Filmhandlung und Hintergrund

TV-Abenteuer mit Robert Atzorn in der Titelrolle.

Kapitän Harmsen soll in der Antarktis vier Forscher an Bord nehmen. Was er nicht ahnt: Die Wissenschaftler haben im ewigen Eis Diamanten gefunden. Prompt kommt es innerhalb der Gruppe zum Streit über die genauen Koordinaten des Fundorts. Ein Mann ist bei Harmsens Ankunft bereits tot, ein zweiter geht später über Bord, und der neue Koch entpuppt sich als Killer; doch es muss einen weiteren Verräter geben.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der Kapitän: Packeis: TV-Abenteuer mit Robert Atzorn in der Titelrolle.

    War die erste Geschichte rund um den eigenbrötlerischen Kapitän Frank Harmsen noch ein Melodram, das erst im Verlauf der Handlung zum Abenteuer wurde, so geht es im zweiten Film mit einer handfesten Wirthaus-Prügelei gleich zur Sache. Erst viel später wird sich herausstellen, dass das Handgemenge abgekartete Sache war. Zuvor aber wird die gerade erst geschlossene Freundschaft zwischen dem Kapitän und seinem stoischen Maschinisten Manne (Waldemar Kobus) auf eine empfindliche Probe gestellt: Wie sein Chef, so ist auch der grobkörnige Manne selbstredend ein Mann mit Vergangenheit, und die holt ihn in Gestalt eines vierschrötigen Ganoven wieder ein.

    Da Harmsens traumatische Vorgeschichte, seit der er sich die Schuld am Tod des Verlobten seiner Tochter gibt, nun keine Rolle mehr spielt, kann sich der zweite Film (Buch: Lorenz Stassen) ganz auf die eigentliche Geschichte konzentrieren. Noch größer ist allerdings der Kontrast zwischen den Drehorten: Spielte „Piraten“ größtenteils in und um Kapstadt sowie in Somalia, ist „Packeis“ laut ZDF der erste Spielfilm, der in der Antarktis entstanden ist. Dort soll Harmsen, der mittlerweile für die Reederei von Tochter Anita (Jasmin Schwiers) ein Frachtschiff übernommen hat, im Auftrag der in Teil eins von Piraten entführten Forscherin Isabel (Nele Mueller-Stöfen) vier Forscher abholen.

    Die packende Handlung erinnert mit ihren ominösen Todesfällen und der Gewissheit, einen Verräter an Bord zu haben, an die Romane Alistair MacLeans („Eisstation Zebra“): Die Wissenschaftler haben im ewigen Eis Diamanten gefunden, die trotz aller Geheimhaltung diverse Begehrlichkeiten wecken; vom Neid zwischen den Verbrechern ganz zu schweigen. Die Hauptrolle neben Atzorn spielt diesmal Kobus: Einer der Bösewichte (Jochen Nickel) weiß, dass Manne eine Leiche im Keller hat. „Packeis“ kommt ganz ohne die melodramatischen Momente des ersten Films aus, ist daher Abenteuer pur und dank der eindrucksvollen Antarktis-Bilder (Kamera: Michael Boxrucker) in jeder Hinsicht sehenswert. Wie in „Piraten“ trägt der Film (Regie: Axel Barth) zudem Züge eines Krimis: Erst ganz am Schluss stellt sich raus, wer die ganze Zeit die Fäden gezogen hat. tpg.

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