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Der Innere Kreis

Kinostart: 05.03.1992

Filmhandlung und Hintergrund

Nachdem der Russe Andrei Konchalovsky im US-Exil mit „Runaway Train“ und „Tango und Cash“ für Furore sorgte, nutzte er nun die veränderte politische Lage und drehte an Original-Schauplätzen seines Heimatlandes. Sein Polit-Drama, das auf einer wahren Begebenheit beruht, zeichnet sich durch Authentitizät in bezug auf Kostüme und Ausstattung aus. Allerdings wirkt die Inszenierung über weite Strecken betulich-eintönig...

Im Sommer des Jahres 1939 wird Ivan, ein einfacher, frisch vermählter Moskauer Filmvorführer, in den Kreml zitiert. Dort wird ihm unterbreitet, daß er von nun an die ehrenvolle Aufgabe hat, für den großen Stalin und seinen Führungsstab Filme zu projizieren. Dem gutgläubigen Ivan, selbst ein treuer Anhänger von „Väterchen“ Stalin, scheint ein rosiger Lebensabschnitt bevorzustehen. Doch je mehr er sich in seine neue Arbeit hineinsteigert, desto ungerechter behandelt er daheim seine junge Frau. Als Ivan endlich merkt, daß der „innere Kreis“, zu dem er sich zählen darf, in Wahrheit ein teuflischer Zirkel aus Tyrannen und Blutsaugern ist, haben ihn seine Frau und alle Freunde längst verlassen.

Ivan, ein einfacher Moskauer Filmvorführer, erhält die ehrenvolle Aufgabe, für den großen Stalin und seinen Führungsstab Filme zu projizieren. Doch die Arbeit beeinflußt seine Persönlichkeit immer mehr. Als Ivan endlich merkt, daß der „innere Kreis“, zu dem er sich zählen darf, in Wahrheit aus Tyrannen und Blutsaugern besteht, haben ihn seine Frau und alle Freunde längst verlassen.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Nachdem der Russe Andrei Konchalovsky im US-Exil mit „Runaway Train“ und „Tango und Cash“ für Furore sorgte, nutzte er nun die veränderte politische Lage und drehte an Original-Schauplätzen seines Heimatlandes. Sein Polit-Drama, das auf einer wahren Begebenheit beruht, zeichnet sich durch Authentitizät in bezug auf Kostüme und Ausstattung aus. Allerdings wirkt die Inszenierung über weite Strecken betulich-eintönig und die wenigen spektakulären Momente zerstört Hauptakteur Tom Hulce - immer noch den „Amadeus“ im Leib - durch wildes Gestikulieren und Grimassieren. Trotz namhafter Stars wie Bob Hoskins oder Lolita Davidovich wird „Der innere Kreis“ nur Zugang zum anspruchsvollen Video-Zirkel finden.

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