Der Fall Gleiwitz

  1. Ø 3
   1961

Der Fall Gleiwitz: Doku-Drama um Überfall auf Rundfunksender im Jahr 1939.

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Filmhandlung und Hintergrund

Der Fall Gleiwitz: Doku-Drama um Überfall auf Rundfunksender im Jahr 1939.

Am 22. August 1939 deutet Adolf Hitler den Oberbefehlshabern der Wehrmacht an, er habe einen Grund für den Einmarsch in Polen. Der Reichsrundfunksender Gleiwitz liegt nahe der Grenze. Sechs aus Polen stammende Volksdeutsche aus einer SS-Schule werden von SS-Hauptsturmführer Helmut Naujocks empfangen. Sie bringen am 31. August einen KZ-Häftling in polnischer Uniform zum Sender, zerstören die Einrichtung, erschießen den Mann und lassen ihn als „Beweis“ zurück. Am Morgen darauf wird „zurück geschossen“.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Minuziöse Rekonstruktion der Ereignisse, die zum Zweiten Weltkrieg führten. Grundlage waren Aussagen Naujocks vor britischen Vernehmungsbehörden und im Nürnberger Prozess. Im nüchternen Stil eines Doku-Dramas von Gerhard Klein (Regie) und Wolfgang Kohlhaase (Buch) gedreht. Das Zentralorgan „Neues Deutschland“ warf dem Film „Objektivismus“ und „mangelnde Parteilichkeit“ vor, er wurde, obwohl eingeladen, nicht zum Wettbewerb des Moskauer Filmfestivals entsandt. Den KZ-Häftling spielte Hilmar Thate.

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