Der Butler (2013)

Originaltitel: The Butler
Der Butler: Berührendes Familiendrama, das den Weg eines schwarzen Butlers im Weißen Haus durch acht Präsidentschaften und die turbulent-leidvollen Jahre der Bürgerrechtsbewegung begleitet.
Kinostart: 10.10.2013
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Filmhandlung und Hintergrund

Der Butler: Berührendes Familiendrama, das den Weg eines schwarzen Butlers im Weißen Haus durch acht Präsidentschaften und die turbulent-leidvollen Jahre der Bürgerrechtsbewegung begleitet.

Als Junge hat Cecil Gaines auf den Baumwollplantagen im amerikanischen Süden Rassismus und die brutale Gewalt der Weißen erlebt. Als Butler steht er seit 1952 in den Diensten des Weißen Hauses und beobachtet beunruhigt, wie sich das Land mit der aufkommenden Bürgerrechtsbewegung explosiv erhitzt, wie verschiedene Präsidenten auf die Veränderungen und Herausforderungen reagieren und wie seine Familie durch den Konflikt mit dem ältesten Sohn, der im Unterschied zum Vater den Weg der Konfrontation sucht, gespalten wird.

Geprägt von rassistischen Erlebnissen in seiner Jugend tritt Cecil 1952 den Posten als Butler im Weißen Haus an. Berührendes Familiendrama, das amerikanische Geschichte des 20. Jahrhunderts rührselig und emotional aufbereitet.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ein schwarzer Mann schenkt 30 Jahre lang US-Präsidenten Tee und Kaffee ein, während die Rassendiskriminierung die politische Agenda mitbestimmt. Das bewegende Drama "Der Butler" basiert auf dem Leben von Eugene Allen, der vor seinem Tod im Jahr 2010 noch die Wahl des ersten Afroamerikaners zum US-Präsidenten erleben konnte. Regisseur Lee Daniels ("Precious", "The Paperboy") lässt den langen Weg von der Befreiung bis zur gesellschaftlichen Gleichstellung der Schwarzen in Amerika Revue passieren. Er widmet seinen Film den Mitgliedern der Bürgerrechtsbewegung – genau 50 Jahre nach dem Marsch auf Washington und der berühmten Rede von Martin Luther King Jr., „I have a dream".

    Die dienende Funktion des Cecil Gaines spiegelt die bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts verbreitete Rollenverteilung zwischen Weißen und Schwarzen. Der Butler widerspricht niemals, auch wenn er noch so diskriminierende Ansichten hört. Wie Gaines mit diesem inneren Zwiespalt umgeht, gehört zu den spannendsten Elementen des Dramas. Sein Sohn Louis repräsentiert die nächste Generation, die für gleiche Rechte kämpft. Indem der Film aus diesen historischen Strängen einen exemplarischen Familienkonflikt macht, verdeutlicht er die individuelle Bürde des alltäglichen Rassismus.

    "Der Butler" bietet auch einen Streifzug durch die jüngere Geschichte des Weißen Hauses in anekdotisch geraffter Form. Die Präsidenten Eisenhower (Robin Williams), Kennedy (James Marsden), Johnson (Liev Schreiber), Nixon (John Cusack) und Reagan (Alan Rickman) werden als Individuen sichtbar. Der Film versteht es, sie aufschlussreich und zum Teil witzig in der Komunikation mit dem Butler zu charakterisieren, den sie als Repräsentanten der schwarzen Bevölkerung manchmal um seine Meinung fragen.

    Das hervorragend gespielte Drama blickt auf die präsidentiellen Epochen mit beinahe ehrfürchtiger Nostalgie. Der weit gespannte Erinnerungsbogen fährt stets einen versöhnlichen Kurs. Auch jenseits des Atlantiks entfaltet dieses gelungene Gesellschaftschronik noch eine große emotionale Kraft.

    Fazit: Das bewegende, hochkarätig besetzte Drama "Der Butler" zeichnet den schwierigen Weg der afroamerikanischen Emanzipation aus der Sicht eines Mannes nach, der sieben US-Präsidenten diente.
  • Als Kind arbeitete er auf den Baumwollplantagen im amerikanischen Süden und schaffte es nach ganz oben, ins Weiße Haus. Von 1957 bis 1986 diente Cecil Gaines (Oscar-Preisträger Forest Whitaker) im Zentrum der Macht. Sieben Präsidenten sah er kommen und gehen und war dabei, wenn Eisenhower, Kennedy, Nixon oder Reagan Weltgeschichte schrieben. Am Ende seiner Tage erlebte er seinen größten Triumph: Ein Schwarzer wird zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. In seinem neuen Film versammelt Lee Daniels (Oscar-nominiert für “Precious” und “Monster’s Ball“) ein Star-Ensemble vor der Kamera:?Neben Forest Whitaker spielen u. a. Talkshow-Ikone Oprah Winfrey, Mariah Carey, Vanessa Redgrave und Lenny Kravitz. Als Präsidenten sitzen Robin Williams, Liev Schreiber, John Cusack, James Marsden und Alan Rickman im Oval Office. Bewegend, wie Daniels die politischen Entwicklungen einer ganzen Ära anhand einer außergewöhnlichen, aber wahren Familiengeschichte erzählt – ein Butler schafft den Aufstieg und wird Teil des amerikanischen Traums. Der Überraschungshit des Kinojahrs war dreimal die Nr. 1 der US-Kinocharts!

    Fazit: Ein schwarzer Butler, sieben weiße Präsidenten:?Der US-Boxoffice-Hit nach einer berührenden, wahren Geschichte.

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