Die meisten Schauspieler sind ganz scharf auf den Goldjungen, doch einen konnte man damit nicht locken.

George C. Scott ging als "Patton" in die Geschichte ein Bild: Centfox

Als George C. Scott am 15. April 1971 für seine Rolle in „Patton - Rebell in Uniform“ als Oscar-Gewinner in der Kategorie Bester Hauptdarsteller verkündet wurde, zog er es vor, sich ein Hockey-Spiel anzusehen. Es sagte, ihm sei es einfach zuwider, dass Schauspieler in gegenseitigen Konkurrenzkampf treten, nur um eine Trophäe mit nach Hause zu nehmen. Außerdem konnte er gar nichts mit dem Ritual anfangen, dass „sogenannte Stars“ sich aufbrezeln und zum Schaulaufen auf dem roten Teppich treffen.

Der Charakterkopf war der erste Preisträger in der Geschichte des Oscars, der sich weigerte, die Auszeichnung anzunehmen. Damit sollte er jedoch nicht der einzige bleiben: Marlon Brando lehnte sie ebenfalls ab, als er 1973 für „Der Pate“ ausgezeichnet werden sollte.

Lass mal stecken

Sein Desinteresse an der Veranstaltung bekundete Scott bereits 1962. Damals wollte er noch nicht einmal die Nominierung für „Haie der Großstadt“ annehmen. Doch die Academy ließ nicht locker und schlug ihn weiterhin für seine darstellerischen Leistungen vor.

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