Filmhandlung und Hintergrund

Mehrfach ausgezeichnetes Drama von Joao Pedro Rodrigues um einen Vogelforscher, der sich auf einer surrealen Reise in den Heiligen Antonius verwandelt.

Um den seltenen schwarzen Storch zu beobachten, unternimmt der 40-Jährige Vogelkundler Fernando (Paul Hamy) einen Kajak-Trip durch den wilden Norden Portugals. Nachdem sein Boot in Stromschnellen gekentert ist, muss sich Fernando durch den unheimlichen Wald schlagen. Dort finden jedoch seltsame Rituale statt.

Als der Ornithologe auf die beiden chinesischen Pilgerinnen Fei (Han Wen) und Lin (Chan Suan), trifft, wähnt er sich zuerst gerettet - nur um am nächsten Tag gefesselt an einem Baum zu hängen. Die beiden versuchen derweil, Fernando zu kastrieren. Zwar kann sich der Gefangene retten, doch auch der Hirte Jesus (Xelo Cagiao), den Fernando am nächsten Tag trifft, führt etwas im Schilde - nachdem sie miteinander geschlafen haben, beginnt ein erbitterter Streit.

„Der Ornithologe“ - Hintergründe

In seinem bisher fünften Film erzählt der portugiesische Autorenfilmer Joao Pedro Rodrigues („To Die Like a Man„, „Odete„, „O Fantasma„) die Geschichte des Heiligen Sankt Antonius, von dem es hieß, er habe mit Fischen gesprochen und das Jesuskind in den Armen gehalten. Rodrigues, der den Antonius-Mythos bereits in „Morning of Saint Anthony’s Day“ verarbeitet hat, spielt auf einige dieser Motive an. Andere lässt er links liegen und taucht stattdessen lieber in das skurrile Szenario seiner Wiedergängergeschichte ein. Dabei entpuppt sich „Der Ornithologe“ als überraschend humorvolles Drama, das sowohl filmische als auch religiöse Tabus zu überschreiten.

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Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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