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Der Mauretanier

   Kinostart: 10.06.2021

The Mauritanian: Auf wahren Begebenheiten basierender Thriller über einen Inhaftierten in Guantanamo Bay, der 14 Jahre eingesperrt ist, ohne dass eine Anklage vorliegt.

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Filmhandlung und Hintergrund

Auf wahren Begebenheiten basierender Thriller über einen Inhaftierten in Guantanamo Bay, der 14 Jahre eingesperrt ist, ohne dass eine Anklage vorliegt.

Die Terroranschläge am 11. September 2001 sind nicht nur ein Schock für die US-amerikanische Gesellschaft, sondern fortan Mittel zum Zweck, um selbst harte Urteile gegen vermeintliche Terroristen auszusprechen. Als einen der vermeintlichen Drahtzieher von al-Qaida hat die CIA Mohammedou Ould Slahi (Tahar Rahim) aus gemacht, der in den frühen 1990er Jahren Ausbildungscamps in Afghanistan besuchte, im Anschluss nach eigenen Aussagen jegliche Kontakte zu al-Qaida abbrach.

Zunächst wird Slahi nach Jordanien überführt, wo er mehrere Monate gefoltert wird. Nach zwei Wochen Inhaftierung in Afghanistan wird er am 4. August 2002 nach Guantánamo Bay nach Kuba überführt und untersteht den US-Behörden. In dieser Zeit beginnt die wahre Tortur für Slahi als Gefangener Nummer 760. 2003 gibt General Geoffrey D. Miller (Matthew Marsh) einen Vernehmungsplan frei, der Schlafentzug, starke Temperaturschwankungen, Einzelhaft, Tötungssimulationen, sexuelle Übergriffe sowie Dauerlärm vorsieht. Während dieser Zeit der Folter gesteht er in Vernehmungen die gegen ihn erhobenen Vorwürfe, später revidiert er diese. Auf die Frage, was er in den Vernehmungen gestanden habe, sagte er: „Es ist, als frage man Charlie Sheen, wie viele Frauen er gedatet hat.“

Die Anwältinnen Nancy Hollander (Jodie Foster) sowie Teri Duncan (Shailene Woodley) nehmen sich seinem Fall an. Vor dem Militärgericht plädiert die Anklage um Lt. Col. V. Stuart Couch (Benedict Cumberbatch) sogar für seine Freilassung, da all seine Aussagen unter Folter stattgefunden haben. Doch für Slahi ändert sich im Gefängnis wenig. Er beginnt ein Buch zu schreiben mit dem Titel „Guantanamo Diary“.

„Der Mauretanier“ – Hintergründe, Besetzung, Kinostart

Der Thriller „Der Mauretanier“ basiert auf schockierenden wahren Begebenheiten und erzählt die langwierige Geschichte von Mohammedou Ould Slahi. Über 14 Jahre wurde er in Guantanamo Bay grundlos festgehalten, gefoltert und musste sich durch zahlreiche Gerichtsverhandlungen manövrieren ohne anfangs die englische Sprache zu sprechen. Während seiner Haftzeit verfasste er seine Memoiren mit dem Titel „Guantanamo Diary“, die 2005 veröffentlicht wurden. Erst am 17. Oktober 2016 wurde er aus dem Gefängnis in Kuba freigelassen.

Die Verfilmung wird von Regisseur Kevin Macdonald („Der letzte König von Schottland“) inszeniert, der das Drehbuch von Michael Bronner („Captain Phillips“) umsetzt. In die Rolle des Inhaftierten schlüpft Tahar Rahim („The Looming Tower“), seine Anwältinnen werden von Jodie Foster („Inside Man“) und Shailene Woodley („Snowden“) verkörpert. Weitere prominente Rollen bekleiden Benedict Cumberbatch („Imitation Game“),  Zachary Levi („Shazam“) und Langley Kirkwood.

Aufgrund der Coronapandemie musste der geplante Kinostart Anfang 2021 verschoben werden. „Der Mauretanier“ soll nun am 24. Juni 2021 in den deutschen Kinos erscheinen. Eine FSK-Einschätzung steht noch aus.

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