Am 17. Juli startet die Neuverfilmung von „Der König der Löwen“ in den deutschen Kinos. Regisseur Jon Favreau und sein Production Team setzen bei dem Film, wie schon bei „The Jungle Book“, auf fotorealistische Animation. Kannst du es auch kaum erwarten, das Disney-Meisterwerk in neuem Glanz zu erleben? Wir haben einige spannende Fakten über den neuen Film von Production Designer James Chinlund persönlich erfahren:

#1 Der Film spielt“ in Kenia

Auch wenn der Film (fast) komplett im Computer entstanden ist, heißt das nicht, dass es keinen Original-Schauplatz gibt. Disney hat offiziell Kenia zum Schauplatz von „Der König der Löwen“ erklärt. Das Produktionsteam war sogar mehrere Monate vor Ort und hat verschiedene Schauplätze in Kenia bereist, um sich von der Landschaft und den Tieren inspirieren zu lassen. Aus dieser Inspiration entstand schließlich die Welt von Simba, Nala und Co..

Was das Remake von seinem Vorgänger unterscheidet, erfahrt ihr hier:

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„Der König der Löwen“: Die 20 größten Unterschiede zwischen Klassiker und Neuauflage

#2 Die gesamte Welt von Simba kann man mit einer Virtual Reality Brille erkunden

Die gesamte Filmkulisse ist übrigens eine zusammenhängende, virtuelle Welt. Den Produzenten war es wichtig, dass jeder Ort aus Simbas Welt nicht nur eine kleine Stück-Kulisse ist, sondern Teil einer großen, digitalen Landschaft – ähnlich wie bei modernen Video-Games. So konnte das gesamte Filmteam mit Hilfe einer 3D-Brille in die Welt von Simba abtauchen, dort herumlaufen, sich von einem Ort zum nächsten begeben. Übrigens: Sogar Beyoncé (Originalstimme von Nala) hatte die 3D-Brille auf und hat sich in die digitale „König der Löwen“-Welt entführen lassen.

#3 Du wirst vergessen, dass die Bilder im Film animiert sind

„Der König der Löwen“ wirkt in vielen Teilen SO real, dass man fast vergisst, dass es keine echten Naturaufnahmen sind. Doch wie uns Production Designer James Chinlund verraten hat: Der Regisseur musste sie im wahrsten Sinne des Wortes ausbremsen, weil sie alles ZU perfekt machen wollten. Der perfekte Sonnenuntergang über der Steppe oder ein perfekter Urwald mit saftig grünen Bäumen – am PC kann man jede Szene bis ins kleinste Detail perfektionieren. Doch das Problem ist: Wenn man alles zu perfekt macht, sieht es nicht mehr real aus. Denn unsere reale Welt ist nun mal nicht perfekt.

Damit „Der König der Löwen“ also so real aussehen konnte, mussten die Production Designer die künstliche Welt mit Absicht NICHT perfekt gestalten. Den Sonnenuntergang weniger rot machen und zwischen den Bäumen im Urwald eben auch mal einen kaputten Baum setzen.

#4 Im Film versteckt sich EINE reale Szene

Kleines Easteregg: Im Film versteckt sich angeblich eine Szene, die eine reale Naturaufnahme ist. Welche Szene es ist? Keine Ahnung! Das wollte uns James Chinlund leider nicht verraten. Da müssen wir wohl alle ganz genau hinschauen im Kino.

#5 Die Production Designer haben über 1000 reale Löwen studiert

Um die Charaktere wie echte Löwen wirken zu lassen und doch deutliche Unterschiede für den Zuschauer erkennbar zu machen, haben die Macher von „Der König der Löwen“ in Kenia sowie in verschiedenen Zoos in den USA tatsächlich über 1000 echte Löwen genau beobachtet, studiert und analysiert. Und tatsächlich: Die Tiere im Film wirken so real, wie noch nie zuvor in einem computeranimierten Film.

#6 Die Neuverfilmung bleibt sehr dicht am Original

Aufatmen für alle Fans der ersten Stunde: Die 2019er-Version unseres geliebten Kindheits-Klassikers enthält alle unsere lieb gewonnenen Charaktere, Szenen und Songs. Den Produzenten war es wichtig, dass sie einen Klassiker wie „Der König der Löwen“ nicht besser machen wollen. Die vertraute Geschichte erstrahlt durch die virtuelle Cinematographie-Technologie lediglich in einem ganz neuen Glanz und fast real! Wer sich darauf einlässt, wird sicherlich genau so begeistert sein, wie beim ersten Kinobesuch 1994.

Autorin: Nadine Jungbluth

 

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