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Peter Jackson über zukünftige Projekte und die Rückkehr nach Mittelerde

Kino.de Redaktion |

Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere Poster

Mit Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere ist Peter Jacksons finaler Teil seiner Hobbit-Trilogie angelaufen. Zählt man die Herr der Ringe-Filme hinzu, so durften die Tolkien-Fans sechsmal nach Mittelerde reisen. Ist damit auch Jacksons Reise auf den magischen Kontinent an ihrem Ende angelangt?

Nach der Herr der Ringe-Trilogie nahm sich Peter Jackson eine rund zehnjährige Mittelerde-Auszeit. In der Zeit drehte er das King Kong-Remake und das Mystery-Drama In meinem Himmel. In einem Interview kürzlich verriet der Regisseur "Variety", dass er sich nun für eine Weile kleineren Projekten zuwenden möchte, die mit seiner Heimat Neuseeland in Verbindung stehen. Eine Rückkehr nach Mittelerde könne er sich derzeit nicht vorstellen, so Jackson weiter. Er müsse erst einmal den Kopf wieder frei bekommen. Würde man ihn jedoch in zwei oder drei Jahren noch einmal fragen, sähe das vielleicht schon anders aus.

Es gibt noch viele Geschichten im Universum J.R.R. Tolkiens

Die überagende Leistung J.R.R. Tolkiens richtig zu würdigen, fällt nicht leicht. Tolkien schrieb nicht nur die Weltbestseller Der Hobbit und Der Herr der Ringe, er erschuf ein komplettes Universum, samt Schöpfungsmythos, Religion, Historie, verschiedenen Kulturen, Sprachen und diversen Völkern inklusive ihrer Sagen, Überlieferungen und der zugehörigen Folklore. Geschichten gäbe es sicher noch zahlreiche, die vielleicht nur auf den rechten Augenblick warten, um für die große Leinwand aufbereitet zu werden. Darunter das berühmte Silmarillion, eine Art Chronik und Geschichte der Ursprünge Mittelerdes. Wegen seiner Überfülle an Charakteren allerdings auch alles andere, als ein leicht zu verfilmendes Epos.

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Das größte Hindernis für Peter Jackson Rückkehr nach Mittelerde dürfte aber die Rechtelage sein. Die Filmrechte für Der Hobbit und Der Herr der Ringe hatte Tolkien bereits in den 1960ern verkauft. Die Rechte an dem Silmarillion und den anderen in Mittelerde spielenden Geschichten, befinden sich aber in den Händen seiner Familie und die war mit der Adaption Jacksons nie wirklich glücklich. In einem Interview, das Christopher Tolkien der französischen Tageszeitung "Le Monde" gab, beschwerte sich der Sohn und Nachlassverwalter J.R.R. Tolkiens, über die Art und Weise wie mit dem Werk seines Vaters umgegangen wurde. Es sei des Kommerzes Willen für eine junge Zielgruppe ausgeschlachtet worden, ohne Rücksicht auf seinen philosophischen Kontext zu nehmen.

Solch eine Aussage macht es nicht eben wahrscheinlicher, dass Peter Jackson sich noch einmal des Vermächtnisses von J.R.R. Tolkien annehmen darf. Das allerletzte Wort ist vielleicht aber nicht gesprochen. Und letzten Endes gibt es auch noch andere Regisseure. Nachschlag aus Mittelerde wird es dennoch noch einmal geben: In ein paar Monaten erscheint die Extendend Version von Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere.

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