Deadpool 2 Poster

„Deadpool 2“ Ende: Das bedeuten die Post-Credit-Scenes für das Franchise

Helena Ceredov  

Das beste kommt zum Schluss. „Deadpool 2“ sorgt gerade zum Ende für die lustigsten Momente. Wir fassen die Post-Credit-Scenes noch einmal zusammen und diskutieren im Anschluss, was sie für das Franchise bedeuten.

Negasonic (Brianna Hildebrand) repariert am Schluss Cables Zeitreisegerät, nur um es Deadpool (Ryan Reynolds) in die Hand zu drücken – ein großer Fehler wie sie selbst zugeben muss. Zum Glück reist Deadpool nicht in die Vergangenheit, um das Weltgeschehen zu beeinflussen, sondern aus ganz eigennützigen Motiven.

Die besten Easter Eggs in „Deadpool 2“

Vanessa lebt

In der ersten Schlussszene rettet Wade seiner geliebten Vanessa (Morena Baccarin) das Leben. Auf Reddit bestätigten die Drehbuchautoren Rhett Reese und Paul Wernick, dass die Szene Kanon ist. Das heißt, Vanessa ist auch in den kommenden Filmen dabei – vielleicht sogar als Superheldin Copycat, wie zuletzt gemunkelt wurde. Viel verrückter scheint für uns dagegen die Tatsache, dass Deadpool Vater werden könnte. Wir sind schon gespannt, was aus der Idee mit Deadpool jr. wird.

Kehrt Peter zurück?

Auch Fanfavorit Peter bekommt eine zweite Chancen. Warum Deadpool ausgerechnet den liebenswerten Schnauzbarträger rettet und nicht den Rest des X-Force-Teams, kann nur er beantworten. Doch vielleicht haben wir nur nicht gesehen, dass Deadpool auch die anderen Teammitglieder aus ihren Todesfallen befreit hat. Eine eindeutige Antwort bekommen wir vermutlich erst im anstehenden „X-Force“-Film.

Deadpool tötet Deadpool tötet Ryan Reynolds

In einer grandiosen Meta-Szene reist Deadpool in die Vergangenheit, um mit zwei Gräultaten der Filmgeschichte abzurechnen: „X-Men: Wolverine Origins“ und „Green Lantern“. Die verschandelte Deadpool-Version mit zugenähtem Mund gilt bei Fans als regelrechtes Sakrileg. Umso befriedigender ist es, dass Deadpool seinem bösen Zwilling den Garaus macht.

Deadpool sorgt kurz danach für einen weiteren kathartischen Moment. Ryan Reynolds hält gerade freudenstrahlend das Drehbuch zu „Green Lantern“ in den Händen, als Deadpool ihn mit einem hinterhältigen Kopfschuss erledigt. „Green Lantern“ hat beinahe Ryan Reynolds Karriere zerstört und gehört zu den größten Enttäuschungen des Superheldengenres, vielleicht nur übertroffen von unfreiwilligen Lachnummern wie „Batman & Robin“. Nun können wir endlich so tun, als hätte es den Film nie gegeben.

Was bedeuten die Post-Credit-Scenes für die kommenden „Deadpool“-Filme?

Vanessas und Peters Schicksal gehören definitiv zum Kanon. Die letzten beiden Szenen sind zwar typisch metafiktioneller Klamauk, völlig konsequenzenlos werden sie trotzdem nicht bleiben. Das „X-Men“-Universum ist für seine verwirrende Zeitstruktur berüchtigt. Man denke da nur an „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“, der die erste Trilogie komplett ad absurdum führt, oder „Logan“, der in einer alternativen zukünftigen Realität spielt.

Deadpools Zeitreisefähigkeit könnte noch interessante Folgen für das Franchise haben. Das „X-Force“-Spinoff wurde bereits offiziell bestätigt und auch der 3. Teil von „Deadpool“ kommt mit Sicherheit. Falls Deadpool dann immernoch durch die Zeit reisen kann, können wir uns auf einen wilden Ritt gefasst machen.

Deadpool-Quiz: Hättest du das Zeug dazu, Deadpool zu sein?

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