Filmhandlung und Hintergrund

Nichts geht mehr im Straßenverkehr: Böse schwarze Komödie aus Italien mit Starbesetzung.

Unweit von Rom ist auf der Autobahn der Verkehr zusammengebrochen und es hat sich ein großer Stau gebildet. Die in ihm steckenden Autofahrer bewahren anfangs noch Geduld und Haltung, doch je mehr Stunden verrinnen, desto deutlicher kommen unter den Masken die wahren Charakterzüge zum Vorschein: Franco findet heraus, dass seine Frau die Liebhaberin eines Professors ist, Pompeo bietet seine Gattin dem Schauspieler Montefoschi für eine Nacht an in der Hoffnung auf einen Job als Chauffeur und ein Mädchen wird in einem Lieferwagen vergewaltigt, während sich im Wagen dahinter vier Herren darüber amüsieren.

Während eines stundenlangen Staus vor den Toren Roms lassen die gefangenen Automobilisten ihre bürgerliche Masken fallen. Eine Katastrophen-Satire in Beckett-Manier.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der große Stau: Nichts geht mehr im Straßenverkehr: Böse schwarze Komödie aus Italien mit Starbesetzung.

    Böse schwarze Komödie aus Italien, in der Regisseur Luigi Comencini („Die Sonntagsfrau“) einen Stau zum Anlass nimmt, in Facetten ein schonungsloses Abbild einer von tiefgründigem Egoismus geprägten Gesellschaft zu zeichnen. Negativen Höhepunkt bildet die Mehrfachvergewaltigung von Angela Molina, Anlass zur Hoffnung gibt Comencini hingegen kaum. Neben weniger bekannten Darstellern wirkte eine Reihe europäischer Topstars mit, darunter Marcello Mastroianni, Ugo Tognazzi, Fernando Rey, Miou-Miou, Stefania Sandrelli und Gérard Depardieu.

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