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Der Auftrag

Filmhandlung und Hintergrund

Stark besetzter, aber nur routiniert erzählter Thriller um verbrecherische Hauptstadtclans und zu allem entschlossene Personenschützer.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der Auftrag: Stark besetzter, aber nur routiniert erzählter Thriller um verbrecherische Hauptstadtclans und zu allem entschlossene Personenschützer.

    Kommissare und Detektive gibt es zuhauf im deutschen Fernsehen, warum nicht mal Personenschützer und ihre gefährliche Arbeit in den Mittelpunkt der Samstagabend-Unterhaltung stellen. „Tatort“-Routinier Florian Baxmeyer im Regiestuhl und der schon dreimal mit dem Grimme-Preis ausgezeichnete Drehbuch- und Romanautor Holger Karsten Schmidt haben sich dieses spannende Polizeimilieu und ihre gut geheim gehaltenen Operationen vorgenommen und sind mit ihrem um Atmosphäre bemühten Thriller doch eher an der Oberfläche geblieben. Das liegt auch an der leicht vorhersehbaren und klischeegeplagten Story, die immerhin solide Action aber für Krimifüchse wenig Überraschungen bietet, geschweige denn atemlose Spannung. Der viel versprechende Aaron Hilmer, zuletzt gepriesen für seine Rolle als Rapper mit Nase in „Das schönste Mädchen der Welt“, spielt den jungen Mann, der spät nachts in einer Bar Zeuge der Liquidierung eines Spitzels wird, den die Polizei in einen arabischen Verbrecherclan eingeschleust hat. Diese Leute sind aber so fies und skrupellos, dass sie jeden Zeugen samt seiner Familie mit dem Tode bedrohen oder umbringen würden, um eine Aussage zu verhindern. Also geht es für den Teenager, der seine Bürgerpflicht um jeden Preis wahrnehmen will, ab ins Zeugenschutzprogramm, zusammen mit Mutter, der im TV gern gesehenen Anja Kling, und Vater (Gregor Bloéb), die eigentlich getrennt leben. Die Verantwortung für die geheime Fuhre nach Rom übernimmt die immer interessante Anna Bederke als frisch gebackene Personenschützerin mit ihrem ersten Auftrag. Unterstützt wird sie von einem wortkargen Oliver Masucci als „hardboiled“ Kollegen an ihrer Seite und bekennendem Alkoholiker. Nicht die besten Voraussetzungen, um den Zeugen wohlbehalten zur Aussage zurück zu bringen, und der Zuschauer ahnt schon, dass jemand im Kommissariat auf der Payroll der Bösen stehen könnte. Sorgfältig produziert ist das Ganze allemal, Produzent Oliver Schündler (Elser) absolviert gar einen Cameo-Auftritt als Hotelportier. Zumindest alle Überlebenden dieses Auftrags hätten bestimmt ein Interesse, dass sie in weiteren Folgen noch anderen „Bad Guys“ das Handwerk legen dürfen. Mal sehen, ob die Zuschauer dem Hochglanzthriller trotz etwas schematischer Erzählweise ihre Gunst erweisen.
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