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Peter O'Toole ist tot

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In den Siebzigerjahren hatte er eine Erkrankung an Magenkrebs überlebt. Seine letzte große Hauptrolle spielte der britische Mime vor sieben Jahren in Roger Michells „Venus“.

Die Rolle seines Lebens: Peter O'Toole als "Lawrence von Arabien" Bild: Sony

Im Alter von 81 Jahren ist der legendäre „Lawrence von Arabien„-Darsteller Peter O’Toole nach langer Krankheit in einem Krankenhaus in Kesington gestorben. In den Siebzigerjahren hatte er eine Erkrankung an Magenkrebs überlebt. Seine letzte große Hauptrolle spielte der britische Mime vor sieben Jahren in Roger Michells „Venus“. Im vergangenen Jahr war in „For Greater Glory“ ein letztes Mal vor der Kamera gestanden.

Der blonde irische Weltstar mit den eisblauen Augen fand in seinem fünften Film die Rolle seines Lebens: Er war der britische Offizier T.E. Lawrence in David Leans „Lawrence von Arabien“, einem der intelligentesten und ästhetisch überwältigenden Monumentalfilme aller Zeiten. O’Tooles Meisterleistung als exzentrischer Offizier und Politiker in der Wüste zwischen verfeindeten arabischen und türkischen Stämmen hat, wie die Wiederaufführung des restaurierten Films zeigte, nichts von ihrer elektrisierenden Wirkung verloren.

O’Toole festigte seinen Ruf mit der Darstellung des Königs Heinrich II in „Becket“ an der Seite von Richard Burton und als Titelheld „Lord Jim“ in der Joseph-Conrad-Verfilmung. O’Toole ist ein exzellenter Komödiant mit perfektem Timing, was man in „Was gibt’s Neues, Pussy?„, „Wie klaut man eine Million?„, „Ein Draufgänger in New York“, „Der lange Tod des Stuntman Cameron“ oder dem Musical „Der Mann von La Mancha„, wo er an der Seite von Sophia Loren in einer Doppelrolle den Cervantes und den Don Quixote spielt, beobachten kann. Hier kommt auch sein Hang für bizarre Rollen zum Ausdruck sowie sein Charme, verbunden mit einer Vorliebe für visionäre Exzentriker.

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Rückschläge und Comback

Nach einem gesundheitlich und durch Alkohol bedingten künstlerischen Tief in den 70ern hatte O’Toole 1987 mit der Rolle des Privatlehrers des chinesischen Kaisers in Bernardo BertoluccisDer letzte Kaiser“ ein überwältigendes Comeback, das ihn zu neuer Popularität führte. So war er unter anderem der höfische „Erzieher“ von Prolo John Goodman in der Royalty-Komödie „King Ralph„. O‘ Toole war schon ein renommierter Theaterschauspieler, bevor er 1960 mit „Entführt – Die Abenteuer des David Balfour“ und „Bankraub des Jahrhunderts“ zum Film wechselte. 2004 stand er für Wolfgang Petersen in dem Epos „Troja“ vor der Kamera.

Zuletzt spielte Peter O’Toole in der Serie „The Tudors„. Er war der Sprecher des Restaurantkritikers Ego in „Ratatouille„. Und man sah ihn in der skurrilen Posse „Dean Spanley„, u. a, mit Sam Neill in einer der Hauptrollen.

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