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Potter vs. Sparrow beim Effekt-Oscar

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Der goldene Kompass Poster
© Warner / Walt Disney

Früher nur eine unwichtige Nebenkategorie, ist der Preis für die besten visuellen Effekte inzwischen eine Prestigesache.

Kino-Zauber pur bei Harry Potter und Jack Sparrow Bild: Warner / Walt Disney

Denn wer diesen Oscar nach Hause nimmt, ist in Sachen modernes Spektakelkino ganz vorne dabei. Die Academy hat nun bekannt gegeben, welche Filme in der engeren Wahl sind. Unter den Top-Favoriten ist „Harry Potter und der Orden des Phönix„, dessen Dementoren ganz klar zu den furchterregendsten Computerwesen gehören, die das Kinojahr zu bieten hatte. Aber auch der Strudel, in dem die Black Pearl und ihre Häscher in „Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt“ dem Untergang entgegensegeln, macht Captain Sparrows drittes Abenteuer zu einem heißen Kandidaten.

Die Legende von Beowulf“ geht mit einem Innovations-Bonus ins Rennen, weil hier die Holllywood-Computer erstmals versuchten echte Schauspieler nachzuahmen - wenn auch mit mäßigem Erfolg. Traditionsgemäß haben natürlich SciFi-Filme gute Karten, hier dürfte „Sunshine“ mit seiner revolutionären Optik beste Chancen haben, auch „Transformers“ hat mit seinen Kampfmaschinen neue Maßstäbe gesetzt. Die ungewöhnliche Ästhetik von „300“ ist ebenfalls bahnbrechend, das liegt allerdings nur in zweiter Linie an den Spezialeffekten.

And the Oscar goes to… nobody?

Darüber hinaus sind in der engeren Wahl „Das Bourne Ultimatum„, „Evan Allmächtig„, „Der Goldene Kompass„, „I Am Legend„, „Stirb Langsam 4.0„, „Das Vermächtnis des geheimen Buches„, „Ratatouille„, „Spider-Man 3“ und „Mein Freund der Wasserdrache„. Aus den derzeit vorliegenden 15 Filmen wird die Academy dann am 22. Januar die drei endgültigen Nominierten auswählen.

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Ob es aber am 25. Februar dann überhaupt wie geplant heißen kann „And the Oscar goes to…“ steht noch in den Sternen, da in Hollywood noch immer die Drehbuchautoren streiken. Sämtliche Gewerkschaftsmitglieder würden bei den Oscars nicht erscheinen, wenn der Arbeitskampf dann noch läuft - das würde neben vielen großen Stars auch für den Moderator Jon Stewart gelten. Zudem hat die Gewerkschaft ihre Zustimmung verweigert, dass bei der Verleihung Filmausschnitte gezeigt werden. Also eine Show ohne große Stars, witzigen Moderator und tolle Filme? Klingt wie das Mittagsprogramm im Privatfernsehen…

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