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Fakten und Hintergründe zum Film "Der goldene Nazivampir von Absam 2"

Kino.de Redaktion |

Der Goldene Nazivampir von Absam 2 - Das Geheimnis von Schloß Kottlitz Poster

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Director´s Note

Matando Cabos! Snatch! Cecil B. DeMented! Braindead! Evil Aliens! Detective Lovelorn und die Rache des Pharaos! Shock Waves – Die Unterwasser-Nazizombies! Welcher ernstzunehmende, intellektuell zurechnungsfähige Filmstudent könnte sich ernsthaft mit Schund, Trash, Pulp auseinandersetzen wollen, geschweige denn einen Film dieser Art machen wollen? Das starre, allzu enge Korsett des Nonkonformismus, des Anti-Mainstreams, des aufrechten Nein! und der ewigen Suche nach einer Wahrhaftigkeit, nach einer Befindlichkeit, nach einer kongenialen Visualisierung des Zeitgeistes hat unseren Spieltrieb abgetötet.

Wir laufen in ewig gleichen Bahnen, die immer anders sein wollen. Wir analysieren, wir rationalisieren, wir sehnen uns nach genuinen Vorbildern, weil unser eigener Schöpfungswille längst im Kinosessel des Deutschen Filmes eingeschlafen ist.

Aber hier haben wir einen Film, der voller Herzblut steckt. Einen Film, der beim Anschauen mindestens ebensoviel Spaß macht wie in der Herstellung. Einen Film, der in jeder Szene die Begeisterung für all die Vorbilder seines künstlerischen Patchworks hemmungslos zitiert, überhöht, bricht, in Frage stellt, neu entwickelt.

„Der Goldene Nazivampir von Absam 2“ ist der bitter notwendige, neue Ikonoklasmus der Postmoderne. Er schämt sich keine Sekunde für das, was er ist. Mit diesem Film werfen wir alles über Bord. Alte Befindlichkeiten. Alte Sehgewohnheiten. Wir trauen uns zu, zu springen. Wir bekennen uns. Wir trauen uns, wieder zu lachen, wie wir unbedarft gelacht haben, als wir früher Sergio Corbucci gesehen haben.

Oder Quentin Tarantino. Oder - - Wer Interesse an den Metaebenen, an den Intentionalismen, an künstlerischem Konzept, an der ästhetisch-moralischen Aufarbeitung hat, der kann sie in diesem Film finden. Wer nur einen verdammt guten Film sehen will, der verdammt viel Spaß macht – weil er auch den Filmemachern verdammt viel Spaß gemacht hat – der ist hier ebenfalls richtig. Laßt uns lachen und den Kampf aufnehmen.

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