Der perfekte Mann

  

Filmhandlung und Hintergrund

Eine Teenagerin erfindet für ihre frustrierte Mutter einen perfekten potentiellen Ehemann.

Teenager Holly Hamilton (Hilary Duff) hat das gepuderte Näschen voll davon, dass ihre neurotische Mutter jedes Mal Stadt und Landkreis wechselt, wenn es mit einem ihrer Loser-Techtelmechtel den Bach runtergeht. Also erfindet Holly kurzerhand Mamis neuen Brieffreund, einen supercharmanten und zuvorkommenden Verehrer, eben den perfekten Mann. Als ihre Mutter den Traumtyp dann tatsächlich kennenlernen will, ist Improvisation gefragt - am besten mit dem Onkel der besten Freundin.

So jung und schon ein Comeback(-versuch): Nach zwei Flops im Jahr 2004 möchte Hilary Duff nun unter Regie ihres „Lizzie McGuire„-Regisseurs Mark Rosman an „alte“ Erfolge anknüpfen.

Teenager Holly Hamilton ist es Leid, dass sie immer dann umziehen muss, wenn ihre alleinstehende Mutter eine Enttäuschung mit einem zweitklassigen Lover erlebt. Sie beschließt, den perfekten Mann für sie zu beschaffen - einen heimlichen Bewunderer, der ihre Mutter mit E-Mails wieder aufrichtet. Der attraktive Onkel ihrer Freundin muss diesem schließlich Form verleihen, als Mum sich wirklich verliebt.

Weil ihre neurotische Mutter nach jeder zerbrochenen Beziehung erst einmal überstürzt das Weite sucht, musste Teenager Holly Hamilton in ihrem kurzen Leben bereits ein gutes dutzendmal den Wohnsitz wechseln. Um auf ihrer neuen Station in Brooklyn wenigstens mal in Ruhe den Schulabschluss machen zu können (und damit Mami nicht wieder an den Falschen gerät), erfindet sie kurzerhand einen anonymen Verehrer. Als Jean Hamilton den Lover dann auch in Fleisch und Blut treffen will, muss der Onkel der besten Freundin einspringen.

Um ihre Single-Mutter von falschen Entscheidungen abzuhalten, erfindet Teenager Holly (Hilary Duff) einen heimlichen Verehrer. Romantische Familienkomödie.

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Kritiken und Bewertungen

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3 Bewertungen
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Kritikerrezensionen

    1. Filme wie ‚Der perfekte Mann’ stellen Filmkritiker auf eine harte Probe. Man hat nur zwei Möglichkeiten den Film zu beurteilen. Entweder man richtet sich nach seinem gesunden Menschenverstand, den man über den Lauf der Jahre entwickelt hat. Oder man versucht sich in die Gedankenwelt der Zielgruppe hinein zu versetzen. Mit anderen Worten: Teenagermädchen. Nun habe ich schon einmal den Vorteil, dass ich einmal ein Teenagermädchen gewesen bin. Leider führt diese Variante der Filmkritik aber zu einem bedeutend besseren Resultat in der Bewertung, was dem Film meist nicht gerecht wird.

      Wie man es in diesem Fall jedoch drehen und wenden mag, ‚Der perfekte Mann’ ist kein guter Film, selbst mein Teenager-Ich hätte bei den groben Verstößen gegen die menschliche Logik in diesem Film aufgeheult.

      Aber fangen wir einmal mit der Geschichte an. Eine Mutter, die ihre zwei Töchter immer wieder quer durch die USA hetzt auf der Suche nach einer glücklichen Beziehung zu einem Mann. Das kommt einem dann doch vage bekannt vor – hat man das nicht schon 1990 in ‚Meerjungfrauen küssen besser’ gesehen, damals noch mit Cher und Winona Ryder? Um es auf den Punkt zu bringen – die alte Version ist bedeutend besser.

      Dann die logischen Aussetzer in dem Film. Jean Hamilton ist eine frustrierte Frau, die auf der ständigen Suche ist, das steht fest. Allerdings schleicht sich in diese Suche auch so etwas wie eine märchenhafte Verklärung des Traumprinzens. Der passende Deckel der irgendwo zu finden sein muss – der Seelenverwandte, auf den man sein ganzes Leben gewartet hat. Alles schön und gut. Bleibt die verquere Logik der Tochter ihrer Mutter einen Gefallen zu tun.

      Gut ist, dass der Film genau diese Logik in einer Szene selbst auf die Schippe nimmt. Während Holly und Amy während des Unterrichts eifrig über ihren Plan mit dem erfundenen Traummann reden, muss Adam eine Frage des Lehrers ergründen. Während er sich darüber auslässt, dass eine Lüge immer zur nächsten Lüge führt und derjenige, der diese Lügen, auch wenn vielleicht aus gutem Gewissen heraus aufgestellt hat, sich immer mehr in deren Konstrukt verstrickt, zollen die Mädchen dieser Weisheit keine Aufmerksamkeit. Eine fast schon tiefsinnige Parallelhandlung, die den Autoren da eingefallen ist.

      Hollys Charakter leidet unter der Unausgegorenheit des Scripts. Ihr Plan macht sie zunehmend unsympathisch. Ein gutes Beispiel dafür ist die Szene in Bens Bistro, in dem sie die Sprinkleranlage einsetzt, nur damit ihre Mutter Ben nicht entdeckt. Eine mehr als ignorante Vorgehensweise.

      Der Film kümmert sich allerdings nicht um so kleine Details, wie dass bei einem solchen Vorfall eigentlich die komplette Inneneinrichtung des Bistros ruiniert sein müsste. Stattdessen schwelt er in Zeitlupenaufnahmen auf der durchnässten Hilary Duff.

      Dann andere Sprünge in der Handlung wie, die Familie kommt aus Wichita, die Mutter hat ihren Job aufgekündigt und entschlossen einen neuen anzunehmen, allein dieser Job kommt schon aus dem Blauen. Noch dazu zieht die kleine Familie in eine noble Wohnung in Brooklyn, die das Einkommen von Jean eigentlich um weites übersteigen sollte, aber in das visuelle Empfinden der Filmemacher gepasst hat.
      Schauspielerisch gesehen ist der Film eine kleine Katastrophe. Hilary Duff gehört ja nun schon nicht zu meinen Lieblingsschauspielerinnen. Und ich muss ihr zugestehen, dass sie sich seit ‚Raise your Voice’ ein wenig verbessert hat. Was im Konkreten heißt, dass sie nicht mehr ganz so nervtötend agiert. Aber die Verbesserung von haarsträubend schlecht ist eben nicht immer gleich gut.

      Ihre kleine Schwester, gespielt von Aria Wallace, fällt in diesem Film viel eher unschön auf. Darauf getrimmt Grimassen zu schneiden, nimmt die kleine Aria wohl nicht viel Schauspiel Expertise aus diesem Film mit.

      Mit den beiden jungen Darstellerinnen verglichen ist Heather Locklear eine wahre Offenbarung. Mit kleinen Gesten macht sie den zugegebenermaßen merkwürdigen Charakter von Jean deutlich und vor allem zugänglich. Es ist Locklear zu verdanken, dass die Figur nicht völlig ins Unverständliche abdriftet, sondern man immer noch Sympathie für die eigentlich egoistische Frau empfindet.

      Die Frage warum Hilary Duff derzeit einen Film nach dem nächsten abdreht und meist auch noch in den Hauptrollen zu finden ist, ist eine interessante. Es mag daran liegen, dass ihre Mutter mittlerweile zum Hauptproduzenten der Filme aufgestiegen ist. Es ist aber auch bemerkenswert, dass die Darstellerin in der Lage ist, Regisseure wie Mark Rosman an sich zu binden, der bei einer der Episoden in ihrer TV-Serie ‚Lizzie McGuire’ Regie geführt hat und mit dem sie nun schon den zweiten Spielfilm abgedreht hat nach ‚Cinderella Story’. Stellt sich die Frage ob Mark Rosman einfach kein guter Schauspiel-Regisseur ist, oder ob er dem kleinen Star mittlerweile nicht mehr in die Arbeit pfuschen darf.

      Hauptgrund ist natürlich, dass sich Hilary Duff trotz mangelnder Talente derzeit einfach gut vermarkten lässt, und dass sie es versteht daraus Profit zu schlagen. Die unzähligen Fansites und –clubs sprechen Bände, meist sind es Mädchen im Teenageralter, die für sie schwärmen.

      So denke ich, dass trotz all dieser Kritikpunkte genau diese Mädchen ihren Spaß an dem Film haben werden. Highschool Liebeskomödien werden wohl nie aus der Mode geraten, die immer wiederkehrenden Generationen von Teenagern werden dafür sorgen. Und dieser Film sorgt mit der Betonung auf der Beziehung zwischen Tochter und Single-Mutter auch noch dafür, dass sich Scheidungskinder und vielleicht sogar Geschiedene besonders angesprochen fühlen.

      Fazit: Eine Liebeskomödie mit vielen Lücken, die aber dennoch einige Menschen ansprechen wird.
    2. Der perfekte Mann: Eine Teenagerin erfindet für ihre frustrierte Mutter einen perfekten potentiellen Ehemann.

      Wieder vereint mit ihrem „Cinderella Story“-Regisseur Mark Rosman, mimt Teeniestar Hillary Duff eine vom ewigen Wohnungswechsel frustrierte Tochter, die sich für ihre alleinstehende Mutter in Gestalt von Heather Locklear den perfekten Mann wünscht. Als Gefahr besteht, die Mama könnte erneut mit einem Verlierertypen anbandeln, beschließt das findige Tochterherz einen geheimen Verehrer für sie zu erfinden. Damit entfaltet sich eine romantisch-harmlose Familienkomödie um kleine Lügen und große Liebe, die mit den üblichen Zutaten wie Humor und Herzschmerz gebacken wurde.

      Drehbuchautorin Gina Wendkos hatte bereits bei den beiden „Plötzlich Prinzessin“-Filmen Gelegenheit, einen märchenhaften Ton anzuschlagen, der sich auch, wenngleich etwas subtiler, in diesem modernen Großstadtmärchen findet. Dementsprechend probiert die 16-jährige Protagonistin Holly im Prolog ein rotes Ballkleid für den kommenden Schulball an, das sie jedoch traurig wieder wegpackt. Denn wie schon so oft in der Vergangenheit hat ihre Mutter Jean Männerprobleme, und so heißt es wieder einmal in eine neue Stadt umzuziehen. Diesmal führt es die Familie (inklusive einer kleinen Schwester) nach Brooklyn. Die talentierte Konditorin Jean findet Anstellung in der Bäckerei einer alten Freundin und Holly in der neuen Highschool schnell eine neue Freundin und überdies auch noch einen netten Verehrer. Ebenso schnell wird die attraktive Jean vom Bäckergesellen Lenny (Mike O’Malley ist als verliebter Prolo das komische Highlight des Films) umgarnt, der sie in seinem aufgemotzten Schlitten zum Konzert einer fürchterlichen Styx-Coverband schleppt. Um weiteren Dates vorzubeugen, beschließt Holly, ihre Mutter mit der Erfindung eines unbekannten Verehrers abzulenken. Als Vorlage benutzt sie den Onkel Ben (Chris Noth gab schon in „Sex and the City“ als Mr. Big den perfekten Mann ab) ihrer Schulfreundin. Ben befindet sich angeblich auf Geschäftsreise in China und so wird fleißig nach „Du hast E-mail“-Manier kommuniziert. Damit webt Holly ein Lügennetz, das immer komplizierter aufrecht zu erhalten ist. Letztlich fliegt der Schwindel natürlich auf, Vertrauen und Herzen werden gebrochen. Ein zuckersüßes Happy End samt moralischem Lebenslektion-Sahnehäubchen ist dennoch vorprogrammiert.

      Duff spielt das sympathische Teeniegirl mittlerweile schon so routiniert, dass man das Gefühl hat, sie jedes Mal in einer fast identischen Rolle zu sehen. Anders verhält es sich bei Locklear, die als TV-Star viele Jahre auf das sexy Biest abonniert war, und nun eine Frau mittleren Alters mit angeknackstem Selbstwertgefühl und Torschlusspanik mimt. Mit diesem unterschwellig ernsthaften Storystrang wird die Zielgruppe der ganz jungen Mädchen allerdings weniger anfangen können, sie wird sich mehr an den Machenschaften und der Lovestory ihres jungen Idols amüsieren. Sie werden sich auch kaum am eher bescheiden realisierten Look der Familiencomedy stören. ara.

    News und Stories

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      Kino.de Redaktion  
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