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Fakten und Hintergründe zum Film "Der kleine Nick"

Fakten und Hintergründe zum Film "Der kleine Nick"
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Über die Buchvorlage

Der kleine Nick erblickte im Jahre 1959 das Licht der Welt – als Held und Erzähler einer Reihe von Kurzgeschichten, die zunächst in der französischen Wochenzeitung „Sud-Ouest Dimanche“ und in der Comiczeitschrift „Pilote“ veröffentlicht wurden. Die stolzen Väter: Zeichner Jean-Jacques Sempé und Texter René Goscinny. Nick ist zwar ein Einzelkind, aber alles andere als allein, denn er hat eine Menge Kumpel, die mit ihm in dieselbe Klasse gehen: Otto zum Beispiel, der Dicke, der dauernd etwas isst, oder Georg, dessen reicher Vater ihm alle Wünsche erfüllt, oder Adalbert, der Klassenbeste und Liebling der Lehrerin, den man nicht schlagen darf, weil er eine Brille trägt. Dazu kommen noch Marie- Hedwig, das Nachbarsmädchen, und natürlich auch die Erwachsenen: die Eltern, die „prima“ Klassenlehrerin, der strenge Aufseher Hühnerbrüh und viele andere mehr… Nick selber ist ein wenig unbeholfen, auch ein wenig aufsässig, aber er hat ein großes Herz und, wie er zu Beginn des Films auch selber sagt, „ein prima Leben“.

Bald erschienen Sempés und Goscinnys Geschichten auch in Buchform, angefangen mit „Le Petit Nicolas“ 1960. Bis 1964 wurden fünf Bände mit insgesamt über 80 Geschichten veröffentlicht. Sie wurden in über 30 Sprachen übersetzt; auf Deutsch erschienen sie ab 1974 im Zürcher Diogenes Verlag unter dem Titel „Der kleine Nick“, „Der kleine Nick und seine Bande“, „Der kleine Nick und die Schule“, „Der kleine Nick und die Ferien“ und „Der kleine Nick und die Mädchen“, alle kongenial übersetzt von Hans-Georg Lenzen.

Bei einem Umzug entdeckte Anne Goscinny, René Goscinnys Tochter und Nachlassverwalterin, 80 weitere Geschichten, die zwar in „Sud-Ouest Dimanche“, aber nie als Buch erschienen waren. 2004 kamen sie dann gesammelt als „Histoires inédites du Petit Nicolas“ heraus, 2005 auch auf Deutsch unter dem Titel „Neues vom kleinen Nick“.

In Frankreich setzten sich die neuen Nick-Geschichten sofort auf Platz 1 der Bestsellerliste und wurden auch international zu einem großen Verkaufserfolg; allein die deutsche Übersetzung verkaufte sich über 100.000 Mal. Dazu kamen ab 2006 noch einmal mehrere Dutzend postum gefundene Nick-Geschichten, die teilweise neu von Sempé illustriert wurden („Der Kleine Nick ist wieder da“, „Der Kleine Nick und sein Luftballon“). Die Gesamtauflage des „Kleinen Nick“ liegt bei über zwölf Millionen Exemplaren.

Die Geschichten vom Kleinen Nick sind in acht gebundenen Bänden und elf Taschenbüchern im Diogenes Verlag lieferbar.