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"Hellboy"-Regisseur verfilmt Pinocchio

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© Buena Vista

Nicht immer kindgerecht geht es beim originalen „Pinocchio“ zu. Genau das allerdings reizt Guillermo del Toro.

Darf bald unter "Hellboy"-Regisseur Guillermo del Toro lügen: Pinocchio Bild: Buena Vista

Wenn er lügt, wird seine hölzerne Nase lang - und er lügt nicht wenig: Pinocchio, die Kinderbuchfigur des italienischen Autors Carlo Collodi. Schon oft wurden „Die Abenteuer des Pinocchio“ als Trick- oder Realfilm umgesetzt. Nun plant Guillermo Del Toro eine dicht an der Vorlage angelehnte Neuverfilmung.

„Das Original ist teilweise sehr gespenstisch“, so Del Toro. Regie soll daher Gris Grimley führen, Illustrator der Buchausgabe von 1983: „Gris hat dafür eine Ader. Er wird die Geschichte mit diesem bestimmten Touch des Unheimlichen umsetzen.“ Drei Jahre plant Del Toro für die Arbeit ein, denn das Ganze soll in Stop-Motion mit Puppen animiert werden: „Ein Realfilm war zu teuer. So schlug ich vor, nicht nur die Anfangssequenz des Films, sondern alles mit Puppen zu machen. Das braucht Zeit.“

Kinderfänger und Puppenspieler

Die Geschichte, auch unter „Das hölzerne Bengele“, „Zäpfel Kern“ oder „Burattino“ bekannt, dreht sich um eine Holzpuppe, die plötzlich zum Leben erwacht. Fortan geht Pinocchio, wie sein Ziehvater und Schnitzer den Kleinen nennt, zur Schule, wo er bald nichts als Unsinn treibt. Pinocchio schwänzt und gerät in die unmöglichsten Abenteuer, die ihn unter anderem in die Fänge eines gefräßigen Puppenspielers und eines als Spielzeuggott getarnten Kinderfängers treiben.

Ob Del Toro für dieses Universum an Phantasiegestalten seinen Zeitplan von drei Jahren einhalten kann, bleibt fraglich: Derzeit ist der „Hellboy„-Regisseur nämlich nicht nur mit der Umsetzung von „Der kleine Hobbit“ beschäftigt, sondern hat auch für die Produktion eines Horrorthrillers namens „Hater“ zugesagt.

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