Filmhandlung und Hintergrund

Preisgekrönter Kinderkrimi, in dem Kids einen Kunstdiebstahl verhindern wollen und ein "Indiana Jones"-mäßiges Abenteuer erleben.

In einem seit 1945 eingemauerten, versteckten Gewölbe in Dresden entdecken Archäologen den „Dolch des Batu Khan“, einen verschollen geglaubten Goldschatz aus dem 10. Jahrhundert. Was für den Chefkonservator ein großes Glück bedeutet, verdirbt dessen Sohn Sebastian zunächst die längst geplanten Sommerferien. Die Stimmung steigt jedoch wieder, als Sebastian und seine Freunde bei der Vorbereitung der Ausstellung helfen dürfen. Dann jedoch entdecken die Kids auf einer Internet-Plattform ein Verkaufsangebot für das Schmuckstück. Ist da etwa ein krimineller Coup im Gange?

Spaß und Spannung mit Informationen über Kunstgeschichte bietet diese heimische „Indiana Jones„-Variante für die lieben Kleinen.

Sebastian, Sohn des Chefkonservators im Dresdner Grünen Gewölbe, und seine Freunde dürfen im Museum bei der Vorbereitung der Ausstellung des Dolch des Batu Khan helfen, einer wertvollen Goldschmiedearbeit aus dem 10. Jahrhundert. Dabei erfahren sie zufällig, dass der Dolch gestohlen werden soll und geraten bei der geplanten Vereitelung des Diebstahls selbst in höchste Lebensgefahr.

Zu seinem zwölften Geburtstag erhält Sebastian von seinem Vater, Chefkonservator im „Grünen Gewölbe“ Dresden, ein ungewöhnliches Geschenk - er darf bei der Erforschung eines wichtigen Funds, zu dem auch der berühmte Dolch des Batu Khan zählen soll, mitmachen. Da kommt Sebastian bei seiner Arbeit im Museum einer Bande von Kunstdieben auf die Schliche, die eben jenen Dolch stehlen wollen. Gemeinsam mit seinen beiden Freunden Benni und Maria setzt er alles daran, um den kriminellen Coup zu verhindern.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der Dolch des Batu Khan: Preisgekrönter Kinderkrimi, in dem Kids einen Kunstdiebstahl verhindern wollen und ein "Indiana Jones"-mäßiges Abenteuer erleben.

    Noch bevor Constantin („Im Rennstall ist das Zebra los!“), Fox („Robots“) und Buena Vista („Heffalump“) mit ihren US-Produktionen zu einer Großoffensive in den Kinderkinofrühling starten, will auch Ex-DEFA-Filmemacher Günter Meyer mit einem kleinen, aber feinen und mehrfach preisgekrönten Krimi am aktuellen Aufwärtstrend des deutschen Films teilhaben. „Der Dolch des Batu Khan“ ist zwar unspektakulär und altmodisch inszeniert, dennoch besitzt die Story um einen zwölfjährigen Jungen, der einen Diebstahl in einem Museum verhindern will, in Sachen Spannung, Schauplatz und pädagogischen Anspruch ihren Reiz.

    Nicht zuletzt dank seiner mit TV-Serien gekoppelten „Spuk“-Kinofilme, die 1979 mit „Spuk unterm Riesenrad“ begannen und 2002 mit „Spuk am Tor der Zeit“ ihr vorläufiges Ende fanden, gilt der inzwischen 65-jährige Günter Meyer als der Kinderfilm-Regisseur schlechthin. Auch in „Der Dolch des Batu Khan“ spielt er seine jahrzehntelange Erfahrung voll aus und erzählt folgende Kriminalgeschichte: Zu seinem zwölften Geburtstag erhält Sebastian (Marian Lösch) von seinem Vater Peter (Björn Casapietra), Chefkonservator im „Grünen Gewölbe“ Dresden, ein ungewöhnliches Geschenk - er darf bei der Erforschung eines wichtigen Funds, zu dem auch der berühmt-berüchtigte Dolch des Batu Khan zählen soll, mitmachen. Da kommt Sebastian bei seiner Arbeit im Museum einer Bande von Kunstdieben auf die Schliche, die eben jenen Dolch in ihren Besitz bringen wollen. Gemeinsam mit seinen Freunden Benni (Benjamin Seidel) und Maria (Sarah Bellini) setzt er alles daran, um den kriminellen Coup zu verhindern.

    Dank vielen Verdächtigen - dabei besonders erwähnenswert „Good bye, Lenin!“-Kostar Alexander Beyer als schleimiger Sicherheitsbeamter - und anderen zwielichtigen Gestalten, geheimnisvollen Antiquitäten und maskierten Motorradfahrern, Schießereien und einer Geiselnahme wird die Spannung in „Der Dolch des Batu Khan“ bis zum Ende hochgehalten. Und auch wenn Meyer das Erzähltempo immer wieder drosselt und aufwändige Spezialeffekte Mangelware sind, kann er doch mit einem ganz besonderen Pfund wuchern - seine Crew war die erste, die im berühmten Dresdner Schatzkammermuseum „Grünes Gewölbe“ drehen durfte.

    Auch wenn nicht jeder Dialog sitzt und die Schauspieler zuweilen etwas hölzern wirken, gibt sich Meyer viel Mühe, seinen Protagonisten Glaubwürdigkeit und Menschlichkeit zu verleihen. Zum Ausdruck kommt dies unter anderem in der Beziehung zwischen Sebastian und seinem alleinerziehenden, weil verwitweten Vater sowie in den ersten zaghaften Annäherungsversuchen zwischen Sebastian und Freundin Maria. Genau diese Sequenzen sind es, die „Der Dolch des Batu Khan“, der so nebenbei auch noch ein klein wenig über antike Kunst und die ferne Mongolei vermittelt, gerade für Kinofans zwischen zehn und 14 interessant machen dürfte. Mit Auszeichnungen auf den (Kinder-)Festivals von München, Göttingen und Münster bedacht, sollte dieser schöne Kinderkrimi in der sonntäglichen Nachtmittagsschiene sein Publikum finden. lasso.

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