ mitwirkte. „Er hatte mitbekommen, dass die Nationalgarde in die Aktion involviert war, und fragte sich, was das Weiße Haus dazu beitragen konnte. Weil ich Mitglied der Garde war, forderte er mich auf, der Nationalgarde in Alaska seine Hilfe anzubieten. So lernte ich Tom Carroll kennen.“

Colonel Tom Carroll war damals Kommandeur eines der bedeutenden Battalione der Nationalgarde in Alaska. Mersinger rief ständig bei ihm an. Ursprünglich sollte Carroll eine gewaltige Hover-Schute über das Eis bugsieren, was sich aber bald als unmöglich herausstellte. Er schlug vor, einen sowjetischen Eisbrecher einzusetzen, um die Wale zu retten. „Damals stand die Mauer in Berlin noch“, sagt Mersinger Carroll. „Entsprechend außergewöhnlich war dieser Kontakt zwischen Amerika und der Sowjetunion. In dieser Situation war das ein Schritt in Richtung Weltfrieden.“

Weder Mersinger noch Carroll ahnten, dass sich ihre ständigen Telefonanrufe zu einer Liebesbeziehung entwickeln würden – die beiden haben später geheiratet. Dazu Mersinger Carroll: „Tom erkannte die Chance, die Militärs mit den Ureinwohnern, Ölfirmen, Greenpeace und sogar den Sowjets an einen Tisch zu bringen. Er bildete den Dreh- und Angelpunkt dieser buchstäblich wunderbaren Kooperation.“ Unglücklicherweise starb Brigadegeneral Carroll zusammen mit sieben weiteren Soldaten einige Jahre später, als ein Flugzeug der Nationalgarde der Army über der Wildnis seines geliebten Alaska abstürzte.

Aufgrund dieser Erfahrung gründete Mersinger Carroll die landesweite Organisation Tragedy Assistance Program for Survivors (TAPS; Programm zur Unterstützung von Katastrophenüberlebenden), ein wichtiger Partner des Verteidigungsministeriums bei der Betreuung der Angehörigen von gefallenen amerikanischen Soldaten.

Erst 1992 wurden die Autoren Jack Amiel und Michael Begler, damals noch Neulinge beim Fernsehen, auf Roses Story über Sensationsgier, Kameradschaft und Menschlichkeit aufmerksam. Sie hatten die Ereignisse bereits 1988 verfolgt, kamen dann aber wieder davon ab. „Meine Schwester Andrea arbeitete in Dan Rathers Nachrichtenredaktion bei CBS News“, erinnert sich Amiel. „Sie war der Meinung, dass sich die Story für einen Film eignete und uns interessieren müsste, obwohl Michael und ich damals mit TV-Drehbüchern völlig ausgelastet waren.“

Die Autoren legten Roses Story zunächst beiseite und erinnerten sich 2001 wieder daran, als sie sich als Autoren im Spielfilmbereich etablierten. Sie erwarben die Filmrechte zum Buch und erneuerten die Option fast zehn Jahre lang, während sie erste Drehbuchfassungen schrieben.

„Wir beziehen uns auf Roses Buch und die Reportagen der damaligen Zeit“, fügt Begler hinzu. „Vieles, was wir schrieben, ist authentisch. Wir mussten es zwar ausschmücken und neue Figuren erfinden, um eine Filmstory daraus zu machen, aber wir hielten uns immer eng an das, was 1988 in jenen langen zwei Wochen auf dem Eis wirklich passiert ist.“

Die Tatsache, dass zwei der Wale schließlich befreit wurden und ins freie Meer zurückkehrten, machte die Story in den Medien ungeheuer populär. Das i-Tüpfelchen war ein Umstand, der während des Kalten Krieges zu einer beispiellosen Tauwetterperiode führte – und das ausgerechnet nördlich des Polarkreises: Die zwei Supermächte USA und Sowjetunion überwanden ihre Differenzen und arbeiteten zusammen, um die Mission zu einem gute Ende zu bringen.

„Die amerikanischen Eisbrecher waren nicht verfügbar oder im Oktober schon im Trockendock“, erklärt Begler. „Das sowjetische Schiff war als einziges einsatzfähig. Und dieser Einsatz war eine große Geste der Reagan- und der Gorbatschow-Regierung. Beide profitierten von der Kooperation unter den wachsamen Augen der erwartungsvollen Welt.“

Regisseur Ken Kwapis, der Filme wie „Er steht einfach nicht auf Dich“ und „Eine für 4“ zu großen Hits machte, stieß zum Projekt und half bei der Gestaltung der Story mit. „In den ersten Fassungen gingen wir sehr satirisch mit den Medien um“, erinnert sich Amiel. „Durch Kens Sicht der Dinge wurde auch die Herzlichkeit und Menschlichkeit der Story deutlich. Wir erweiterten das Spektrum, führten neue Figuren und Meinungen in die Handlung ein.“

Kwapis wollte die Ereignisse von 1988 nicht glattbügeln, aber er empfand die Story als Chance, die Rettung aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu zeigen: „Ich war sehr überrascht zu erfahren, was für ein Aufwand wegen dieser drei Wale getrieben wurde. Im Film beleuchten wir den Medienzirkus, der um die drei eingeschlossenen Wale inszeniert wurde, aber im Wesentlichen konzentrieren wir uns auf die unwahrscheinliche Koalition der Retter, die alle über ihren Schatten springen mussten, um diese schier unmögliche Aufgabe zu bewältigen.“

Die Autoren zeigten ihr Skript den Chefs ihrer Management-Agentur Anonymous Content, Steve Golin und Michael Sugar, die sich ebenfalls einbrachten. Schließlich übernahmen beide als Produzenten die Verantwortung für das Projekt – zusammen mit Tim Bevan und Eric Fellner, den Vorsitzenden der Produktionsfirma Working Title Films.

„Michael machte mich auf das Skript aufmerksam“, erinnert sich Golin. „Für mich ist das ein Film über Menschen, die ein gemeinsames Ziel haben, auch wenn sie weltanschaulich zu verschiedenen Lagern gehören. Ken konnte diese Ansicht nachvollziehen. Er brachte den Humor und die Qualität der Jedermann-Helden ein, erkannte aber durchaus das bewegende, emotionale und inspirierende Potential der Story.“

Roses Buch entstand zwar schon Ende der 80er-Jahre, doch Sugar war überzeugt, dass Amiels und Beglers Skript ebenso gut eine Reaktion auf heutige Schlagzeilen sein könnte: „Was damals in der Welt vor sich ging, halten wir nach wie vor für sehr aktuell“, sagt Sugar. „Die Story hat sich zwar vor etlichen Jahren zugetragen, beleuchtet aber heutige menschliche Probleme und demonstriert den Willen zur Veränderung. 1988 ging es beim Informationsaustausch noch gemächlicher zu – abgesehen von CNN gab es noch keine Nachrichtensender, die rund um die Uhr berichteten. Diese Story verbreitete sich wie ein Gerücht rund um die Welt – möglich wurde das durch die Satellitenübertragung, die damals noch in den Kinderschuhen steckte.“

Produktion: Die Besetzung

Wie Bonnie Mersinger und Tom Carroll spielen auch viele weitere authentische Beteiligte der wahren Ereignisse im Drehbuch eine Rolle. Die Casting Directors MARY GAIL ARTZ und SHANI GINSBERG begannen ihre Arbeit, um diese Rollen angemessen zu besetzen.

Erwartungsgemäß diente die in Anchorage ansässige Greenpeace-Chefin Cindy Lowry als Vorbild für die Aktivistin Rachel Kramer im Skript. Drew Barrymore bekam das Drehbuch als eine der Ersten von Kwapis zugeschickt – die beiden hatten kurz zuvor gemeinsam die Komödie „Er steht einfach nicht auf Dich“ gedreht. Barrymore hatte zu diesem Zeitpunkt zwar mit dem Schnitt ihres Regiedebüts „Roller Girl“ alle Hände voll zu tun, las das Skript aber trotzdem sofort. Sie war die erste Wahl der Filmemacher für die Rolle der engagierten Tierschutz-Aktivistin, die sich auf Kosten ihres Privatlebens für die Umwelt einsetzt.

Barrymore interessierte der Umstand, dass die Story viele Figuren unter einen Hut bringt, die sich in einer sehr ungastlichen Umgebung auf ein gemeinsames Ziel konzentrieren: „Ich arbeitete in Palm Springs am Schnitt meines Films und war ziemlich erschöpft, las aber das Skript und verbrachte dann das Wochenende damit, alle Leute anzurufen und leidenschaftlich davon zu schwärmen. Ich versuchte die Verantwortlichen zu erreichen, ich wollte darum betteln, in dem Film mitzuwirken, der wirklich außergewöhnlich ist.“ Die authentische Story hatte es ihr angetan: „Alle Beteiligten sind 1988 einen Moment lang über ihren Schatten gesprungen. Sie haben eine wunderbare, menschliche Tat vollbracht, haben die Geschichte und Weltanschauungen einfach beiseite geschoben – ganz unaufdringlich, aber in aller Öffentlichkeit.“

Die Schauspielerin freute sich auch auf die neuerliche Zusammenarbeit mit Kwapis: „Er zählt zu den besten Regisseuren, mit denen ich gearbeitet habe. Er ist nicht nur ein genialer Geschichtenerzähler, sondern stellt uns auch Ideen vor, auf die wir selbst nie kommen würden. Er versteht es, die verschiedenen Ebenen des Films zu verknüpfen, sodass alles sinnvoll, zielgerichtet und befriedigend zu Ende gebracht wird. Er hat ein ausgeprägtes Verantwortungsgefühl, schafft aber trotzdem eine lockere Atmosphäre, und die Schauspieler vertrauen ihm völlig, dass er sein Ziel erreicht.

Der Regisseur war von seiner Hauptdarstellerin schwer beeindruckt: „Drew arbeitet disziplinierter als alle Schauspieler, mit denen ich es je zu tun hatte. Sie vertieft sich unermüdlich in die Recherchen und schottet sich während der Dreharbeiten völlig von der Außenwelt ab. Als Rachel darf Drew aufmüpfig sein, sie verhält sich wie der Elefant im Porzellanladen. Rachel vertritt die richtige Überzeugung, steht sich aber manchmal selbst im Weg. Weil sie so kompromisslos vorgeht, torpediert sie ihre private Beziehung, und dadurch bekommt Drew die Chance, diese nie endende Gratwanderung zwischen Liebe und Beruf auszuloten. Es erübrigt sich zu betonen, wie relevant dieses Thema ist.“

Lowry stellte sich kurz nach der Rettung der Wale 1988 auch an der Spitze der Reinigungsaktion im Zuge der Katastrophe, die der Ölteppich der Exxon Valdez auslöste. Sie fühlt sich genauso getrieben wie die ihr nachempfundene Filmfigur. Als Barrymore den Rollenvertrag unterschrieben hatte, stürzte sie sich sofort in die Recherchen. Sie nahm Kontakt zu Lowry auf, die sich damals für ein Windfarm-Projekt vor der Küste von Maine engagierte. Die beiden Frauen trafen sich, verstanden sich prächtig und verbrachten im Sommer vor dem Drehstart viele gemeinsame Stunden, um über Lowrys Erfahrungen bei der Rettungsaktion und ihr langjähriges Engagement für die Umwelt zu sprechen.

„Cindy Lowry ist eine wahre Aktivistin“, kommentiert Barrymore, die sich selbst ebenfalls für viele karitiative Organisationen und Aktionen engagiert. „Sie hat Humor, steht mit beiden Beinen auf der Erde und lässt sich den Mund nicht verbieten. Ich fand, dass ich Cindy besser kennen lernen musste, und als der Sommer vorbei war, wusste ich alles über ihr Leben.“

Als Nächster stieß Schauspieler John Krasinski zum Team – die Zuschauer kennen ihn vor allem als Jim Halpert aus der Hit-Serie „Das Büro“. Amiel und Begler bezogen sich bei ihrer Figur des TV-Reporters Adam Carlson aus Barrow auf keine reale Person, die damals in diesem Ort wohnte – vielmehr setzten sie Adam aus all jenen Lokaljournalisten zusammen, die das menschliche Element der Story vermittelten.

Obwohl Krasinski aufgrund dieser Produktion mehrfach zwischen dem Filmset in Anchorage und dem Dreh der TV-Serie pendeln musste, war ihm die neuerliche Arbeit mit Kwapis die Mühe wert. Der Filmemacher hatte ihn bereit in „Lizenz zum Heiraten“ sowie in vielen entscheidenden Episoden von „Das Büro“ inszeniert. „Ken ist phänomenal“, kommentiert Krasinski. „Er hat den Pilotfilm unserer Serie und viele wichtige Episoden gedreht – auch den Moment, als ich Pam erstmals gestand: ‚Ich liebe dich.‘ Er hat viele Phasen meiner Schauspielkarriere emotional begleitet, aber auch mich privat, der ich vor der Kamera aufgewachsen bin. Er hat die seltene Gabe, sich nicht nur auf die Darsteller, sondern gleichzeitig auf den Film als Ganzes einstellen zu können.“

Die Produzenten vertrauten ihm gern die Rolle des Adam an, der die Story ins Rollen bringt und auch Teil der Dreiecksgeschichte im Film ist. Dazu Golin: „Die Chemie zwischen John und Drew und auch Kristen funktioniert wunderbar – von dem erstaunlich harmonischen Verhältnis zu Ken ganz zu schweigen. John musste unseretwegen ständig pendeln, aber alles hat problemlos funktioniert.“

Als Barrymore erfuhr, dass Krasinski für die Rolle des Adam im Gespräch war, unterstützte sie seine Besetzung. „Ich erinnere mich, wie ich Ken vom Flughafen in San Francisco anrief: Ich schrie über den ganzen Flur, dass ich alles tun würde, um den Film mit John zu drehen. Er ist die Idealbesetzung, ein mustergültiger, lustiger, guter Typ – genau wie Adam. Obwohl es im Film um Umweltprobleme und die politischen Aspekte der Walrettung geht, muss auch das Liebesdreieck zwischen mir, John und der Jill-Darstellerin funktionieren.“

Auch die Figur der TV-Reporterin Jill Jerard aus Los Angeles ist erfunden – sie setzt sich aus mehreren Journalisten zusammen, die 1988 in Barrow einfielen und merkten, dass sie falsch gekleidet waren, kaum etwas zu essen fanden und händeringend eine Unterkunft organisieren mussten. Nach einer kurzen Suche wurde die Film- und TV-Darstellerin Kristen Bell mit der Rolle der ehrgeizigen jungen Journalistin betraut, die vor nichts zurückschreckt, um ihre Chance zu einer landesweiten Reportage zu nutzen.

„Kristen muss einen Fisch auf dem Trockenen spielen, eine Reporterin aus Los Angeles, die keine Ahnung von dem harten Leben in der Arktis hat“, sagt Kwapis. „Damit stand sie nicht allein – die meisten Reporter, die dorthin geschickt wurden, um über die eingeschlossenen Wale zu berichten, hatten noch nie derart tiefe Temperaturen erlebt – oft fiel das Thermometer auf -40° bis -45° C. Hinzu kommt, dass es in dem kleinen Ort kaum Unterkünfte gibt (ein Hotel!) – man kann sich vorstellen, wie begeistert diese Reporter waren.“

Bell weiß, was Jill dazu antreibt, Geschichten über Tiere aufzuspüren, die altgediente Reporter aus Faulheit oder Desinteresse übersehen: „Jill hat immer davon geträumt, Reporterin zu werden, und verfügt glücklicherweise über eine unbändige Willenskraft, mit der sie sich in einer Männerwelt durchsetzt. Sie begreift, wie sehr diese Geschichte ihre Karriere fördern kann, und schlägt das Thema ihren Chefs vor, als niemand sonst in ihrem Sender daran interessiert ist. Doch sobald sie in Barrow eintrifft, muss sie sich mit der winterlichen Kälte arrangieren, obwohl sie keinerlei passende Kleidung dabei hat. Aber sie ist genauso ehrgeizig wie Adam, und die beiden flirten miteinander.“

Krasinski und Bell sind privat befreundet – was die Situation am Set natürlich noch vertrauter machte. „Ein ganz wesentlicher Aspekt bei diesem Film war, dass ich mit Kristen arbeiten durfte“, sagt der Schauspieler. „Glücklicherweise darf ich behaupten, dass wir befreundet sind, aber sie bringt auch die perfekte Dynamik für die Filmarbeit mit. Sie ist unglaublich lustig, zuvorkommend und engagiert.“

Als das Liebesdreieck besetzt war, fanden sich bald auch die übrigen Darsteller für die Hauptrollen. Vinessa Shaw übernahm die Rolle der Assistentin Kelly Meyers aus dem Weißen Haus, die später Boyer heiratet. Dermot Mulroney spielt Col. Scott Boyer, Kommandeur der Nationalgarde in Alaska, und Charakterdarsteller Tim Blake Nelson verkörpert den für Wildtiere zuständigen Staatsbeamten Pat Lafayette. Zur Besetzung zählt auch der erfahrene Film- und TV-Schauspieler Ted Danson in der Rolle des Öl-Tycoons J.W. McGraw.

Mulroneys und Shaws Rollen wurden eng an Tom Carroll und Bonnie Mersinger angelegt, jenem Kommandeur der Nationalgarde und jener Assistentin des Präsidenten, die 1988 während dieser spannenden zwei Wochen ständig telefonierten. Bonnie Mersinger Carroll wohnt weiterhin in Anchorage und wurde von der Produktion als technische Beraterin engagiert.

„Ich hatte keine Ahnung, dass Bonnie in Alaska lebt“, erinnert sich Shaw. „Die Produzenten fragten, ob ich sie kennen lernen und mit ihr über die Rolle sprechen wollte. Wir haben zahllose Stunden damit verbracht, über jedes Detail ihrer Beziehung zu Tom zu sprechen. Ihre Liebesgeschichte hatte ein echtes Hollywood-Happyend, denn sie lernten sich per Telefon kennen und heirateten dann in Washington/DC – ganz ähnlich, wie wir es im Film zeigen. Wir wurden so gute Freundinnen, dass ich in den abschließenden Szenen auf dem Eis Bonnies eigenen Hut und Mantel trage.“

Mulroney empfand es besonders angenehm, in der Rolle des Nationalgardisten mit Helikoptern zu fliegen und Kontakt zu Militärs zu bekommen. Viele seiner Szenen wurden auf tatsächlichen Militärstützpunkten in und um Anchorage gefilmt, und Kwapis’ Team setzte dabei Dutzende echter Soldaten als Statisten und Piloten ein.

„Im Film habe ich die Aufgabe, zwei Kran-Hubschauber mit einer bizarren Maschine namens Hover-Kahn zu verbinden“, erklärt Mulroney. „Wir sollten eigentlich beim Bohren einer Reihe von Eislöchern helfen, die den Walen das Luftholen ermöglichen sollten. Doch das Gerät erwies sich als zu schwer, um es meilenweit über das Eis und den Schnee zu fliegen. Boyer muss also feststellen, dass dieser Hover-Kahn seinen Zweck nie erfüllen wird – die Bemühungen müssen daher in eine neue Richtung gelenkt werden. Und dann stellt sich heraus, dass er in all dem Stress die Liebe seines Lebens kennen lernt.“

Mulroney und Shaw spielen also Personen, die tatsächlich an der Rettungsaktion mitgewirkt haben. Nelsons und Dansons Rollen sind dagegen zusammengesetzt aus etlichen Personen, die an dem Unternehmen beteiligt waren. Nelsons Rolle bezieht sich auf drei Personen, die 1988 in Barrow von staatlicher Seite für wild lebende Tiere zuständig waren. „Ken und die Autoren haben daraus eine einzige Rolle gemacht“, erklärt der Schauspieler. „Die Abteilung ist in Barrow normalerweise mit drei Leuten besetzt – im Film ist einer für alles zuständig. Er gerät ins Kreuzfeuer zwischen Rachel (Drew Barrymore) und den Ureinwohnern, den Walfängern, deren Interessen er im Zuge seines Dienstes als Tierschützer überwacht. Als Biologe macht er sich aber auch Sorgen um das Ökosystem der Region – deshalb hat er Verständnis für das Anliegen von Greenpeace.“

Danson fiel es nicht leicht, einen entschiedenen Umweltgegner und Geschäftsmann zu spielen, denn der Schauspieler engagiert sich für saubere Meere und den verträglichen Umgang mit den Ozeanen. „Ich bin ein überzeugter Gegner der Offshore-Bohrungen“, sagt Danson, der 1987 American Oceans Campaign gründete – diese Organisation forderte die Bewohner von Los Angeles auf, kein Altöl in der zum Pazifik führenden Kanalisation zu entsorgen. Die American Oceans Campaign ging kürzlich in der internationalen Wasserinteressenvertretung Oceana auf, zu deren Vorstand Danson gehört.

Schon vor Jahren reiste Danson in den Norden Alaskas, um in der Prudhoe Bay zwischen Öl-Bohrungsgegnern und -befürwortern zu vermitteln. „Sie wollten uns weismachen, dass das Verbot von Ölbohrungen aus Tierschutzgründen ein Fehler wäre“, erinnert sich Danson. „Aber wir ließen uns nicht beirren. Doch ein Resultat der Aktion war, dass wir einen Modus zur Zusammenarbeit entwickelten – genau wie im Film. Ich fand es sehr erfrischend, einen Mann mit einer Überzeugung darzustellen, die ich mein ganzes Leben lang bekämpft habe. Es bringt Spaß, John Wayne zu spielen!“

Zu den Nebendarstellern in „Der Ruf der Wale“ zählen James Le Gros als Karl Hootkin und Rob Riggle als Dean Glowacki. Beide Figuren orientieren sich oberflächlich an den realen Personen Greg Ferrian und seinem Schwager Rick, zwei Erfindern aus Minnesota, die ihren Prototyp einer Enteisungsmaschine für die Aktion zur Verfügung stellten. Daneben verkörpert Stephen Root den fiktiven Alaska-Governeur Haskell, und John Michael Higgins spielt den egozentrischen Fernsehreporter Wes Handrick aus Los Angeles. Bruce Altman übernahm die Rolle von Reagans Stabschef, während Michael Gaston als Reporter Porter Beckford mitwirkt, der mit dem Eis gar nicht zurecht kommt. Dimitri und Yuri, die Seeleute auf dem sowjetischen Eisbrecher, werden von Mark Ivanir und Stefan Kapicic dargestellt. Shea Whigham spielt den Rettungspiloten Conrad.

Als die Profi-Besetzung feststand, wurden in Alaska Ureinwohner engagiert, die im Film die entscheidenden Rollen des Iñupiat-Stamms verkörpern. Dabei arbeitete Kwapis mit den örtlichen Casting Directors DEBORAH SCHILDT und GRACE OLRUN zusammen. Sie organisierten Vorsprechtermine in allen Bezirken des riesigen Staates, von den südlichen Urwäldern bei Juneau bis zum Polarkreis und darüber hinaus. Etliche Rollen mussten mit Ureinwohnern besetzt werden, darunter der Walfang-Kapitän Roy, der Barrow-Älteste Malik und sein elfjähriger Enkel Nathan. Hinzu kamen Dutzende kleinerer Sprechrollen und Statisten.

„Ich habe darum gekämpft, ‚Der Ruf der Wale‘ in Alaska zu drehen, vor allem weil ich Ureinwohner in den Rollen der Iñupiat-Bewohner von Barrow besetzen wollte. Jetzt spielen tatsächlich richtige Walfänger die Walfänger im Film, und viele unserer Mitwirkenden haben das Ereignis damals direkt in Barrow miterlebt. Mir lag sehr viel daran, die Iñupiat-Figuren und ihre Kultur so authentisch wie möglich zu zeigen, ohne sie zu bevormunden oder romantisch zu verklären.“

Die meisten einheimischen Darsteller stellten die in Barrow ansässigen Iñupiat-Stammesmitglieder dar. Aber auch ihre Nachbarn von den Stämmen der Cup’ik, Aleut und Yupik übernahmen Iñupiat-Rollen. „Wir begannen unsere Casting-Aktion in Barrow“, sagt Schildt. „Dort fand ein Walfang-Festival statt, was großes Interesse hervorrief. Dann suchten wir im Süden, in Anchorage, Juneau, Sitka, Homer und Fairbanks, wo die Weltolympiade der Eskimo-Indianer stattfand. Später kamen wir wieder in den Norden, nach Bethel, Kotzebue und Nome. Wir haben praktisch den gesamten Staat einbezogen.“

Das Problem bestand darin, dass Mitglieder verschiedener Stämme allesamt die Film-Iñupiat darstellen sollen. Natürlich hat jeder Stamm seine eigene Sprache. „Die von uns besetzten Männer, die nicht aus der Iñupiat-Region stammen, wollten sich als Iñupiat aber keine Blöße geben“, erklärt Olrun. „Sie wollten keinesfalls ihre eigene Kultur in die Rollen einbringen. Denn sie waren wirklich begeistert darüber, dass die Menschen in Alaska endlich von echten Ureinwohnern gespielt werden – also haben sie sich sehr bemüht, für den Film die Sprache und die Songs der Iñupiat zu lernen.“

Für Kwapis war unabdingbar, drei unbekannte Darsteller zu finden, die die entscheidenden Rollen Malik, Nathan und Roy verkörpern. Und er hatte Glück: Er fand die Ureinwohner John Pingayak, Ahmaogak Sweeney und John Chase – keiner von ihnen ist zuvor in einem Film aufgetreten, aber sie ließen sich auf eine entsprechende Vorbereitung ein. „Die meisten Ureinwohner im Film sind keine Profis“, sagt Kwapis. „Aber alle bringen eine natürliche Begabung mit. Wunderbar war, dass wir in einigen Fällen tatsächliche Walfänger in Walfänger-Rollen und Älteste als Älteste besetzen konnten.“

Die Suche nach Malik und Nathan dauerte mehrere Monate – Hunderte von Darstellern wurden getestet. „In die Vorauswahl kamen jeweils etwa 60 Schauspieler“, erklärt Schildt. „Und schließlich stießen wir auf einen wunderbaren Darsteller für die Malik-Rolle: John Pingayak aus dem Westen von Alaska.“

Auch Pingayak hatte noch nie vor der Kamera gestanden – seine Erfahrung als Darsteller bezieht sich vor allem auf Bühnenauftritte als Tänzer und als Dozent. Derzeit lehrt er seine Kultur in seinem Heimatdorf in der Nähe von Bethel. Er begriff die Filmarbeit als Chance, der Welt sein Volk und dessen Eigenarten näher zu bringen. „Es gibt uns noch – wir sind lebendig und stark“, sagt Pingayak. „Wir leben seit 10.000 Jahren in diesem Land und haben unsere Lebensweise und Traditionen bewahrt. Die wollen wir uns auch in der modernen Welt erhalten, und die Welt soll uns so zur Kenntnis nehmen, wie wir sind. Dieser Film gibt uns Gelegenheit, einander näherzukommen.“

John Chase übernahm die Rolle des eigensinnigen Walfängers Roy, der aufgrund der alten Walfangtradition mit Rachel aneinandergerät. Chase stammt aus Kotzebue weit nördlich des Polarkreises und brachte kaum Schauspielerfahrung mit. Tatsächlich war er jahrelang Jäger in den Jagdgründen seines Volkes. „Das Meer ist unser Garten“, erklärt Chase. „Die Tundra ist unser Supermarkt. Bei uns gibt es keine Straßen – Nahrung muss also aus den übrigen USA eingeflogen werden – dadurch wird der Einkauf extrem kostspielig. Wir müssen jagen, um unsere Familien zu ernähren. Wir bewahren eine harmonische Beziehung zur Umwelt, die seit Tausenden von Jahren die Existenzgrundlage unseres Volkes darstellt.“

Eine der fiktiven Rollen in der Story ist der kleine Ureinwohner Nathan. Sein strenger Iñupiat-Großvater will dem Elfjährigen die alten Traditionen nahebringen, doch der Junge freundet sich mit Adam an und begeistert sich für die westliche Kultur. „Uns ging es darum, dass durch Nathan Adams menschliche Seiten sichtbar werden, wobei die Story durch Nathan auch für jüngere Zuschauer verständlich wird“, erklärt Golin. „Er bringt den gutherzigen Aspekt in die Story ein.“

Die Besetzung des Nathan erwies sich als schwierig. Ein Dutzend Kandidaten kam in die engere Wahl, doch dann erschien in letzter Minute Ahmaogak Sweeney zum Vorsprechen. „Ich war im Sommer mit meiner Familie in Spanien gewesen“, erklärt Sweeney, der mütterlicherseits ein Vollblut-Ureinwohner ist. „Dann verbrachte ich einen Monat im Sommercamp in Colorado. Ich hatte einfach Glück – die Rolle war noch nicht besetzt, als ich zurückkehrte. Meine Mutter erhielt eine E-Mail, die uns zum Vorsprechen einlud, und ich war tagelang reichlich nervös. Dann erschien mein Vater eines Tages in meiner Schule und erzählte mir, dass ich die Rolle ergattert hatte!“

Sweeneys Besetzung war das letzte noch fehlende Stück im Puzzle der Filmemacher. „Als wir das Video mit Ahmaogaks Testaufnahmen sahen, wie er singt und Witze macht, war klar, dass er genau der Richtig ist“, sagt Sugar. „Er weiß, worauf es bei der Schauspielerei ankommt, hat die Story verstanden, und das ist in seiner Darstellung auch deutlich spürbar. Aber natürlich ist er vor allem ein echter Junge aus Alaska – letztlich interessiert ihn seine erste Rentierjagd mehr als die Mitwirkung in unserem Film.“

Weil so viele Zeitzeugen der Ereignisse von 1988 mitwirkten, konnten die Filmemacher aufgrund von deren Erinnerungen das Skript nochmals überarbeiten. Die Statistin JULIE HASQUET, die als Reporterin auftritt, war 1988 die erste, die vom Barrow-Eis berichtete. Der Enteisungserfinder Greg Ferrian besuchte die Dreharbeiten ebenso wie Bill Hess, einer der ersten Fotografen, die Fotos der Wale um die Welt schickten. Selbst der Autor der Vorlage zum Drehbuch, Tom Rose, kam vorbei, um sich die Inszenierung der Ereignisse in Barrow anzuschauen. Mulroney traf sich mit Mitgliedern der Nationalgarde in Alaska, die das reale Vorbild der von ihm gespielten Figur gekannt haben, während der derzeitige Bürgermeister des Bezirks North Slope, Edward Itta, der die Rettung 1988 vor Ort miterlebt hatte, das Eisfeld-Set besuchte.

Produktion: Die Dreharbeiten

Eines der größten Probleme beim Dreh von „Der Ruf der Wale“ wurde während der Vorbereitung viele Tausende von Kilometern entfernt in Neuseeland angepackt: In den Werkstätten von Glasshammer Visual Effects in Auckland wurde drei wichtige Mitwirkende modelliert und angefertigt. Glasshammer bekam den Auftrag, drei sehr kostbare Puppennachbildungen kalifornischer Grauwale detailgetreu zu gestalten – die Drehbuchautoren hatten sie Fred, Wilma und Bamm-Bamm getauft.

Die neuseeländischen Spezialeffekte-Gurus JUSTIN BUCKINGHAM und MIKE LATHAM schufen die zentrale Illusion des Films: Sie erweckten die kalifornischen Grauwale auf der Leinwand zum Leben. Buckinghams Firma Glasshammer hatte bereits 2002 die lebensechten Wale für den Blockbuster „Whale Rider“ kreiert – eine Leistung, die den Filmemachern nicht verborgen blieb.

„Meine Firma hat die Grauwale konstruiert“, sagt Buckingham. „Und Mike entwarf die Animatronik, Robotertechnik und Hydraulik. Per Telefon erhielten wir die Anfrage, ob wir Zeit hätten, die drei Wale anzufertigen, und mich faszinierte die Aufgabe sofort.“

Kwapis war davon begeistert, dass die Walmacher lebensechte Tiere nachbilden können. „Es war notwendig, dass die Wale absolut echt wirken“, sagt der Regisseur. „Außerdem wollte ich den Schauspielern Walpartner zum Anfassen bieten. Wir studierten die Archivaufnahmen der eingeschlossenen Wale, um genau zu verstehen, wie sie sich bewegten. Wir wollten ihnen keinesfalls menschliche Züge verleihen, aber jeder von ihnen bekommt individuelle körperliche Kennzeichen, sodass die Zuschauer sie im Lauf des Films unterscheiden lernen. Grauwale haben eine rauhe Außenhaut, die ihnen eine Art knorriger Schönheit verleiht. Für mein Gefühl wirken sie dadurch noch viel sympathischer.“

Außerdem musste ein Walbecken angelegt werden, in dem sich die Puppen realistisch frei und überzeugend bewegen konnten. „Wir bauten das Eisfeld-Set inklusive eines in den Boden eingelassenen Wasserbeckens, in dem sich die animatronischen Wale ausbreiten konnten“, berichtet Kwapis weiter. „Die Wale konnten an jeder Stelle des Beckens und in jeder beliebigen Reihenfolge auftauchen. Im Grunde ist das die Aufgabe für einen Ingenieur, und es funktionierte wunderbar.“

Die fertig gestalteten Wale ähnelten so weit wie möglich ihren realen Vorbildern von 1988, bis hin zu den Seepocken, Narben und so weiter. Dazu Buckingham: „Wir haben uns die Nachrichtenberichte der damaligen Ereignisse intensiv angesehen, das Aussehen und die Bewegung der Tiere genau studiert. Als wir uns auf den Maßstab geeinigt hatten, begannen wir mit der Gestaltung der Köpfe.“

Für zwei der Wale konzipierten Buckingham und Latham eine bewegliche Plattform, die unter Wasser verschoben werden konnte – so war es möglich, die austauschbaren Walköpfe unabhängig voneinander zu bewegen. Die Hydraulik wurde an ein Steuerpult außerhalb des Kamerablickwinkels angeschlossen. Während Buckingham die realistischen Walköpfe gestaltete, konstruierte Latham die darin verborgene Elektronik.

„Als größtes Problem erkannten wir das Design der in den Modellen verborgenen Technik, die nicht einfrieren oder sonst irgendwie dadurch beeinträchtigt werden durfte, dass die Puppen den ganzen Tag lang unter Wasser betrieben wurden“, sagt Buckingham. „Für mich war unter diesen Voraussetzungen klar, aus welchem Material ich die Köpfe anfertigen musste, damit sie die gesamten Dreharbeiten überstanden.“

Die Konstruktion nahm vier Monate in Anspruch – der Höhepunkt war dann die Verschiffung von Neuseeland quer über den Pazifik bis nach Anchorage. „Nachdem wir die Wassertests in Neuseeland abgeschlossen hatten, packten wir alle drei Wale in Container und schickten sie nach Alaska“, sagt Latham. „Wir hofften, dass sie das heil überstehen würden, und es klappte tatsächlich. Vor Ort bereiteten wir das Walloch auf dem Eisfeld-Set vor und tauchten unsere Ausrüstung erstmals ins Wasser. Ich muss wirklich sagen: Als die Wale ihr Debüt gaben, waren sie tatsächlich wunderschön.“

Der Ureinwohner John Pingayak, der selbst Walfänger ist, fühlte sich den Walpuppen gleich derart verbunden, dass er seine eigene Darstellung auf sie ausrichtete: „Als ich diese Wale zu Gesicht bekam, fühlte ich mich erstmals vor der Kamera richtig wohl. Fred, Wilma und Bamm-Bamm wirken verblüffend lebensecht.“

Auch die übrigen Darsteller und Crew-Mitglieder waren vom ersten Auftritt der Wale völlig begeistert – viele hatten eine so realistische Nachbildung nicht erwartet. Dazu Krasinski: „Als ich die Wale erstmals erlebte, war ich ihnen sofort verfallen. Sie sind genial konstruiert, ausgesprochene Kunstwerke. Sie bilden Herz und Seele unseres Films.“

„Ein vergleichbares Erlebnis hatte ich nur beim Dreh von ‚E.T.‘„, fügt Barrymore hinzu. Ich konnte meine Filmpartner anfassen, sie sahen völlig echt aus – so entwickelte sich eine Verbundenheit und Interaktion, die anders gar nicht möglich wäre. Wir befanden uns auf dem Eis und berührten die Wale – daran war überhaupt nichts Künstliches. Ich war emotional tief berührt, weil sie so wunderschön sind.“

Für die Szene, in der sie mit den Tieren schwimmt, zog Barrymore den Taucheranzug über und tauchte ab. An einem Regentag drehte sie eine Unterwasserszene, die im Seehundbecken des Alaska SeaLife Center im nahegelegenen Seward gefilmt wurde. „Mir war nicht klar, wie kalt das Wasser sein würde“, erinnert sich die Schauspielerin. „Obwohl ich einen Taucheranzug trug, fühlte sich vier Grad kalte Wasser so an, als ob jemand mit einem Messer auf meinen Kopf einstach, als ob mein Gehirn gefrieren würde. Aber mir lag daran, dass Ken diesen Moment filmen konnte, weil er für die Story so wichtig ist. Die Szene wirkt viel dynamischer, wenn sie echt ist.“

Als die Wale vor Ort auf Abruf warteten und das Wetter mitspielte, wurden in Anchorage die Schauplätze ausgewählt und die Sets errichtet. Der erste Teil des Drehplans sah die Szenen auf den kleineren Sets, also Apartments und Büros vor, damit das Filmteam gleichzeitig genug Zeit bekam, die Details des Eisfelds in Barrow auszuarbeiten, wo der letzte Teil des Drehs stattfinden sollte. Zu diesem Zeitpunkt waren das kältere Wetter und der Schnee durchaus willkommen.

Kwapis wollte unbedingt in Alaska drehen, obwohl dort in letzter Zeit kaum ein großer Film entstanden ist. Doch durch die dort aktuell eingeführte Filmförderung kann der Staat finanzielle Anreize bieten, die mit bekannteren Produktionszentren wie in Canada und den nordwestlichen US-Bundesstaaten durchaus konkurrieren können. „,Der Ruf der Wale‘ ist wahrscheinlich der einzige große Studiofilm, der komplett in Alaska gedreht wurde“, meint Kwapis. „In vielerlei Hinsicht hatten wir alle das Gefühl, eine Pioniertat zu vollbringen. Ein Filmemacher wählt seine Schauplätze gewöhnlich nach ihrer optischen Schönheit aus. Doch ich machte mich für die Dreharbeiten in Alaska stark, weil es mir um die Menschen ging. Es war schon seltsam, das Universal-Studio vom Dreh in Alaska zu überzeugen, weil ausgerechnet die Statisten echt aussehen sollen – aber genau das war der springende Punkt: Der Film wäre sonst unglaubwürdig. Die Gesichter auf der Leinwand müssen stimmen. Die Inuit findet man nur in Alaska – nirgends sonst. Und ihre Gesichter bilden eine der schönsten Landschaften des Films.“

Das Produktionsteam unterstützte den Regisseur in seiner Ansicht und machte es möglich, die geschäftige Stadt Anchorage als Hauptquartier der Produktion zu nutzen. Dazu Sugar: „Der Dreh vor Ort in Alaska im Vergleich zur Alternative auf dem Studiogelände besteht darin, dass man das Gefühl bekommt, in eine ganz andere Welt einzutauchen. Ken hat sich mit vollem Recht für Alaska und die Stadt Anchorage stark gemacht, und die erwies sich als wunderbarer Partner für uns.“

Die Produktion bemühte sich zwar um lebensnahe Bilder, aber vor Ort in Barrow, Hunderte von Kilometern nördlich von Anchorage, ließ sich der Dreh nicht durchführen. Anchorage ist eine moderne Stadt mit 300.000 Einwohnern und liegt zentral an der südlichen Küste von Alaska, die von den Einheimischen als „Bananenregion“ bezeichnet wird, weil dort vergleichsweise milde Temperaturen vorherrschen. Kwapis erklärt: „In dem Ort Barrow selbst hätten wir das große Drehteam nicht unterbringen können – diese Option kam also nie infrage. Außerdem ist es dort schaurig kalt. Unsere beste Wahl war Anchorage.“

Zunächst ging es darum, in Anchorage einen geeigneten Schauplatz für das Barrow-Set zu finden. Leider ist die Stadt von Gebirgszügen umgeben, und es gibt kaum Stellen, von denen man bis zum Horizont schauen kann, ohne die Berge zu sehen. Ein Schauplatz wurde begutachtet und erwies sich als nicht verfügbar, zu einem zweiten ließ sich die Ausrüstung unmöglich transportieren. Also entschied sich das Team für eine Fläche am Watt ganz in der Nähe des Zentrums von Anchorage. Von dieser Location aus hat man zumindest teilweise einen ungehinderten Blick auf den Horizont – damit konnte man arbeiten.

Dieses Gelände gehört der Eisenbahn und befindet sich am Fuße eines Abhangs nahe der Innenstadt und des Hafens von Anchorage. Dort fanden die Filmemacher nicht nur genug Platz, um das Barrow-Eisfeld und Teile des Ortes nachzubauen, sondern man konnte auch einen Parkplatz einrichten und die Ausrüstung lagern. „Unbedingt nötig war der freie Blick über das Wasser bis zum Horizont“, sagt Produktionsdesigner Nelson Coates. „Außerdem brauchten wir genug Platz, um das Becken für die Atemlöcher der Wale auszuheben. Aus Sicherheitsgründen mussten wir zu diesem Zweck ein viel größeres Loch drum herum konstruieren.“

Als das Team mit dem Graben begann, stießen Coates und seine Mitarbeiter unerwartet auf Schutt, Überreste des Erdbebens von 1964, das Anchorage damals verwüstet hatte. „Offenbar hatte die Stadt dieses Gelände nach der Katastrophe von 1964 als Schutthalde benutzt“, sagt der Designer. „Wir fanden Matratzen, Öltanks, Eisenbahnschwellen und Bauholz. Wir mussten beim Graben also sehr vorsichtig sein.“

Problematisch für Kwapis, Coates und das Team war auch die Beschaffung von Presse-Utensilien aus dem Jahre 1988 – nicht nur die Geräte, die die Reporter auf dem Eis verwenden, sondern auch die Ausstattung der Nachrichtenredaktionen, die sich laut Drehbuch in Los Angeles, New York City, Anchorage und Barrow befinden. „Wir mussten alte Dreiviertelzoll-Videomaschinen, historische Audiomischgeräte und sogar IBM-Selectric-Schreibmaschinen beschaffen“, erinnert sich Coates. „Wir mieteten ein Stockwerk in einem leerstehenden Bankgebäude in Anchorage und richteten dort das Studio der NBC-Abendnachrichten im New Yorker Rockefeller Center ein –mit all seinen damaligen Logos, Konsolen und Kameras. Selbst die Fahrstühle haben wir nachgebaut.“

Vor Ort in Anchorage gibt es kein Filmstudio – deshalb verwendete man etliche Lagerhäuser für die Errichtung kleinerer Sets: So entstanden unter anderem Konferenzräume im Weißen Haus, Nachrichtenstudios in Los Angeles, die Innenräume des sowjetischen Eisbrechers und Adams Wohnung. Glücklicherweise durfte das Team auf dem örtlichen Stützpunkt der Nationalgarde drehen, konnte den Hangar der Basis ebenso wie das Gerät benutzen, darunter auch seltene Hubschrauber aus der damaligen Zeit.

„Wir brauchten einen ungewöhnlichen Helikopter namens Skycrane“, erklärt Coates. „Der Skycrane gehörte zum Arsenal der Nationalgarde in Alaska, wird aber heute nicht mehr verwendet. Glücklicherweise fanden wir denjenigen, der 1988 bei der Rettungsaktion zum Einsatz kam – er war inzwischen auf dem Schrottplatz gelandet. Wir setzten das Fahrgestell wieder instand und filmten es so, als ob der Helikopter noch fliegen konnte.“

Weil viele Ureinwohner als Statisten mitwirkten und sich deshalb über lange Zeit am Set aufhielten, entwickelte sich zwischen ihnen, den Darstellern und Mitarbeitern eine immer intensivere Kameradschaft. Viele der Winterkostüme, die sie im Film tragen, brachten die Ureinwohner entweder von zu Hause mit, oder sie nähten sie selbst zusammen – was die Kostümdesignerin Shay Cunliffe sehr überraschte.

„Als ich die Ureinwohner in Alaska kennen lernte, rekrutierte ich einige von ihnen als Näherinnen“, berichtet Cunliffe. „Sie haben alle Kostüme der Walfängercrew für mich geschneidert. Viele Pelze habe ich mit ihrer Hilfe erworben, und ich beobachtete, wie sie beim Anfertigen der Kostüme auch noch den letzten Fetzen Pelz und Leder verwendeten. In ihrer Kultur kennt man keinen Abfall. Von ihnen lernte ich, das Fell des Vielfraßes zu verwenden, weil es feuchtigkeitsabweisend ist. Viele Winterkleider werden von Generation zu Generation vererbt. Immer wieder brachten sie wunderbare Dinge von zu Hause mit.“

Darsteller und Mitarbeiter bekamen sogar eine Performance während des Lunch geboten, die von der für die Statisten zuständige Besetzungschefin Grace Olrun arrangiert wurde: Tänzer und Musiker der örtlichen Ureinwohner präsentierten ihre Lieder in ihrer eigenen Sprache.

Produktion: Die Spezialeffekte

Um aus Anchorage ein überzeugendes Barrow zu machen und die Umgebung der eingeschlossenen Wale zu rekonstruieren, war Kwapis’ Team in vielen Fällen auf die Zauberkünste der Effekte-Experten angewiesen. Ein ganzes Heer erfahrener Spezialeffekte-Künstler und Fachleute im Bereich der visuellen Effekte gestaltete den realistischen Look und die Atmosphäre des fertigen Films.

Der für die Spezialeffekte verantwortliche JOHN CAZIN überwachte den Bau der Grube, über der die Eislöcher eingerichtet wurden, die den Walen das Atmen ermöglichten. Weil das Set sich ganz in der Nähe des Ufers befand, war ein solides Fundament nötig – das Grundwasser musste abgepumpt werden. „Das war ein schweres Stück Arbeit für das Bauteam“, sagt Cazin. „Wir mussten zunächst das Grundwasser abpumpen, dann das Becken installieren, es mit Beton sichern und ein Filtersystem einbauen, um das Wasser sauberzuhalten. So etwas dauert normalerweise Monate, aber wir haben es innerhalb von Wochen geschafft. Im Grunde handelt es sich um einen Swimmingpool, der 570.000 Liter fasst.“

Das Atemloch im Eis ist von der Eisfläche umgeben – diese war von einer dünnen, permanenten Eisschicht bedeckt, die oft ergänzt werden musste, weil der Herbst in Anchorage von milden Temperaturen geprägt ist. „Im Oktober herrschen dort durchschnittlich 3° C“, sagt Coates. „Also konnten wir uns nicht darauf verlassen, dass das Eis so blieb, wie es war. Deshalb setzten wir verschiedene Materialien ein, um den Eindruck von solidem Eis zu simulieren. Die Basis bestand aus weißem Plastik, wie man es von Football-Feldern kennt. Das deckten wir mit Meersalz, Papierschnipseln und schließlich zerstoßenem Eis ab. Da die Dreharbeiten mehrere Monate in Anspruch nahmen, erhielten wir so einen durchgehend weißen Look, der sich während der Produktion nicht veränderte.“

Cazins Spezialeffekteabteilung sorgte während des Drehs auch für ständigen Nachschub von echtem Eis und Schnee. Jeden Tag setzte das Team einen gewaltigen Truck mit einer Schneemaschine ein, die große Eisblöcke zu kleinen Stücken verarbeitete, die dann durch einen Schlauch auf das Eisfeld-Set geschossen wurden. „Tatsächlich war es ein Problem, in Anchorage große Eisblöcke zu besorgen“, lacht der Effekte-Experte. „Wir mussten das Eis zunächst aus Fairbanks herbeischaffen, bis unsere Kontaktleute in Anchorage ihre Maschinen von der Herstellung von Brucheis auf Eisblöcke umgestellt hatten. Es war schon recht seltsam, ausgerechnet in Alaska Schnee herstellen zu müssen!“

Als die Wale sich mithilfe zahlreicher Atemlöcher in Richtung offene See bewegten, musste beim Dreh ein Loch etliche dieser sehr ähnlichen Löcher doubeln. Viele Wiederholungen hätten Monate gedauert – deshalb kam das Team auf eine neuartige Lösung. „Wir beschlossen, für unser Loch Abdeckungen in vielen verschiedenen Größen anzufertigen“, sagt Coates. „Auf diese Weise konnten wir ein und dasselbe Loch für alle Szenen verwenden – nur der Durchmesser des Lochs variiert. Weil das Eisfeld immer dasselbe ist, war das durchaus sinnvoll und ersparte uns viele Bauten und Probleme mit der Kameraposition.“

Der Dreh auf dem Eisfeld erforderte die ungehinderte Sicht bis zum Horizont. Aber nur etwa die Hälfte des Drehorts bot diesen hindernisfreien Blick. Deshalb kamen weiße Planen und Greenscreens zum Einsatz, die so angeordnet wurden, dass man in diese Bildelemente später Computerbilder einfügen konnte. So entstand der Eindruck der endlosen Tundra, und John Baileys Kameras konnten sich freier bewegen.

Weil man in Barrow bis zum Horizont 80 km weit sehen kann, musste der für die visuellen Effekte verantwortliche JOHN HELLER an anderen Orten gefilmte Hintergrundaufnahmen verwenden, die er im Film an den entsprechenden Stellen einfügte. „Mithilfe vergleichbarer Kameradaten drehten wir Hintergrundbilder in Barrow und anderswo, die sehr gut zu den übrigen Aufnahmen passten“, erklärt Heller. „Diese Bilder dienten uns als Ausgangspunkt für die Matte-paitings und ermöglichten uns Panoramaeinstellungen, die wie die offene Tundra und das zugefrorene Meer bei Barrow aussehen.“

„Wir beschlossen, anderthalb Häuserblocks der Agvik Street im Zentrum von Barrow nachzubauen, wie sie um 1988 ausgesehen hat“, sagt Coates. „Die Fassade des Hotels Top of the World ist dem damaligen Zustand genau nachempfunden – alle 42 Zimmer sind zu erkennen. Daneben errichteten wir das mexikanischs Restaurant Amigo’s, das das echte Pepe’s in Barrow doubelt. Stil und Farben entsprechen dem damaligen Aussehen. Auch bei den übrigen Häusern orientierten wir uns an dem realen Vorbild: Viele der echten Gebäude in Barrow waren vorgefertigt und wurden mit Schuten dorthin verschifft, denn es gibt vor Ort kein Holz. Auf der Tundra kann man keine richtigen Häuser errichten, deshalb bestanden viele der Gebäude in Barrow aus Modulen. Wir ordneten das gesamte Set in einem Winkel an, sodass wir es vor dem endlosen Horizont filmen konnten. Und all das befand sich nur zwei Minuten außerhalb der Innenstadt von Anchorage.“

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