Hollywood-Star Robin Williams, einer der beliebtesten Schauspieler und Komiker, wurde am Montagmittag tot in seinem Haus in Tiburon (Kalifornien) aufgefunden.

In den 1980er-90ern zählte Robin Williams zu den angesagtesten Darstellern der Traumfabrik. Seine Karriere begann allerdings 1978 mit der TV-Sitcom Mork vom Ork, in der er den Außerirdischen Mork verkörperte. Es folgten Filme wie Good Morning, Vietnam, Der Club der toten Dichter, The Birdcage - Ein Paradies für schrille Vögel oder Good Will Hunting. Um nicht überwiegend auf das komödiantische Fach abonniert zu sein, versuchte sich Williams nach der Jahrtausendwende auch in abgründigeren Rollen wie in One Hour Photo, Insomnia - Schlaflos, The Final Cut - Dein Tod ist erst der Anfang.

Alkoholsucht und Depressionen mögliche Ursachen

Im Laufe seiner beinahe vier Jahrzehnte umfassenden Karriere, während der er mit einem Oscar und fünf Golden Globes ausgezeichnet wurde, hatte Robin Williams immer wieder mit seiner Alkoholabhängigkeit zu kämpfen. Wiederholt war er zu Aufenthalten in Entzugskliniken gezwungen. Bevor er 2006 einen Rückfall erlitt, war er jedoch 20 Jahre lang trocken. Williams litt gemäß seiner Pressesprecherin überdies an Depressionen, weshalb die Polizei derzeit auch von Selbstmord ausgeht.

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Robin Williams wurde lediglich 63 Jahre alt. Der Schauspieler war mehrfach verheiratet. Zuletzt seit 2011 mit Susan Schneider. Seine insgesamt drei Kinder stammen aus früheren Ehen: die 25 Jahre alte Tochter Zelda sowie die 31 und 19 Jahre alten Söhne Zachary und Cody.

Letzter Abschied auf der großen Leinwand

Es ist ein großer Schock für die ganze Filmwelt. Der Mann, der in seinen Filmen Millionen immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht zauberte, ist für immer gegangen. Dabei hatte Williams noch einiges vor: So sollte nächstes Jahr eine

Fortsetzung seines Hits von 1993 Mrs. Doubtfire - Das stachelige Kindermädchen gedreht werden, die nun verständlicherweise abgesagt wurde.

Seine Fans und die Filmfreunde in aller Welt erhalten dennoch Gelegenheit, von Robin Williams noch einmal im Kino Abschied nehmen zu können. Im dritten Teil der Nachts im Museum-Reihe, Nachts im Museum: Das geheimnisvolle Grabmal, der am 18. Dezember 2014 bei uns anläuft, kehrt er noch einmal in die Rolle des ehemaligen US-Präsidenten Theodore "Teddy" Roosevelt zurück.

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