Er spricht! Und doch versteht ihn keiner.

Charlie Chaplin wird von den "Modernen Zeiten" überrollt Bild: Die Lupe

Als „Moderne Zeiten“ am 5. Februar 1936 in Los Angeles Premiere feierte, war das der erste Film, in dem Charlie Chaplin nicht tonlos seine Späße auf der Leinwand trieb, dennoch weiterhin wortlos. Die Zeiten des Stummfilms waren vorüber, die modernen Zeiten mit Ton brachen an - ein guter Grund für den Komiker, sich darüber lustig zu machen. So verwendete Chaplin statt Dialoge nur ein paar Soundeffekte und gab unverständliches Kauderwelsch von sich.

Doch nicht nur die fortschreitende Technik des Films wurde auf die Schippe genommen, auch die zunehmende Industrialisierung, die Menschen zu Maschinen verkommen ließ und sie bei Nichtfunktionieren einfach auf die Straße setzte. Zum letzten Mal schlüpfte Chaplin in seine Paraderolle des Tramp, die ihn während der Stummfilmära zum Star gemacht hatte. Danach folgten nur noch wenige Auftritte als Schauspieler, darunter in „Der große Diktator„.

Stars unter sich

Im Sommer 1936 heiratete der Komiker Paulette Goddard, seine Filmpartnerin aus „Moderne Zeiten“. Die Ehe hielt jedoch nur sechs Jahre.

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