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Wutausbruch bei „Herr der Ringe“: Der Regisseur verrät, warum er beim Dreh die Fassung verlor

Wutausbruch bei „Herr der Ringe“: Der Regisseur verrät, warum er beim Dreh die Fassung verlor
© Warner

Während des Drehs von den „Der Herr der Ringe“-Filmen hatte Regisseur Peter Jackson einen Wutausbruch. Grund waren Budgetprobleme, wie er sich erinnert.

Vor über 20 Jahren wurden die „Herr der Ringe“-Filme in Neuseeland gedreht. Während für gewöhnlich erst ein Film in einem potenziellen Franchise gedreht und veröffentlicht wird, um zu sehen, ob die Reihe Erfolg haben kann, wurden die „Herr der Ringe“-Filme direkt hintereinander gedreht. Das bedeutete natürlich für das Studio New Line Cinema ein enormes Risiko. Denn wäre „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ bei den Zuschauer*innen nicht gut angekommen, hätte das Studio eine Menge Verlust gemacht.

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Im Falle von New Line Cinema hing sogar das Schicksal des gesamten Studios an dem Erfolg. Kein Wunder also, dass die Verantwortlichen nicht gerade begeistert waren, als Regisseur Peter Jackson, während der Produktion, das Budget von anfänglich 60 Millionen US-Dollar pro Film deutlich überschritten hat. In einem Beitrag von Deadline erinnert sich Jackson an einen Moment während des Drehs von „Die Zwei Türme“, als Produzent Barrie Osborne mit einem Telefon vorbeikam, damit er mit den Verantwortlichen des Studios sprechen konnte.

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Peter Jackson wollte die bestmöglichen Filme machen

Peter Jackson, der gerade dabei war, eine Szene für die Schlacht von Helms Klamm zu drehen, war von der Störung überhaupt nicht begeistert:

„Es war eine Zeit, wo New Line am wütendsten auf uns war, was das Budget angeht. Ich bin auf einem Geländer, wahrscheinlich mit Viggo [Mortensen] und ich sehe Barrie. Er hat ungefähr 30 Minuten gebraucht, um sich schnaufend und keuchend zur Spitze zu schleppen, also habe ich weitergedreht. Barrie kommt an und meint: ‚Ich habe das Studio. Ich muss dich mit Michael Lynne von New Line verbinden.‘ Ich frage, warum. Er sagt: ‚Oh, er wird androhen, dich zu verklagen und das Haus unter deinen Füßen verkaufen, um die Überschreitungen der Kosten zu decken.‘ Barrie war nur der Bote, aber das war eines der wenigen Male, wo ich ausgerastet bin. Ich sagte: ‚Sag Michael Lynne einfach, dass ich diesen verdammten Film drehe und den besten Job mache, den ich nur machen kann und ich werde meinen Tag nicht mit so einem Anruf unterbrechen.‘ Barrie hat das Telefon wieder mitgenommen und ist zurück nach unten zu dem Auto gegangen und weggefahren.“

Peter Jackson erklärt, dass der Druck des Studios ihn motiviert hat, wirklich die besten Filme zu drehen, die er machen kann. Ihm war bewusst, dass an dem Erfolg der „Herr der Ringe“-Filme sowohl die Existenz des Studios als auch der Mitarbeiter*innen hing. Zum Glück konnten 26 Minuten von fertigen Szenen, die beim Festival von Cannes gezeigt wurden, die Produzent*innen davon überzeugen, dass die Investition sinnvoll war. Wer weiß, ob die Filme es ohne das Selbstvertrauen von Jackson auch auf die Leinwand geschafft hätten.

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