Filmhandlung und Hintergrund

Verfilmung des Romans "Der Metzger geht fremd" von Thomas Raab um den Kriminalfälle lösenden Restaurator Willibald-Adrian Metzger.

Willibald Adrian Metzger liebt den Rotwein, fährt Fahrrad statt Auto und restauriert alte Mo?bel – im Hauptberuf. Nebenberuflich ist er wider Willen Detektiv, um seiner Jugendliebe Danjela Djurkovic näher zu kommen. Mit einem abgehackten Finger (mit Ring) geraten die Dinge in Gang. Kurz darauf schwimmt im Pool des in den malerischen Tiroler Bergen gelegenen Hotels „Sonnenhof“ eine Leiche, dann treibt ein Toter im Meerwasseraquarium der noblen Wellness-Oase, in der Danjela gerade ein paar Tage entspannen will.

Willibald Adrian Metzgers Herz schlägt für alte Möbel, die er leidenschaftlich restauriert, und für schöne Frauen wie Danjela Djurkovic. Willibald und Danjela treffen sich zufällig im idyllischen Wellnesshotel Sonnenhof, wo gerade eine Leiche aus dem Swimmingpool geborgen wird. Auf dem Weg dorthin war Willibald bereits über einen abgetrennten Finger samt Ring gestolpert. Kurz darauf kommt es im Sonnenhof zu einem zweiten, mysteriösen Todesfall. Danjela entdeckt ihre kriminalistische Ader. Sie nimmt die Ermittlungen auf und Willibald lässt sich von ihrem Eifer mitreißen. Tatsächlich kommen die beiden Freizeitdetektive einem unfassbaren Familiendrama auf die Spur.

TV-Krimikomödie nach dem Roman „Der Metzger geht fremd“ von Thomas Raab.

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Kritikerrezensionen

  • Der Metzger und der Tote im Haifischbecken: Verfilmung des Romans "Der Metzger geht fremd" von Thomas Raab um den Kriminalfälle lösenden Restaurator Willibald-Adrian Metzger.

    Nach „Wir sind Kaiser“ sind wir Detektiv – Robert Palfrader löst nach der Kultroman-Vorlage von Thomas Raab mit Dorka Gryllus seinen ersten Fall.

    „Aufi, umi, obi“, diese Wegbeschreibung soll Willibald Adrian Metzger zu seinem anvisierten Ziel führen – und schon ist der Ton gesetzt für den neuen, skurrilen ARD-Donnerstagabendkrimi, einer Auftragsproduktion der Degeto. Sein Held „Der Metzger“, ist ein kauziger Restaurator mit einer Vorliebe für guten, schweren Rotwein, ersonnen wurde er von Thomas Raab dessen schwarzhumorige Bestsellerreihe in Österreich längst Kult ist – wie auch sein Darsteller Robert Palfrader, bekannt aus der Austro-Hitserie „Braunschlag“ und dem Comedy-Format „Wir sind Kaiser“.

    „Rauf, rüber, runter“ geht es in seinem ersten Fall. Schnaufend lernt der Zuschauer den unkonventionellen Protagonisten kennen. In der Tiroler Bergwelt ist er mit dem Fahrrad unterwegs, im Schlepptau hat er einen schweren Anhänger, in dem er sein Werkzeug transportiert – an „Django“ und seinen legendären Sarg muss man denken. Eine Heiligenstatue soll er für eine Wirtin, die hoch oben am Berg ein Gasthaus betreibt, restaurieren. Als bei einer rasenden Talabfahrt die Bremsen versagen, baut er einen kapitalen Sturz – und landet bäuchlings vor seiner Jugendliebe Danjela Djurkovic (Dorka Gryllus), die gerade in einem Bergsee im Evakostüm badet.

    Ein fulminanter, bös-witziger Beginn. Und schräg geht’s weiter. Ein abgehackter Finger mit Ring findet sich am Ufer, im na?chsten Moment krallt sich den ein Raubvogel und entschwindet mit ihm in luftigen Höhen. Aus dem Pool des Hotels „Sonnenhof“ – hier kurt Daniela – wird kurz darauf die Leiche eines Gastes gefischt und dann treibt auch noch ein Toter im Meerwasseraquarium der noblen Wellness-Oase.

    Der Blutzoll ist recht hoch In „Der Metzger und der Tote im Haifischbecken“, ein (Familien-)Alpen-Drama spielt sich nach dem angenehm vertrackten Drehbuch von Holger Karsten Schmidt ab. Kauzig und/oder grob sind die Figuren, alle irgendwie miteinander verwandt und liiert, der Pfarrer (Ernst Konarek) rät Metzger zwar frömmelnd die Sonntagsruhe einzuhalten, nimmt es aber selbst mit den Geboten nicht so genau. Präzise fangen Regisseur Andreas Herzog und sein vorzüglicher Kameramann Ralf Noak die Atmosphäre ein, atemberaubende Landschaftspanoramen bekommt man geboten, in der Schwebe bleibt die Liebesgeschichte zwischen dem Titelhelden und der charmanten Danjela. Die Chemie zwischen Palfrader und Gryllus („Der Knochenmann“) stimmt, es prickelt, man neckt sich – feine Zwischentöne statt Frontalangriff. Man darf schon auf die zweite Episode, „Der Metzger muss nachsitzen“, gespannt sein. geh.

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