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Der Golem, wie er in die Welt kam

   Kinostart: 29.10.1920

„Der Golem, wie er in die Welt kam“ im Kino

Aktuell sind keine Kinotickets in diesem Ort verfügbar.

Filmhandlung und Hintergrund

International gefeiertes Stummfilm-Meisterwerk aus Deutschland um einen alten jüdischen Mythos.

Prag, 16. Jahrhundert: Der jüdische Rabbi Löw deutet aus den Sternen heraufziehendes Unheil für das Ghetto, in dem er und seine Volkszugehörigen leben. Der Tradition nach kann nur ein Golem genanntes Wesen aus Lehm das Unheil abwenden, das der Rabbi nun ins Leben ruft. Als der Kaiser dann den Befehl erlässt, die Juden aus der Stadt zu vertreiben, sucht Löw begleitet vom Golem dessen Residenz auf. Nach ihrer Ankunft wird das Bauwerk plötzlich wie durch Zauberei von schweren Erschütterungen getroffen.

Einer der großen deutschen Stummfilmklassiker, der inhaltlich und visuell Vorlage für diverse Monsterfilme, unter anderem „Frankenstein“, war. Rabbi Löw erschafft aus Lehm einen Golem, doch die Kreatur entwickelt ein Eigenleben und gerät außer Kontrolle.

Darsteller und Crew

  • Paul Wegener
    Paul Wegener
  • Albert Steinrück
    Albert Steinrück
  • Lyda Salmonova
    Lyda Salmonova
  • Ernst Deutsch
    Ernst Deutsch
  • Otto Gebühr
    Otto Gebühr
  • Hanns Sturm
    Hanns Sturm
  • Lothar Müthel
    Lothar Müthel
  • Hans Stürm
    Hans Stürm
  • Max Kronert
    Max Kronert
  • Carl Boese
    Carl Boese
  • Henrik Galeen
    Henrik Galeen
  • Paul Davidson
    Paul Davidson
  • Karl Freund
    Karl Freund
  • Guido Seeber
    Guido Seeber
  • Hans Landsberger
    Hans Landsberger
  • Karl-Ernst Sasse
    Karl-Ernst Sasse

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der Golem, wie er in die Welt kam: International gefeiertes Stummfilm-Meisterwerk aus Deutschland um einen alten jüdischen Mythos.

    Wie bereits bei vorangegangenen „Golem“-Filmen (1914/17) nimmt Paul Wegener auch bei dieser berühmtesten Version von 1920 als Darsteller der Titelfigur, Regisseur und Skriptautor zentrale Funktionen wahr. Die in Berlin umgesetzte Inszenierung teilte er sich mit Carl Böse, für die Story zeichnete Henrik Galten mitverantwortlich, Co-Regisseur des Ur-„Golem“. Das dem Expressionismus verpflichtete Werk basiert in seinem Protagonisten Rabbi Löw auf einem historisch verbürgten jüdischen Gelehrten.

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