Der Mörder meines Vaters

Filmhandlung und Hintergrund

Psychothriller: Ein 17-Jähriger glaubt in der neuen Liebe seiner Mutter den Mörder seines Vaters zu erkennen.

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Kritikerrezensionen

  • Der Mörder meines Vaters: Psychothriller: Ein 17-Jähriger glaubt in der neuen Liebe seiner Mutter den Mörder seines Vaters zu erkennen.

    Rügen von seiner düstersten Seite, eine undurchsichtige Geschichte und dazu eine Inszenierung, die jede Effekthascherei vermeidet und ganz auf die Darsteller setzt: „Der Mörder meines Vaters“ ist ein stiller, aber ungemein intensiver Thriller.

    Der Film hat drei Hauptfiguren, doch im Zentrum steht ein Haus: Das lichte Gebäude mit seiner weitgehend verglasten Front bietet keinerlei Rückzugsmöglichkeit; die kühle Gestaltung erstickt zudem jedes Gefühl von Heimeligkeit. Und doch ist der 17-jährige Julian (Marco Bretscher-Coschignano) nicht in der Lage, das Anwesen zu verlassen, seit er vor vier Jahren Zeuge des Mordes an seinem Vater wurde. Ein Einbrecher, heißt es, sei für die Tat verantwortlich gewesen. Als ein Fremder um das Haus herumschleicht, wird Julians Trauma wieder wach. Angeblich sucht der Architekt Phillip Koch (Herbert Knaup) nach einem Grundstück für eine Ferienanlage. Julian verrennt sich jedoch in die fixe Idee, der Mann sei der Mörder von einst; erst Recht, als sich seine Mutter (Barbara Auer) mit Freuden aus dem goldenen Käfig befreien lässt, in das die psychische Verfassung ihres Sohnes sie zwingt.

    Für Regisseur Urs Egger hat die Geschichte (Drehbuch: Nick Baker-Monteys, Alexandra Umminger, Don Schubert) Anklänge an eine typische Hitchcock-Handlung. Das liegt natürlich an der Geschichte, zumal man ahnt: Im Hintergrund lauert eine Wahrheit, deren Erkenntnis für den Jungen schlimmer sein könnte als der Tod des Vaters. , dass die allerdings nicht zuletzt auch an seiner Umsetzung, die die Dinge geschickt in der Schwebe lässt. Koch ist eine Figur, aus der man nicht schlau wird. Den Eindringling mit Herbert Knaup zu besetzen, einem unzweifelhaften Sympathieträger, war schon grandios. Noch eindringlicher aber ist die Leistung von Barbara Auer als Mutter, die hin und hergerissen ist zwischen ihren Bedürfnissen als Frau und der Verantwortung für den Sohn.

    Nicht zu vergessen Martin Kukulas Bildgestaltung: Seine Bilder machen die eigentlich malerische Insel zum Unort, an dem sich niemand heimisch fühlen kann; schon gar nicht Menschen, deren Leben durch die Schatten der Vergangenheit verdüstert wird. tpg.

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