Filmhandlung und Hintergrund

Als arbeitsloser Vater eröffnet Eddie Murphy seinen eigenen Kindergarten - mit so unkonventionellen wie unterhaltsamen Erziehungsmethoden.

Als die Marketingstrategen Charlie (Eddie Murphy) und Phil (Jeff Garlin) eine Kampagne für Frühstücksflocken auf Gemüsebasis in den Sand setzen, verlieren beide ihren Job und müssen ihre kleinen Söhne aus dem sündteuren Privatkindergarten namens Chapman Academy nehmen, um fortan selbst als Vollzeitväter zu wirken. Davon frustriert, beschließen die Kollegen kurzerhand ihren eigenen Kindergarten zu gründen. Das wiederum ist Miss Harrington, ihres Zeichens Leiterin der Chapman Academy, ein echter Dorn im Auge…

Eddie Murphy tritt in die Fußstapfen des „Kindergarten Cop„, aber „Zickenterror„-Opfer Steve Zahn stiehlt die Show in dieser turbulenten Komödie von Steve Carr („Dr. Dolittle 2„).

Zwei arbeitslose Väter machen aus der Not eine Tugend und eröffnen mit „Daddy Daycare“ einen Kinderhort mit äußerst unkonventionellen Erziehungsmethoden. Dabei haben sie jedoch weder mit dem großen Erfolg noch der erbitterten Konkurrenzkampfansage der eisenharten Direktorin des örtlichen Luxuskindergartens gerechnet.

Eines Tages sieht sich der karrieregeile Werbefachmann Charlie Hinton mit plötzlicher Arbeitslosigkeit und dem anschließenden unvermeidlichen Geldmangel konfrontiert. Weil das Bare zur Betreuung seines Sohnes in einer privaten Einrichtung fehlt, greift der sonst ans Delegieren gewöhnte Charlie zur Selbsthilfe und eröffnet kurzerhand mit Leidensgenossen Phil eine Kindertagesstätte. Fortan machen ihm hyperaktive Kids, das Jugendamt und nicht zuletzt die bissige Leiterin des örtlichen Luxuskindergartens das Leben schwer.

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Kritikerrezensionen

  • Der Kindergarten Daddy: Als arbeitsloser Vater eröffnet Eddie Murphy seinen eigenen Kindergarten - mit so unkonventionellen wie unterhaltsamen Erziehungsmethoden.

    Die Zusammenarbeit mit Kindern und Tieren gilt bekanntlich als eine der größeren Herausforderungen im Filmbusiness. Mit niedlichen Vierbeinern konnte Komiker Eddie Murphy bereits in der erfolgreichen „Dr. Dolittle“-Reihe Erfahrung sammeln. In der harmlos-liebenswerten Familienkomödie „Der Kindergarten Daddy“ hat er nun ein Tête-à-tête mit putzigen Kleinkiddies. In der Tradition von Michael Keaton in „Mr. Mom“ spielt er einen Karrieremann, der sich nach seinem Jobverlust als Hausmann im Kinderhüten übt. Dabei beschränkt er sich nicht nur auf den eigenen Sohnemann, sondern eröffnet eine Vorschule und muss sich wie schon Arnold Schwarzenegger in „Kindergarten Cop“ mit einem ganzen Dutzend quirliger Junioren auseinandersetzen.

    Murphy ist nach den enttäuschenden Komödien „Showtime“, „Pluto Nash“ und „I Spy“ wieder mit Regisseur Steven Carr vereint, der ihn in seinem letzten soliden Hit „Dr. Dolittle 2“ inszenierte. In ähnlicher Machart geht man auf braven Familienkomödienkurs, der mit cartoonhaften Slapstick und dem obligatorischen Badezimmer-Humor in erster Linie auf die Mentalität der allerkleinsten Zuschauer ausgerichtet ist. Das konventionelle Drehbuch mit der altbekannten „Solide Familienwerte über hohle Karriereambitionen“-Prämisse wurde von Newcomer Geoff Rodkey verfasst.

    Charlie Hinton wird als gutverdienender Werbefachmann eingeführt, der nach einer humorlos fehlgeschlagenen Kampagne für Gemüse-Zerealien seinen Job verliert. Als er keine neue Anstellung finden kann, bringt seine Frau (Regina King ist weitgehend zur Abwesenheit verdammt) als Anwältin die Brötchen nach Hause, während Charlie auf ihren kleinen Sohn Ben (umwerfend süß: Khamani Griffin) aufpasst. Mit seinem ebenfalls arbeitslosen Kollegen Phil (Jeff Garlin in der übergewichtigen Sidekickrolle à la Tom Arnold) beschließt er den Kinderhort „Daddy Day Care“ zu eröffnen, nachdem sie sich die Kosten der exklusiven Vorschule ihrer Söhne nicht mehr leisten können. Damit machen sie sich die biestige Leiterin Mrs. Harridan (Anjelica Huston auf schrillem Cruella-De-Vil-Trip) zur erbitterten Feindin, die ihnen die Kinderschutzbehörde auf den Hals hetzt und später ihre Finanzierungsbemühungen sabotiert. Die Männer lernen auf schmerzhafte (Schienbeine und Genitalien werden attackiert) und nervenaufreibende (Zuckersnacks verwandeln Kinder in kreischende hyperaktive Monster) Art, dass der Frauenjob der Kindererziehung nicht so einfach ist, wie es aussieht. Letzlich ist ein warmherziges Happy End mit zahlreichen Läuterungen natürlich vorprogrammiert.

    Murphy schlüpft hier in seine gemäßigte Familienvater-Persönlichkeit, wobei er gleichzeitig seine übliche manische Energie drosselt. Einiges mehr over the top ist Steve Zahn („National Security“), der die Kids als Erzieher mit seiner überdrehten Persönlichkeit begeistert. Bei den Kindern standen die meisten zum ersten Mal vor der Kamera und verkörpern jeweils die typischen Eigenschaften wie Naseweisheit, Schüchternheit oder Unbezähmbarkeit. Der Soundtrack setzt auf gute Laune und bietet Classic Rock von Bands wie Sweet und Cheap Trick. ara.

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