Der Rat der Götter

   Kinostart: 12.05.1950
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Filmhandlung und Hintergrund

Fast dokumentarischer DEFA-Spielfilm, der die Verbindungen der IG Farben mit den Nationalsozialisten und der amerikanischen Industrie zum Thema hat.

Als Dank für die Unterstützung Hitlers im Wahlkampf steigert sich das Auftragsvolumen der IG Farben nach der Machtergreifung 1933 rapide. Der Chemiker Dr. Hans Scholz wird dazu angehalten, an der Erforschung von Raketentreibstoffen, Sprengstoffen und Giftgas zu arbeiten. Doch die IG Farben beschränkt sich nicht auf das inländische Geschäft: Dank geschickter Verträge mit amerikanischen Unternehmen verdient der Konzern während des Zweiten Weltkrieges auch am Bombenkrieg der Alliierten. Als nach dem Kriegsende die Verantwortlichen in Nürnberg vor Gericht stehen, regt sich einzig bei Scholz das Gewissen.

Darsteller und Crew

  • Paul Bildt
    Paul Bildt
  • Fritz Tillmann
    Fritz Tillmann
  • Willy A. Kleinau
    Willy A. Kleinau
  • Hans-Georg Rudolph
    Hans-Georg Rudolph
  • Inge Keller
    Inge Keller
  • Albert Garbe
    Albert Garbe
  • Helmuth Hinzelmann
    Helmuth Hinzelmann
  • Kurt Maetzig
    Kurt Maetzig
  • Friedrich Wolf
    Friedrich Wolf
  • Philipp Gecht
    Philipp Gecht
  • Friedl Behn-Grund
    Friedl Behn-Grund
  • Ilse Voigt
    Ilse Voigt
  • Hanns Eisler
    Hanns Eisler
  • Erwin Lehn
    Erwin Lehn

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

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2 Bewertungen
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Kritikerrezensionen

  • Der Rat der Götter: Fast dokumentarischer DEFA-Spielfilm, der die Verbindungen der IG Farben mit den Nationalsozialisten und der amerikanischen Industrie zum Thema hat.

    Fast dokumentarischer DEFA-Spielfilm, in dem Kurt Maetzig („Ehe im Schatten“) fernab von oberflächlicher Propaganda die Verflechtungen zwischen Industrie und Politik sowie zwischen deutscher und amerikanischer Wirtschaft vor und während des Zweiten Weltkrieges aufzeigt. Nicht zuletzt dank dieser Verbindungen gelang es dem Aufsichtsrat der IG Farben - der sich selbst als „Rat der Götter“ bezeichnete - nach Kriegsende, relativ ungeschoren davonzukommen. Aufgrund des wenig schmeichelhaften Themas war eine Aufführung in den BRD-Kinos von westdeutscher Seite nicht erwünscht.

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