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Fakten und Hintergründe zum Film "Death Race"

Kino.de Redaktion |

Death Race Poster

Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen. Klick rein!

Produktionsnotizen

Es ist keine große Überraschung, dass die britischen Filmemacher, Regisseur Paul W.S. Anderson und Produzent Jeremy Bolt, große Fans von Roger Cormans „Death Race 2000“ sind. Das Duo, Anderson und Bolt, erregte mit seinem Film „Shopping“ Aufmerksamkeit und man konnte hier schon erkennen, dass ihr Film von der postapokalyptischen Welt, die bei Produzent Cormans und Regisseur Paul Bartels Film von 1975 zum Ausdruck kam, stark beeinflusst war.

Anderson erinnert sich an den Originalfilm: „Ich war ein großer Fan von Cormans Film. Ich sah ihn auf Video, als ich noch als Teenager in England lebte. Es war ein Film, bei dem deine Eltern eigentlich nicht sehr glücklich waren, dass du ihn siehst, denn er war gespickt von sinnloser Gewalt und unmotivierter Nacktheit. Aber natürlich gerade das gefiel mir.“

Bei einem Screening von „Shopping“ beim 7. Internationalen Filmfest von Tokio trafen Anderson und Bolt ihr Vorbild Corman zum ersten Mal und diskutierten die Idee eines Remakes von „Death Race 2000“ für eine neue Zuschauerschar.

Während dieser Zeit waren Anderson und Bolt gerade dabei, für Paramount den Film „Event Horizon“ zu drehen, wo sie erstmals Paula Wagner und Tom Cruise trafen. Die beiden hatten gerade C/W Productions gegründet und zeigten Interesse, das Projekt „Death Race“ mit zu entwickeln.

Bolt erinnert sich: „Ich traf Paula im Dorchester Hotel in London und sie dachte sofort, welch grandiose Idee das sei. Sie kamen an Bord, optionierten das Projekt innerhalb ihres Deals, den sie mit Paramount hatten und begannen mit der Entwicklung. Zu diesem Zeitpunkt war die Idee, den Film sehr ähnlich im Geiste von Rogers Film zu gestalten. In anderen Worten – es war ein klein wenig satirisch angelegt“.

Mehr als 10 Jahre sollten vergehen, bevor das Projekt schließlich Gestalt annahm. Mit dem Wissen, dass ein Großteil der Gesellschaft Spaß an Realitiy-TV hat, entschieden sich Anderson und die Produzenten, den Film in nahe Zukunft der Dystopie zu versetzen. Hier würden die Fahrer sich in Gefängnisinsassen, die eine Art Gladiatorenschlacht verwickelt sind, verwandeln.

Anderson übernahm die Verantwortung für das Drehbuch, und das Projekt fand schließlich bei Universal seine Heimat. Er erklärt: „Es ist eine härtere Welt als die, in der wir jetzt leben, aber immer noch wiedererkennbar. Die Anhäufung von kriminellen Taten und die Tatsache, dass Reality-TV eine immer größere Rolle spielt, führten schließlich zur Verfilmung von „Death Race“. Es ist das ultimative an Reality-TV: neun Rennfahrer, die sich zu Tode an diesem hermetisch abgeriegelten Kurs rasen. Sie sind die Gladiatoren unserer Zeit und die Rennstrecke ist deren Kolosseum.“

Obwohl dieser Action-Thriller ziemlich unterschiedlich zu Cormans Klassiker ist, gibt es etwas, das gleich ist: Die Fans sind genau so begeistert in ihrer Leidenschaft für ihre Lieblingsfahrer, die andere mit allen Waffen schlagen. Je mehr Blut fließt, umso glücklicher sind sie.

Als es zur Besetzung des Filmes kam, sahen sich die Filmemacher nach Darstellern um, die den Ausdruck des mutigen Realismus, so wie Anderson es sich vorstellte, rüberbringen könnten. Nachdem der Regisseur den britischen Schauspieler Jason Statham traf, wusste er, dass er genau der Richtige für die Rolle des Jensen Ames war. „Die Idee war, einen Held mit der dem Hintergrund eines Kleinkriminellen zu schaffen“, sagt Anderson. „Ich dachte, Jason war perfekt, Jensen darzustellen, einen Mann, der harte Zeiten durchgemacht hat.“

Mit Ames besetzte Anderson die Zukunft. In einer gewalttätigen, verarmten Welt, in der es nur wenig Hoffnung gibt, findet Ames doch einen Grund, zu leben. „Er arbeitet als Stahlarbeiter in einer heruntergekommenen, bröckelnden Stadt und hat gerade seinen Job verloren“, sagt Anderson. „Er ist ein harter Junge, der schon im Gefängnis gesessen hat. Hätte er nicht eine Frau gefunden, die ihn liebt, wäre er an all dem zerbrochen und höchstwahrscheinlich wieder im Gefängnis. Sie haben ein Kind zusammen; es ist die zweite Chance seines Lebens.“

So war es kein großes Problem für den Athleten, diese Rolle zu ergattern, hatte er doch zuvor in zahlreichen Actionfilmen, sei es die „Transporter“-Serie, „Crank“ oder „The Bank Job“, gezeigt, dass er einen Großteil der Stunts selbst durchführen kann. Außer der attraktiven Rolle und der schnellen Autos war für Statham auch beeindruckend, wie komplex Andersons Vision einer nahen Zukunft war. „Paul überbrachte eine Menge an Informationen über diese Geschichte“, erinnert sich Statham. „Es war so detailbezogen: er hatte Bilder von den Autos, die Emotionen der einzelnen Charaktere, er wusste über jedwede Richtung der Story zu berichten. Ich dachte einfach, dass das Skript sehr emotional, lustig, aber auch dunkel, gewalttätig und sexy sei.“

Statham, der sich selbst einen „absoluten Auto-Freak“ nennt, fand speziell die Zeichnungen der Autos, die ihm Anderson zeigte, toll, vor allem der Mustang, den er als Hennesseys „Frankenstein“ fahren sollte, gefiel ihm ganz besonders. „Wir haben Autos mit Lachgas-Systemen schon zuvor gesehen, aber was Paul in diesem Film zeigt, war völlig neu für mich“, sagt Statham.

Für die Leiterin des Gefängnisses, die Ames dazu treibt, ihr Starfahrer zu werden sowie für den Coach, der ihn trainiert, wollten die Produzenten keine typischen Darsteller, die man vordergründig für diese Rollen besetzen würde. Sie entschieden sich für dramatische Schauspieler wie Joan Allen und Ian McShane, um die Glaubwürdigkeit zu erhöhen. „Man ist nicht gewohnt, Joan Allen in solchen Filmen zu sehen“, lacht Bolt. „Es war fantastisch, sie wie einen Berserker fluchen zu hören, denn man verbindet sie immer mit weiblichen Präsidenten oder einer Schuldirektorin.“

Der mit dem Tony ausgezeichneten und dreimal für den Oscar nominierten Allen wurde die Rolle der Claire Hennessey, einer gut angezogenen Gefängnisleiterin, die alle Macht auf Terminal Island hatte, angeboten. „Es war ein sehr cooles Drehbuch und ich war sehr angetan von den Charakteren“, erinnert sich Allen. „Ich dachte, welch wahnsinnig tolle Autos und welch ein aufregendes Konzept. Er erinnerte mich vom Look und vom Feeling an „Road Warrior“ und „Blade Runner“. Nachdem ich Paul getroffen hatte und sah, wie er das alles konzipierte, dachte ich `Wow, das könnte wirklich unglaublich cool werden`.“

Die Schauspielerin entschied sich, eine Rolle zu übernehmen, die sie in dieser Art noch niemals zuvor hatte: eine Soziopathin par excellence. „Hennessey ist eine interessante Studie von jemandem, die über Leichen geht, um öffentliches Interesse zu erlangen.“ Allen fährt fort: „Mein Charakter sie „Death Race“ nur als eine unglaublich beliebte Show, die die Leute sehen wollen. Sie ist sehr stolz darauf, außerdem bringt es ihr einiges an Bestechungsgeldern ein.“

Für die Rolle von Frankensteins Coach hatten die Filmemacher Ian McShane in Auge gefasst, den man erst kürzlich am Broadway in Daniel Sullivans Remake von Harold Pinters „The Homecoming“ sah. Der Schauspieler zeigte gleich Interesse, bei diesem Film dabei zu sein, da er, wie er es beschreibt, „NASCAR-Rennen bis zum Tode liebt, vor allem, innerhalb eines Gefängnisses.“

Über seine Rolle sagt McShane: „Coach gehört zu den guten Jungs, ein ernsthafter Mann, der seit langer Zeit im Gefängnis ist, und es sich praktisch zum Heim gemacht hat. Als Chefmechaniker kennt er alle Autos, aber er arbeitet hauptsächlich an Frankensteins Mustang“.

Der mit Multi-Platin für den Verkauf seiner Alben ausgezeichnete Musiker und Schauspieler Tyrese Gibson wusste, einen rücksichtslosen Mörder zu spielen, würde eine Herausforderung sein. „Machine Gun ist ein großes Übel“, sagt Gibson. „Er ist ein Häftling, ein Anführer und ein Killer. Seine Rolle war so finster. Es war wirklich hart für mich, zum Set zu kommen und so böse zu sein, um dann, zwischen den einzelnen takes, wieder ich selbst zu sein: lustig, lachend und Witze machend.“

Natalie Martinez, ist Case, der Star der sexy und taffen Gruppe von Mädels, die aus dem Frauengefängnis gebracht werden, um als Navigatorinnen bei den Rennen zu fungieren. Ihr Job ist es, so sollen es die Zuschauer glauben, Frankenstein beim Death Race zum Sieg zu verhelfen. Doch Case nutzt die Situation auch für sich selbst. „Sie ist im Gefängnis und sie sieht ein Stück Freiheit winken“, erklärt Martinez.

„Case ist sehr einfach zu manipulieren und macht immer das, was ihr jemand sagt“. Aber im wirklichen Leben muss man Martinez nicht dazu zwingen, taff zu sein. Während der Produktion arbeitete sie sich selbst mit all der ihr zur Verfügung stehenden Power in die Rolle ein. Sie hängte sie sogar aus dem Fenster, während das Monsterauto von Geschützfeuer verfolgt wurde.

Zu Frankensteins und Coachs Boxenteam gehörten Jacob Vargas als Schlaumeier Gunner und Fred Koehler als der brillante, aber auch sehr scheue Lists. Frankensteins Gegenspieler sind eine Galerie von aggressiven harten Männern. Dazu gehören Yao Kang, auch als 14K bekannt, dargestellt von Robin Shou; The Grimm Reaper (Grimm), ein Psychopath, der die Leiterin anbetet wird von Robert LaSardo porträtiert sowie Justin Mader, der Travis Colt, einen früheren NASCAR-Fahrer, der mehrere unschuldige Leute im Suff umgebracht hat, darstellt. Ames muss sich auch mit Slovo Pachenko, einem von Hennesseys beliebtesten Fahrern, ein psychotischer Neo-Nazi und Anführer der „Angel Wings“, gespielt von Max Ryan sowie mit Ulrich (Jason Clarke), Hennesseys Handlanger, rumschlagen.

Nachdem die Besetzung und die Crew feststanden, war es an der Zeit, die Einrichtung am Ort des Geschehens, für jene, die in der Kriminalität ihr Ende gefunden haben sowie die Rennstrecke, die kaum einer von ihnen lebend verlassen würde, zu kreieren.

Während Anderson, die Produzenten und Produktionsdesigner Paul Denham Austerberry sich überlegten, wie die Welt in der Zeit, in der der Film angesiedelt ist, aussehen sollte, kam ihnen die Location, für die sie sich schließlich entschieden, entgegen. Sie wurde in Montreal gefunden in dem still gelegten Güterbahnhof-Gelände Alstom im Pointe St. Charles-Distrikt.

Dieses Gelände war wie geschaffen für die Außenaufnahmen, und bot mit dem rußgeschwärzten Industrielagerhaus Unterschlupf für die Produktion. Alstom hatte auch genügend Raum, um Sets für die Inneneinrichtung von Terminal Island zu errichten. Da die Infrastruktur nicht mehr voll gegeben war, musste die Crew das Gelände neu verkabeln und mit Strom versorgen, um es nutzbar zu machen.

Anderson sagt: „Diese Location sah fast so aus, als ob sie extra für diesen Film gebaut worden wäre, aber sie war nicht vollkommen. Für „Death Race“ bedeutete das eine großen Herausforderung. Der Film war nicht für diese Locations geschrieben, so musste ich das Skript umschreiben und auf diesen fantastischen Platz, den wir gefunden hatten, zuschneidern.“

Die Autos in dem Action-Thriller dienen nicht nur als Verlängerung der Männer, die sie fahren – sie sind eigenständige Charaktere. Das war der Schlüsselpunkt für die Produktion, dass die „Death Race“-Autos irrsinnige Modifikationen der zu erwartenden Modelle sind sollten.

Anderson und Austerberry arbeiteten zu Beginn mit zwei Konzept-Illustratoren. „Wir mussten Autos aussuchen, die man leicht im Gewühl des Rennens erkennen würde, sie mussten unterschiedliche Silhouetten haben“, erklärt der Designer. „Außerdem wollten wir Autos, die eine Bandbreite von Jahren aufwiesen.“

Der technische Charakter der Autos wurde durch das mutige und ramponierte ästhetische Aussehen herausgestellt, da diese Maschinen von den Kriminellen gebaut wurden. Die Schauspieler liebten ihre jeweiligen Autos, die mit Napalm, Lachgastanks und Schleudersitzen ausgestattet waren. Statham, der als Ames einen 2006 Ford Mustang GT, bekannt als das Monster, bewaffnet mit 3/4-inch Stahlgrabsteinen und montierten Mini-Waffen, fuhr: „Der Mustang signalisiert das typisch amerikanische Muskel-Auto.“Gibson als Machine Gun Joe fährt einen bewaffneten, gepanzerten 2004 Dodge Ram 1500 Quad Cab 4WD. „Es ist ein großes Stück Metall, was aber Sinn macht. Mein Auto war eine Reflektion meines Charakters im Film“, sagt Gibson. „Ich habe das größte Auto, da ich eine Art Tyrann bin.“

Neo-Nazi Pachenko fährt einen 1966 Buick Riviera mit abgehacktem Dach, liebevoll von ihm die „Death Machine“ genannt.

Die weiteren Autos der anderen Gegner waren unter anderem ein 14K Porsche 911 aus dem Jahr 1978, der mit vier Höllenfeuer speienden Fernlenkgeschossen auf dem Dach und vier Cluster-Raketen auf der Haube ausgestattet war; einen Travis Colt 1989 XJS Jaguar V12 mit zwei M2s vorne auf der Haube; Grimms 300 Monster Auto, ein 2006 Chrysler 300C mit drei MAG 58s, raketenbetriebenen Maschinengewehren und Feuer speienden Fernlenkgeschossen am Heck.

Natürlich war der entscheidende Faktor für das Design die Manövrierfähigkeit, aber das sollte nicht heißen, dass die Fahrer nicht stilvoll sterben konnten. Einer der Fahrer fand seinen frühen Tod in einem Rennen in einem 7er BMW (1989 BMW 735i), in dem es wie in einem Flugzeug-Cockpit aussah. Es gab auch einen 1971 Buick Riviera „boat tail“. Außerdem wollte Anderson, dass ein Pontiac Trans Am von 1979 nachgebaut wurde, natürlich auch mit Maschinengewehren usw. ausgestattet. Als all diese Autos im Bleeker Tunnel aufgereiht standen, sah das sehr eindrucksvoll aus.

Schließlich hatte Gefängnisleiterin Hennessey volle Kontrolle über das größte, gemeinste Vehikel von allen. Der Dreadnought ist das Monster aller Monster. Es ist grau wie ein Kampfschiff angestrichen, Rauch kommt aus allen Öffnungen, Maschinengewehre feuern von allen Seiten. Es ist die Hölle auf Rädern.

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