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Partys & Peinlichkeiten: Die 9 witzigsten High-School-Komödien

Partys & Peinlichkeiten: Die 9 witzigsten High-School-Komödien

Am 25. Juli erscheint die High-School-Komödie „Reine Männersache“ auf DVD und Blu-ray. Für uns der ideale Anlass, euch die neun witzigsten Genre-Vertreter zu präsentieren. Macht euch gefasst auf eine Liste voller Partys & Peinlichkeiten!

Die Zeit in der Schule ist voll von einschneidenden Erlebnissen, die einen ein Leben lang prägen. Vor allem in den höheren Klassen machen junge Menschen Erfahrungen, die sich einbrennen. Kaum verwunderlich, dass sich ein eigenes Filmgenre entwickelt hat, das sich mit dieser Phase beschäftigt: Die High-School-Komödie.

Mit Reine Männersache erscheint am 25. Juli ein besonders empfehlenswerter Vertreter auf DVD und Blu-ray. Zwei Freunde stehen kurz vor dem High-School-Abschluss und haben das schöne Geschlecht bislang nur aus der Entfernung zu Gesicht bekommen. Wie sich herausstellt, ist diese Tatsache für einen der beiden Jungs gar nicht so schlimm, denn er hat es auf Männer abgesehen. Das ist der Auftakt eines turbulenten und witzigen Films, der prompt den Sprung in die Riege der besten High-School-Komödien schafft.

Wer noch dazu zählt, verraten wir euch in unserem Feature. Vorhang auf für die unvergesslichsten Peinlichkeiten und wildesten Partys des Teenie-Genres Nummer 1!

Reine Männersache (2014)

Mit dem High-School-Abschluss so gut wie in der Tasche, kann das Erwachsenenleben für die Freunde Matty (Hunter Cope) und Michael (Nicholas Braun) eigentlich beginnen - wäre da nicht noch dieses klitzekleine Problemchen: Beide sind so jungfräulich wie Nonnen! Schnellstmögliche Abhilfe soll geschaffen werden. Die beiden Freunde schließen einen Pakt: Bis zum Abschlussball soll dieser Misere ein Ende gesetzt werden. Ein klassisches Teenieproblem? Denkste! Denn Matty verkündet zum Entsetzen seines Freundes, dass er auf Männer steht. Und da ist ja auch noch Mattys Ex-Freundin Em (Dakota Johnson, „Fast verheiratet“), in die Michael ziemlich verschossen ist.

Der von Chris Nelson inszenierte Film „Reine Männersache“ reiht sich nahtlos in die Riegeder witzigsten High-School-Komödien ein. Anders als viele andere Genrevertreter versucht „Reine Männersache“ nicht, Gags durch reine Stereotype zu kreieren. Gute Lacher benötigen eben keine stete Aneinanderreihung von Niveaulosigkeiten. Für „Reine Männersache“ kann ganz klar eine Empfehlung ausgesprochen werden.

Superbad (2007)

Sicherlich eine der witzigsten Szenen in „Superbad“ ist die in der High High--School-Cafeteria, in der Seth (Jonah Hill, „22 Jump Street“) seinen Freund Evan (Michael Cera, „Das ist das Ende“) aufklärt, warum sein Schwarm Rebecca (Martha MacIsaac, „The Last House on the Left“) in Wahrheit gar nicht so toll ist. Als Kind hatte Seth nämlich ein kleines Problem: Er konnte es einfach nicht lassen, überall Penisse zu zeichnen! Sobald er einen Stift und ein Papier in der Hand hatte, fing er an Penisse in allen Formen und Größen zu zeichnen – einfach so! Penis als Bananenersatz in der Hand eines Gorillas, Penis als Fußgänger vor einer Panzerkolonne, Penis als Rotkäppchen, als Reiter auf einer Atomrakete und so weiter…

WOOOOAW! Das muss sein Kumpel Evan erst einmal verdauen. Seth, sichtlich erleichtert über seine Offenbarung, erzählt munter weiter wie es damals in der Schule war und was das Ganze jetzt mit Becca zu tun hat. Die flippte vollkommen aus, als sie durch einen dummen Zwischenfall im Unterricht eine Zeichnung des begnadeten Künstlers in ihre unschuldigen Hände bekam. Das bedeute das Ende für Seths „Penis-Geheimnis“. Kurzerhand ging’s zum Direktor, der dann gleich seine „Ghostbusters-Lunchbox-Penis-Schatztruhe“ durchwühlte und genauso durchdrehte. Die Eltern wurden einberufen. Der religionsfanatische Direktor bezichtigte den jungen Seth von einem angeblichen „Penis-Teufel“ besessen zu sein. Der Teufel sollte dann von einem Psychologen ausgetrieben werden, der ihm doch glatt verbot Lebensmittel in der Form eines Penis zu essen. Aber genau das sind doch die Besten! „Supergay“ ist Evans einzige Reaktion auf die abgefahrene Story seines Kumpels.

Eine von vielen peinlichen und aberwitzigen Situationen in „Superbad“. Ein Fest für Freunde von High-School-Komödien ist Greg Mottolas („Adventureland“) Spaßkracher auf jeden Fall!

Nicht noch ein Teenie-Film! (2001)

Wer denkt, dass all die Teenager-High School-Komödien nicht noch an Peinlichkeiten und schrägen Szenen getoppt werden können, darf sich „Nicht noch ein Teenie-Film!“ nicht entgehen lassen. Eine Parodie auf alle bisherigen High-School-Komödien, die sich nur zu gerne an schwer pubertierenden Teenagerproblemen auf satirische Art auslässt.

So wird man gleich zu Beginn mit der Albtraum-Szene eines jeden jungen Mädchens konfrontiert. Darin vergnügt sich nämlich Janey Briggs (Chyler Leigh, „Grey’s Anatomy“) mit einem rosafarbenen Dildo heimlich unter der Bettdecke. Dumm nur, dass sich während der Aktion erst ihr Vater und zu allem Übel auch gleich der Rest der Verwandtschaft und Nachbarschaft anlässlich Janeys Geburtstag rings um ihr Bett versammelt. Ein leichtes verräterisches Vibrieren wird zwar von allen registriert, aber erst nachdem der liebe Hund die Bettdecke wegzieht, schießt das peinliche Gerät an die Decke und landet, wie sollte es auch anders sein, in der Geburtstagstorte. Danach herrscht natürlich blankes Entsetzen unter der partyfreudigen, vollgespritzten Gesellschaft.

Ähnliche, mit Absicht überspitzte Szenen ziehen sich durch die gesamte Komödie. Für Fans von „American Pie“ & Co eine gelungene Zusammenfassung der beliebtesten Szenen aus den besten High-School-Krachern.

Schule (2000)

Dass die Deutschen auch coole und witzige Schulkomödien produzieren können, beweist uns Regisseur und Drehbuchautor Marco Petry („Doktorspiele“) mit der Komödie „Schule“. Passend zur wärmsten Zeit des Jahres bringt uns dieser Film in Stimmung. Die Komödie ist voll von mitreißenden Songs, großartiger Situationskomik und jeder Menge brillanter Gags, die durchaus auch im Alltag angewendet werden könnten. Ob aber der Spruch „Hey Baby, jetz‘ mach bitte mal nich‘ so ’n Zeckmeck und rück den Whiskey raus. Wenn du unbedingt zu jemanden boshaft sein musst, warum gehst du nicht nach Hause und quälst deine Kinder?“ an der Supermarktlkasse gut ankommt, ist fraglich.

Natürlich plagen die Teenager in „Schule“ die wirklich wichtigen Probleme des Lebens: Wer mit wem, unnötige Matheprüfungen, Alkohol und Drogen – und das alles kurz vor dem Abi! So muss Dirk (Axel Stein, „Nicht mein Tag“) in einer Badesequenz am See den Streber Michael Karbrüggen (Sebastian Kroehnert, „Mein Leben & ich“) aus dem Wasser fischen, nachdem sich die Jungengruppe im Wasser bekifft hat. Weil Karbrüggen nicht mehr bei Bewusstsein ist, muss er ihn notgedrungen mit einer Mund-zu-Mund-Beatmung wiederbeleben. Auf den Schreck wird dann gleich nochmal nachgelegt.

Die Komödie ist mit Daniel Brühl („Inside WikiLeaks – die fünfte Gewalt“), Jasmin Schwiers („Kleine Morde“), Niels-Bruno Schmidt („Banklady“), Axel Stein, Bettina Zimmermann („Die Jagd nach dem Bernsteinzimmer“) und Mina Tander („Buddy“) mit hochkarätigen deutschen Stars besetzt und muss sich vor ihrer amerikanischen Konkurrenz keinesfalls verstecken.

Fazit: Das Leben ist hart – besonders in den letzten Tagen vor dem Abitur!

American Pie (1999)

Ein warmer, feuchter Apfelkuchen in Zusammenhang mit einem Teenager - woran erinnert uns das gleich noch? Genau, die legendäre Szene mit Jim Levenstein (Jason Biggs, „Loser“) und seinem sexuellen „Ausrutscher-Experiment“.

Dank solcher und anderer irrelustiger Szenen gehört „American Pie“ mittlerweile zu den Klassikern unter den Teenie-Klamotten. Jason Biggs, Thomas Ian Nicholas („Die Regeln des Spiels“), Chris Klein („Wilfred“) und Eddie Kaye Thomas („Harold und Kumar – Alle Jahre wieder“) plagen sich mit ihrem nicht vorhandenen Sexleben rum. Aber noch bevor die High School rum ist, soll geknattert werden! Gesagt, aber nicht getan, denn so einfach ist es gar nicht, eine Lady zu verführen.

Natürlich lassen die Peinlichkeiten in „American Pie“ nicht lange auf sich warten. Stiflers (Seann William Scott, „Welcome to the Jungle“) Party und Finchs Affäre mit dessen Mutter (Jennifer Coolidge, „2 Broke Girls“) sind uns noch genauso lebhaft in Erinnerung wie die gut gemeinten Ratschläge von Jims Dad (Eugene Levy, „Goon“), der heiße Strip der russischen Austauschschülerin Nadia (Shannon Elizabeth, „13 Geister“), die heimlich mit der Webcam gefilmt wurde, oder das Flöten-Geständnis der putzigen Michelle (Alyson Hannigan, „How I Met Your Mother“) . Das ganze gespickt mit einem Kultsoundtrack macht „American Pie“ zu einer unvergesslichen Teenie-Komödie.

10 Dinge, die ich an Dir hasse (1999)

Rockige Beats, flotte Sprüche und einige Techtelmechtel – ein Konzept, das immer aufgeht. So auch bei diesem Kassenschlager aus dem Jahr 1999. Die moderne Verfilmung der Shakespeare-Komödie „Der Widerspenstigen Zähmung“ hat seit seiner Veröffentlichung zu Recht einen festen Platz im Ranking der witzigsten Teenie-Komödien. Die Dialoge sind ein wenig sarkastisch und manchmal überspitzt, was dem Film eine sehr sympathische Note verleiht.

Und darum geht’s in Gil Jungers („Ellen“) Werk: Schönling Joey (Andrew Keegan, „Eine himmlische Familie“) muss ein Date für Kat (Julia Stiles, „Unter Beobachtung“), das fieseste Mädchen an der Schule, finden, denn erst dann darf er ihre ältere Schwester Bianco (Larisa Oleynik, „Pretty Little Liars“) ausführen. Kein leichtes Unterfangen, die kratzbürstige Kat von einer Verabredung zu überzeugen. Die Lösung: Joey kauft einfach einen „Freund“ für Kat. Wie sich herausstellt, ist der rebellische Patrick (Heath Ledger, „The Dark Knight“) allerdings nicht besonders handzahm …

Durch ihre Rolle in „10 Dinge, die ich an dir hasse“ schafften Julia Stiles und Heath Ledger ihren Durchbruch. Beinahe wäre aber alles anders gekommen: Stiles sprach ursprünglich für die Rolle der Bianca vor, und Ledger musste erst seine Kollegen Josh Hartnett („Bunraku“) und Ashton Kutcher („Two and a Half Men“) ausstechen.

Confusion - Sommer der Ausgeflippten (1993)

Dieser Kultklassiker gehört in jede vollständige Sammlung der besten Komödien aller Zeiten. In einer Filmkritik heißt es, dass dieses Werk amerikanische Kultur in besonderem Maße reflektiere. Regisseur Richard Linklater („Boyhood“) inszenierte den Coming-of-Age-Klassiker „Dazed and Confused“ oder auch „Confusion – Sommer der Ausgeflippten“ Anfang der 90er Jahre als einen melancholischen Rückblick auf seine eigene Schulzeit.

Es ist der letzte Tag an einer texanischen High School Ende der 70er Jahre. Kiffen, trinken bis zum Umfallen und Sex stehen auf der Agenda. Alles bereitet sich auf die Initiation der Neuen, auch Freshman genannt, vor. Mit ihren ganz eigenen Methoden und Ritualen werden die Frischlinge auf das High-School-Leben vorbereitet. Im Mittelpunkt stehen Football-Star Randy „Pink“ Floyd und „sein“ Freshman Mitch Kramer. Gemeinsam cruisen sie mit Randys Freunden durch die Nacht, kiffen und reißen Mädels auf. Doch während für den einen die wilden Jahre an der High School erst noch beginnen, heißt es für die anderen Jungs Abschied nehmen und sich die Frage zu stellen, was man mit dem Leben anfangen möchte.

Der Cast kann sich definitiv sehen lassen: Matthew McConaughey („The Wolf of Wall Street“), Jason London („To Wong Foo, Thanks for Everything, Julie Newmar“), Ben Affleck („Runner Runner“), Milla Jovovich („Resident Evil: Retribution“), Cole Hauser („Transcendence“), Adam Goldberg („Zodiac - Die Spur des Killers“), Joey Lauren Adams („Trennung mit Hindernissen“), Nicky Katt („Sin City“) und Rory Cochrane („Argo“) tauchen als Jungstars auf.

Ferris macht blau (1986)

Ferris Bueller ist der Inbegriff des Grauens für alle Lehrer und Liebling aller Schüler. Welcher Teenager hat noch nie den Drang verspürt, einen Schultag so zu verbringen wie unser sympathischer Schwänzer?

Mit seiner ausgeflippten rebellischen Art, dreisten Lügen und einer charmanten Persönlichkeit schafft es Matthew Broderick („Aushilfsgangster“) der verhassten Schulbank zu entkommen und sich gemeinsam mit seiner Freundin Sloane (Mia Sara, „Tage der Angst“) und seinem besten Kumpel Cameron (Alan Ruck, „Chaos City“) auf Sightseeing-Tour durch Chicago zu begeben. Doch nicht nur seine unglaublich schöne Leopardenweste trug dazu bei, dass der 17-jährige Teenager zur gefeierten Kultfigur aufstieg. Auch die Szene mit dem roten Ferrari in der Garage von Camerons pedantischem Vater hat sich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Und was danach folgt wissen wir ja. Getarnt mit Sonnenbrillen und für die 80er typisch schrägen Klamotten brausen sie los in Richtung Downtown - immer auf der Flucht vor dem despotischen Schuldirektor Ed Rooney (Jeffrey Jones, „Deadwood“), der Bueller endlich endgültig aus dem Verkehr ziehen will, und Ferris‘ genervter, spießiger Schwester (Jennifer Grey, „Dirty Dancing“). Das Highlight des Films ist sicherlich die legendäre Ferris-Performance des Songs „Twist and Shout“ inmitten der Großstadt. Auch hier wirbelt er alles kräftig durcheinander. Um es mit seinen Worten zu sagen: „Gar nicht so schwer, das Leben leicht zu nehmen!“

Neben dem „Breakfast Club“ ist „Ferris macht blau“ eine weitere bedeutende Coming-of-Age-Komödie des Regisseurs und Drehbuchautors John Hughes, die einen hohen Stellenwert besitzt.

Breakfast Club - Der Frühstücksclub (1985)

Acht Stunden und 54 Minuten – so lange müssen die fünf gänzlich unterschiedlichen Charaktere in „Breakfast Club - Der Frühstücksclub“ gemeinsam in einem Raum nachsitzen. John (Judd Nelson, „Susan“), der Rebell; Claire (Molly Ringwald, „Tötet Mrs. Tingle“), die Schöne; Andy (Emilio Estevez, „Men at Work“), der Athlet; Allison (Ally Sheedy, „Nummer 5 lebt!“), die Ausgeflippte und der Streber Brian (Anthony Michael Hall, „The Dark Knight“). Am Anfang lehnen die streitlustigen Teenager die Gesellschaft der anderen strikt ab. Doch bevor der Tag rum ist, werden sie sämtliche Regeln brechen, ihr Innerstes preisgeben, Risiken eingehen und sich gegenseitig näher kommen. Sie haben sich zwar nur einmal getroffen, aber es hat ihr Leben für immer verändert. Es wird ein unvergesslicher Tag für alle!

Der einfühlsame Film von Regisseur John Hughes aus dem Jahr 1985 fesselt die Zuschauer durch witzige und geistreiche Dialoge, psychologische Relevanz und hervorragende Jungschauspieler – das sogenannte „Brat Pack“. Was man auch nicht gleich vermutet ist, dass der Bart-Simpson-Sprcuh „Eat my shorts“ aus diesem Film stammt. Matt Groening, Erfinder der gelben Sippe, fand diesen Satz wohl passend für den kleinen Quälgeist.