Filmhandlung und Hintergrund

Für eine Produktion von action concept bietet der potenzielle Pilotfilm erstaunlich wenig Stunts.

Großstadtbulle Tom Hammer kriegt wegen seiner unkonventionellen Methoden immer wieder Krach mit seinem Vorgesetzten. Als sein bester Freund erschossen wird, will Hammer Rache. Die Killer kamen aus Mallorca. Auf eigene Faust sucht er nach dem Drahtzieher und findet heraus, dass sein Freund in Drogenschmuggel verwickelt war. Alles deutet darauf hin, dass eine respektvoll „Der Boss“ genannte Geschäftsfrau hinter dem Mord steckt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der Ballermann - Ein Bulle auf Mallorca: Für eine Produktion von action concept bietet der potenzielle Pilotfilm erstaunlich wenig Stunts.

    Produziert wurde „Der Ballermann - Ein Bulle auf Mallorca“ von action concept („Alarm für Cobra 11“), was naturgemäß Erwartungen weckt. Action aber steht bei „Ballermann“ keineswegs im Vordergrund.

    Es gibt Schlägereien, Schießereien und gegen Ende auch die eine oder andere Explosion, doch furiose Auto-Stunts hat der Film nicht zu bieten (Regie: Heinz Dietz). Das wäre ja auch kein Problem, aber leider ist da auch sonst nicht viel, zumal die Geschichte (Drehbuch: Marc Hillefeld) für neunzig Minuten viel zu dünn ist: Großstadtbulle Tom Hammer (Tobias Licht) will auf Mallorca den Tod seines besten Freundes rächen und kommt einem groß angelegten Drogenschmuggel auf die Spur.

    Die Handlung wird um einige durchaus reizvolle Randfiguren ergänzt, aber im Wesentlichen hat „Der Ballermann - Ein Bulle auf Mallorca“ vor allem zwei Pluspunkte. Beide sind im Titel erwähnt, und beide werden konsequent auf ihr Äußeres reduziert: Mallorca darf sich von seinen besten Seiten präsentieren, und der ausgesprochen gut gebaute Tobias Licht wird gleich zu Beginn mit einer Duschszene eingeführt, die vor allem den Zuschauerinnen viel Freude machen wird. Auch im weiteren Verlauf sind seine inneren Werte, sprich: seine Fähigkeiten als Schauspieler nicht weiter gefragt.

    Größeres Manko ist allerdings der mitunter einfallslose Einsatz sattsam bekannter Versatzstücke: Natürlich bedient sich Hammer bei seinen Ermittlungen mit Vorliebe unkonventioneller Methoden, weshalb er dauernd Krach mit seinem Chef bekommt. Dass Licht die Ereignisse aus dem Off kommentieren muss und dabei des öfteren wie ein schlechter Sportreporter erzählt, was man ohnehin sieht, ist völlig überflüssig; von den Wortspielen mit Hammers Nachnamen ganz zu schweigen. Dafür sind die verschiedenen Höhepunkte immer wieder geschickt eingefädelt, zumal die Nebenfiguren charismatisch besetzt worden sind. Die interessanteste Rolle hat Sonja Kirchberger als „Der Boss“: Der Patin von Mallorca gehört die halbe Insel, weshalb Hammer sie für die Drahtzieherin des Drogenhandels hält. Nina Gnädig spielt seine Jugendfreundin Steffi, die auf Mallorca eine Bar betreibt. Aber warum ihr DJ schwul sein muss, wissen allein die Filmemacher. Unterm Strich macht vor allem Licht genau das, was er soll, aber um tatsächlich serientauglich zu sein, müsste der Stoff erheblich an Format gewinnen. tpg.

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